Micross übernimmt Berliner Mikroelektronikspezialisten AEMtec
Der US-amerikanische Mikroelektronikanbieter Micross will den Berliner Entwicklungs- und Fertigungsdienstleister AEMtec übernehmen. Das geht aus einer Pressemitteilung von Micross vom 28. Juli hervor. Mit der Akquisition will das Unternehmen seine Kapazitäten für Advanced Packaging, Photonik und Halbleitertests ausbauen. Die Standorte von AEMtec in Berlin und Dresden sollen zugleich die Fertigungs- und Entwicklungskapazitäten des Unternehmens in Europa vergrößern.
Aston Martin hält trotz höherem Quartalsverlust an Jahresprognose fest
Der britische Sportwagenhersteller Aston Martin hat im zweiten Quartal einen höheren Verlust als erwartet verbucht, hält jedoch unverändert an seiner Jahresprognose fest. Darüber berichtete Reuters am 29. Juli. Hoffnung auf eine Trendwende setzt das Unternehmen in den Valhalla sowie in weitere Kostensenkungen und neue Finanzmittel. Zugleich bremsen US-Zölle und das schwache China-Geschäft die Entwicklung.
Porsche steigert Gewinn trotz Absatzrückgang und hohen Umbaukosten
Der deutsche Sportwagenhersteller Porsche AG hat seinen operativen Gewinn im ersten Halbjahr 2026 trotz sinkender Umsätze und deutlich weniger Auslieferungen auf 1,35 Milliarden Euro gesteigert. Das geht aus dem Halbjahresbericht des Unternehmens vom 29. Juli hervor. Die operative Umsatzrendite erhöhte sich von 5,5 auf 7,8 Prozent. Mit der Verbesserung geht ein umfassender Konzernumbau einher, dessen finanzielle Entlastung nach Angaben von Reuters erst ab 2028 spürbar werden soll.
EU und Indien vertiefen strategische Partnerschaft beim dritten TTC-Treffen
Die Europäische Union (EU) und Indien haben in Brüssel zum dritten Mal ihren Handels- und Technologierat (TTC) einberufen und dessen Bedeutung als zentrale Plattform für die Zusammenarbeit in den Bereichen Handel, Technologie und Sicherheit bekräftigt.
Rheinmetall wächst im zweiten Quartal um 69 Prozent und übertrifft die Ergebniserwartungen
Der deutsche Rüstungs- und Technologiekonzern Rheinmetall hat seinen Umsatz im zweiten Quartal kräftig gesteigert und beim operativen Ergebnis die Erwartungen des Marktes übertroffen. Das geht aus einer Ad-hoc-Mitteilung des Unternehmens vom 29. Juli hervor. Sämtliche Geschäftssegmente trugen nach vorläufigen Zahlen zu der Verbesserung bei. Belastet wird das Quartal dagegen durch einen deutlich negativen operativen Free Cashflow.
Schukat nimmt Knopfzellen-Superkondensatoren von Schurter ins Programm
Der deutsche Elektronikdistributor Schukat erweitert sein Sortiment um sechs SCCA-Superkondensatoren des Schweizer Komponentenherstellers Schurter. Das geht aus einer Mitteilung vom 22. Juli hervor. Nach Unternehmensangaben kommen die Superkondensatoren unter anderem in Echtzeituhren, Speichersicherungen und Notstromversorgungen sowie bei Anwendungen mit hohen Schaltlasten zum Einsatz.
Fischer Elektronik ergänzt Steckverbinderprogramm um zweireihige Federkontaktleiste
Der deutsche Elektronikkomponentenhersteller Fischer Elektronik erweitert sein Steckverbinderprogramm um eine zweireihige Federkontaktleiste für kompakte Leiterplattenlayouts. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens vom 17. Juli hervor. Ein Federweg von rund 1,5 Millimetern soll eine sichere Kontaktierung auch bei mechanischen Abweichungen, Bewegungen und Vibrationen ermöglichen.
Stellenabbau bei BMW: Rund 8.000 Arbeitsplätze bis Ende 2027 in Gefahr
Der deutsche Automobilhersteller BMW will in Deutschland bis Ende 2027 mehrere Tausend Stellen streichen. Darüber berichtete Reuters am 29. Juli. Der Abbau könnte rund 8.000 Stellen in Verwaltung und Entwicklung treffen. BMW verschärft damit seinen Sparkurs, nachdem der Konzern seine Gewinnprognose wegen des schwachen China-Geschäfts gesenkt hatte.
Samsung und Broadcom vertiefen Kooperation rund um Speicher- und Foundry-Technologien
Samsung Electronics und Broadcom haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um ihre strategische Zusammenarbeit bei Speicher- und Foundry-Technologien auszuweiten. Damit wollen die Unternehmen die nächste Generation von KI-Infrastrukturen voranbringen.
Kurtz Ersa baut Vertrieb für Elektronikfertigungstechnik in den USA aus
Der deutsche Elektronikfertigungsausrüster Kurtz Ersa arbeitet beim Vertrieb in den US-Bundesstaaten Illinois und Wisconsin künftig mit dem US-Unternehmen E-tronix zusammen. Das geht aus einer Mitteilung von Kurtz Ersa vom Juli hervor. E-tronix betreut künftig Kunden aus der Elektronikfertigung in beiden Bundesstaaten und übernimmt dort die Vertriebsbetreuung für die Löt-, Reflow- und Rework-Anlagen von Kurtz Ersa.
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