Diodes übernimmt ElevATE Semiconductor für 250 Millionen Dollar
Der US-amerikanische Halbleiterhersteller Diodes Incorporated übernimmt den kalifornischen ATE-Chipspezialisten ElevATE Semiconductor für 250 Millionen US-Dollar in bar. Das teilte das Unternehmen am 14. Juli mit. Der Konzern will damit sein Analog- und Mixed-Signal-Geschäft erweitern und seine Position im Markt für automatisierte Halbleitertests stärken.
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Elektroautos: Realpreise sinken um 18 %, Modellvielfalt steigt
Die Preise für batterieelektrische Pkw in Deutschland sind zwischen 2020 und 2025 real um rund 18 Prozent gesunken, gleichzeitig hat sich die Zahl der verfügbaren Modelle mehr als vervierfacht. Das geht aus einer neuen Studie des International Council on Clean Transportation (ICCT) und des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) hervor. Die durchschnittlichen Listenpreise für Elektroautos stiegen im Untersuchungszeitraum hingegen deutlich an. Nach Angaben der Autoren ist das vor allem auf den wachsenden Anteil von Fahrzeugen der Mittel- und oberen Mittelklasse zurückzuführen.
ASML dürfte bei Quartalszahlen Kapazitätsausbau und China-Geschäft in den Fokus rücken
Wie Reuters berichtet, richtet sich der Blick der Halbleiterbranche auf die bevorstehenden Quartalszahlen des niederländischen Lithografiespezialisten ASML. Investoren erwarten insbesondere Aussagen zum weiteren Kapazitätsausbau, der starken Nachfrage nach KI-Chipfertigungsanlagen sowie zu den Auswirkungen verschärfter Exportbeschränkungen gegenüber China.
Volkswagen-Chef stellt weitere 50.000 Stellenstreichungen in Aussicht
Wie Reuters berichtet, hat Volkswagen-Chef Oliver Blume in einem internen Schreiben an die Belegschaft angekündigt, dass der Konzern möglicherweise weitere 50.000 Arbeitsplätze abbauen muss. Zusammen mit den bereits beschlossenen Stellenstreichungen könnte sich die Zahl der wegfallenden Arbeitsplätze damit auf bis zu 100.000 weltweit erhöhen.
Bosch erhält 225 Millionen US-Dollar Förderung für US-Chipwerk
Bosch hat eine verbindliche Fördervereinbarung mit dem US-Handelsministerium abgeschlossen und erhält bis zu 225 Millionen US-Dollar aus dem US-amerikanischen CHIPS-Programm. Die Förderung ist Teil einer Gesamtinvestition von 2 Milliarden US-Dollar in den Ausbau des Halbleiterstandorts Roseville im US-Bundesstaat Kalifornien.
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Rheinmetall und Lockheed Martin wollen ATACMS-Co-Produktion nach Deutschland holen
Der Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall und der US-Rüstungskonzern Lockheed Martin wollen ATACMS-Lenkflugkörper künftig gemeinsam in Deutschland produzieren. Das geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung der Unternehmen vom 7. Juli hervor. Die Partner wollen dafür ein Joint Venture gründen, das mit Unterstützung der Regierungen der USA und Deutschlands ein europäisches Kompetenzzentrum für Herstellung, Integration und Bereitstellung von ATACMS schaffen soll. Die taktischen Lenkflugkörper sollen NATO- und verbündeten europäischen Streitkräften zur Verfügung stehen.
TrendForce: KI-Nachfrage erhöht Engpassrisiko bei High-End-MLCCs
Die wachsende Nachfrage nach High-End-MLCCs für KI-Serverplattformen und kundenspezifische ASICs von Cloud-Service-Providern verschärft die Lage am Markt für mehrschichtige Keramikkondensatoren. Das geht aus einer Analyse des taiwanischen Marktforschungsunternehmens TrendForce vom 6. Juli hervor. Besonders gefragt sind Bauteile mit hoher Kapazität, niedriger Spannung und kleinen Bauformen. Für die zweite Jahreshälfte 2026 sieht TrendForce ein erhöhtes Risiko für Lieferengpässe.
618-Shopping-Festival in China: Smartphone-Verkäufe sinken um 13 Prozent
Während der alljährlichen 618-Rabattaktion in China sind vom 26. Mai bis 21. Juni 13 Prozent weniger Smartphones verkauft worden als im Vorjahreszeitraum. Das geht aus einer Reuters-Meldung vom 7. Juli hervor, die sich auf Daten des Marktforschungsunternehmens Counterpoint Research stützt. Als Grund nennt die Analyse gestiegene Speicherchip-Preise: Sie erhöhten die Gerätekosten und begrenzten die Rabatte, mit denen Hersteller die Nachfrage sonst stärker ankurbeln.
SUSE und Openchip entwickeln gemeinsam europäische RISC-V-Plattform
SUSE und das spanische Unternehmen Openchip & Software Technologies haben eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) unterzeichnet, um gemeinsam einen europäischen, unternehmenstauglichen Technologie-Stack auf Basis der RISC-V-Architektur zu entwickeln. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Hardware und Open-Source-Software aus Europa enger miteinander zu verzahnen und die technologische Souveränität Europas zu stärken.
VDA fordert Kurswechsel für Automobilstandorte in Deutschland und Europa
Der deutsche Branchenverband der Automobilindustrie VDA hat Forderungen zur anhaltenden Standortkrise in Deutschland und Europa formuliert. Das geht aus einem Kommentar des Verbands vom 8. Juli hervor. VDA-Präsidentin Hildegard Müller sieht Politik und Unternehmen unter wachsendem Handlungsdruck. Hersteller und Zulieferer müssten ihre Kostenstrukturen und Geschäftsmodelle überprüfen, wenn Standorte und Arbeitsplätze erhalten bleiben sollen.
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