Stellenabbau bei BMW: Rund 8.000 Arbeitsplätze bis Ende 2027 in Gefahr
Der deutsche Automobilhersteller BMW will in Deutschland bis Ende 2027 mehrere Tausend Stellen streichen. Darüber berichtete Reuters am 29. Juli. Der Abbau könnte rund 8.000 Stellen in Verwaltung und Entwicklung treffen. BMW verschärft damit seinen Sparkurs, nachdem der Konzern seine Gewinnprognose wegen des schwachen China-Geschäfts gesenkt hatte.
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Samsung und Broadcom vertiefen Kooperation rund um Speicher- und Foundry-Technologien
Samsung Electronics und Broadcom haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um ihre strategische Zusammenarbeit bei Speicher- und Foundry-Technologien auszuweiten. Damit wollen die Unternehmen die nächste Generation von KI-Infrastrukturen voranbringen.
Kurtz Ersa baut Vertrieb für Elektronikfertigungstechnik in den USA aus
Der deutsche Elektronikfertigungsausrüster Kurtz Ersa arbeitet beim Vertrieb in den US-Bundesstaaten Illinois und Wisconsin künftig mit dem US-Unternehmen E-tronix zusammen. Das geht aus einer Mitteilung von Kurtz Ersa vom Juli hervor. E-tronix betreut künftig Kunden aus der Elektronikfertigung in beiden Bundesstaaten und übernimmt dort die Vertriebsbetreuung für die Löt-, Reflow- und Rework-Anlagen von Kurtz Ersa.
VARTA stellt vier Insolvenzanträge – Konzern droht die Aufteilung
Der deutsche Batteriehersteller VARTA hat vier Insolvenzanträge gestellt und könnte in mehrere Geschäftsbereiche aufgeteilt werden. Das berichtete die Nachrichtenagentur Reuters am 24. Juli unter Berufung auf eine Sprecherin des Amtsgerichts Stuttgart. Zuvor hatten die Anteilseigner Porsche und Michael Tojner eine weitere Finanzierung des angeschlagenen Konzerns abgelehnt. Gläubiger und Anteilseigner interessieren sich bereits für einzelne Sparten.
Cicor meldet 40 Prozent mehr Aufträge und baut rund 220 Stellen ab
Die Schweizer Elektronikfertigungsgruppe Cicor hat im ersten Halbjahr ihren Auftragseingang deutlich gesteigert und im zweiten Quartal wieder organisches Wachstum erzielt. Zuvor hatten Lieferengpässe und eine eingeschränkte Komponentenverfügbarkeit das Geschäft zu Jahresbeginn gebremst. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens vom 22. Juli hervor. Der Umsatz stieg insbesondere infolge der 2025 abgeschlossenen Unternehmenszukäufe um 19 Prozent auf 334,1 Millionen Schweizer Franken. Die Eingliederung zugekaufter Unternehmen und die Neuordnung mehrerer Produktionsstandorte belasteten jedoch die Profitabilität und gehen gruppenweit mit dem Abbau von rund 220 Stellen einher.
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Kontron liefert 5G-Module aus Deutschland für Fahrzeugplattform eines europäischen Autobauers
Der österreichische IoT- und Embedded-Computing-Anbieter Kontron hat einen neuen europäischen Kunden für seine in Deutschland gefertigten 5G-Kommunikationsmodule gewonnen. Das teilte das Unternehmen am 21. Juli mit. Kontron rechnet zunächst mit der Abnahme von rund 150.000 Modulen im Wert eines zweistelligen Millionenbetrags. Nach Unternehmensangaben kommen die in Berlin entwickelten und in Düsseldorf gefertigten Komponenten damit erstmals auf der Fahrzeugplattform eines europäischen Automobilherstellers zum Einsatz.
SCHMID vereinbart 20-Millionen-Dollar-Finanzierung für Wachstum und China-Ausbau
Der baden-württembergische Anlagenbauer SCHMID hat mit einem institutionellen Investor eine Finanzierung über 20 Millionen US-Dollar vereinbart. Das teilte das Unternehmen Anfang Juli mit. Der Nettoerlös soll den zusätzlichen Betriebskapitalbedarf infolge des steigenden Auftragseingangs decken. Ein Teil des Kapitals soll in die Finanzierung einer eigenen Produktionsstätte in China fließen.
EU-Projekt ICOS² soll Europas Halbleiterresilienz stärken
Ein europäisches Konsortium aus 21 Organisationen startet das Horizon-Europe-Projekt ICOS², um Europas Position in der globalen Halbleiterindustrie zu stärken. Das geht aus einer Mitteilung des Fraunhofer EMFT vom 15. Juli hervor. Das Projekt soll globale Lieferketten, technologische Entwicklungen und strategische Abhängigkeiten analysieren. Daraus wollen die Partner konkrete Empfehlungen für Europas Halbleiterpolitik und die internationale Zusammenarbeit ableiten.
MAHLE entwickelt kompakten Kühlkörper für Infineon-Hochleistungsmodul
Der deutsche Thermomanagement-Spezialist MAHLE stattet ein neues Hochleistungsmodul des Halbleiterherstellers Infineon mit einem passgenau entwickelten Flüssigkeitskühlkörper aus. Das geht aus der jüngsten Pressemitteilung von MAHLE hervor. Das Modul soll unter anderem bei der Steuerung der Stromversorgung von Rechenzentren zum Einsatz kommen. Die Flüssigkeitskühlung soll eine deutlich höhere Leistung als bei den Vorgängermodulen ermöglichen und zugleich die Lebensdauer des neuen Moduls erhöhen.
Infineon und LS ELECTRIC wollen gemeinsam DC-Systeme für KI-Rechenzentren voranbringen
Der deutsche Halbleiterhersteller Infineon und der südkoreanische Energie- und Automatisierungstechnikkonzern LS ELECTRIC wollen gemeinsam Gleichstromlösungen für KI-Rechenzentren und künftige Stromnetze entwickeln. Das teilte Infineon am 13. Juli mit. Die Unternehmen reagieren damit auf den stark wachsenden Energiebedarf von KI-Rechenzentren. Gleichstromarchitekturen sollen die Stromverteilung effizienter machen und hohe Leistungsdichten zuverlässiger bewältigen.
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