TUM erprobt E-Lkw als mobile Stromspeicher mit bis zu 350 Kilowatt
Ein Forschungskonsortium unter Leitung der Technischen Universität München (TUM) hat Elektro-Lkw als mobile Stromspeicher erprobt und dabei eine Rückspeiseleistung von bis zu 350 Kilowatt erreicht. Das geht aus einer TUM-Mitteilung vom 30. Oktober hervor. Die Fahrzeuge sollen Strom für andere Fahrzeuge, Betriebshöfe und das öffentliche Netz bereitstellen können. Im Projekt SPIRIT-E untersuchten die Forschenden deshalb, wie Speditionen ihre Fahrzeugflotten wirtschaftlich für die Stromversorgung nutzen können.
Bertrandt eröffnet neuen Engineering-Standort in Tschechien
Der deutsche Entwicklungsdienstleister Bertrandt erweitert seine internationale Präsenz mit einem neuen Standort im tschechischen Mladá Boleslav. Der Engineering-Hub soll die Zusammenarbeit mit Kunden aus der Automobilindustrie stärken und lokale Entwicklungsleistungen mit den internationalen Kapazitäten des Unternehmens verbinden. Die offizielle Eröffnung ist für den 5. November 2026 geplant.
Bosch gründet eigene Halbleitersparte und strebt fünf Milliarden Euro Umsatz an
Bosch wird sein Halbleitergeschäft ab Januar 2028 in einer eigenständigen Sparte bündeln. Das Unternehmen strebt bis 2030 einen Halbleiterumsatz von rund fünf Milliarden Euro an und plant, einen größeren Teil seiner Fertigungskapazitäten für externe Kunden zu öffnen.
Wärme beherrschen, Leistung sichern Würth Elektronik eisos
Wärme beherrschen, Leistung sichern
Um Wärme effizient von elektronischen Bauelementen abzuführen, stehen verschiedene Kühlkonzepte zur Wahl. Wird jedoch Verlustleistung nicht zuverlässig abgeführt, drohen Leistungseinbußen, vorzeitige Alterung oder Ausfälle. Die richtige Wahl von Kühlkörper und Wärmeleitmaterial minimiert daher diese Risiken.
Infineon und Qualcomm entwickeln Mikrocontroller-Subsystem für zentrale Fahrzeugcomputer
Der deutsche Halbleiterhersteller Infineon Technologies und der US-amerikanische Chipentwickler Qualcomm Technologies wollen gemeinsam eine Mikrocontroller-Lösung entwickeln, die den Systemzustand zentraler Fahrzeugcomputer überwacht und sicherheitskritische Funktionen in Echtzeit steuert. Das geht aus einer Pressemitteilung von Infineon vom 2. November hervor. Die Lösung soll die Snapdragon-Ride- und Ride-Flex-Referenzplattformen von Qualcomm um entsprechende Sicherheits- und Überwachungsfunktionen ergänzen. Damit sollen Automobilhersteller automatisiertes Fahren und digitale Cockpitfunktionen künftig schneller auf einer zentralen Rechnerplattform realisieren können.
Marvell übernimmt Lumentum in einem reinen Aktiendeal im Wert von 115 Milliarden US-Dollar
Marvell Technology hat eine Vereinbarung zur Übernahme des Herstellers optischer Komponenten Lumentum im Rahmen einer reinen Aktientransaktion unterzeichnet, die Lumentum mit einem Unternehmenswert von 115 Milliarden US-Dollar bewertet. Die Unternehmen wollen Marvells elektrische Verbindungstechnologien und kundenspezifische Chips mit den Lasern und optischen Transceivern von Lumentum kombinieren, während KI-Rechenzentren zunehmend von Kupfer- auf optische Verbindungen umstellen.
AXT-Tochter Tongmei sichert sich bis zu 545 Millionen Dollar für InP-Fertigung
Der US-amerikanische Halbleitermaterialhersteller AXT hat für seine chinesische Tochter Tongmei Vereinbarungen über eine Eigenkapitalfinanzierung von 285 bis 545 Millionen US-Dollar geschlossen. Das geht aus einer Unternehmensmitteilung vom 28. Oktober hervor. Die Mittel sollen den Ausbau der Produktion von Indiumphosphid-Substraten vorantreiben. Damit will der Konzern auf den steigenden Bedarf an Wafern für optoelektronische Anwendungen reagieren.
Quasys Europe vertreibt künftig Halbleitermaschinen von Grintimate und Longhill
Der Schweizer Mikroelektronik-Ausrüster Quasys erweitert sein europäisches Maschinenangebot um Anlagen von Grintimate und Longhill. Das geht aus einer Pressemitteilung vom 29. Oktober hervor. Die Anlagen dienen der präzisen Waferbearbeitung und weiteren Fertigungsschritten bis zur Vereinzelung der Chips. Mit den Vertriebsvereinbarungen will der Spezialist für Mikroelektronik-Ausrüstung sein Angebot für europäische Halbleiterhersteller ausbauen und die technische Beratung vor Ort stärken.
AdoptSMT und Solder Chemistry starten Vertriebspartnerschaft für Lotpasten
Der österreichische Ausrüster für die Elektronikfertigung AdoptSMT und der Lotpastenhersteller Solder Chemistry haben eine Vertriebspartnerschaft für Lotpasten aus deutscher Produktion geschlossen. Das geht aus einer Pressemitteilung von AdoptSMT vom 29. Oktober hervor. Gemeinsam wollen die Partner Elektronikfertiger bei der Auswahl geeigneter Lotpasten unterstützen und deren Eignung bei Bedarf in praktischen Prozessversuchen prüfen.
Dresdner Forscher identifizieren 2.531 potenzielle 2D-Materialien mit neuem Rechenverfahren
Forschende des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) und der TU Dresden haben ein neues Rechenverfahren entwickelt und damit 2.531 potenzielle zweidimensionale Materialien identifiziert. Das geht aus einer Mitteilung der TU Dresden vom 27. Oktober hervor. Die Methode spürt ultradünne Materialschichten auch in Kristallen auf, die bislang für solche Untersuchungen kaum berücksichtigt wurden. Die neu identifizierten Materialien könnten künftig bei der Entwicklung von Halbleitern und optoelektronischen Bauelementen zum Einsatz kommen.
STMicroelectronics steigert Umsatz um 17,9 Prozent und verdoppelt operatives Ergebnis
Der in Genf ansässige Halbleiterhersteller STMicroelectronics hat seinen Quartalsumsatz um 17,9 Prozent auf 3,76 Milliarden US-Dollar gesteigert. Das geht aus einer Unternehmensmitteilung vom 29. Oktober hervor. Besonders kräftig wuchsen die Geschäfte mit optischer Kommunikation und Embedded Processing. Bei den Leistungshalbleitern und im Geschäft mit Analogprodukten, MEMS und Sensoren blieb die Ergebnisentwicklung hinter dem Umsatzwachstum zurück.
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Rochester Electronics ist kein Makler
Die Bedeutung autorisierter Bezugsquellen bei der Beschaffung von Halbleitern
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Der Energieverbrauch in Industrieanlagen wird aufgrund der Vielzahl angeschlossener Geräte und der ständigen Lastschwankungen, die sich aus der Art der Arbeit ergeben, zu einem immer komplexeren Prozess. Die meisten Geräte in industriellen Anwendungen erfordern eine hohe Leistung, um ausreichend elektrische Energie für den Betrieb großer Motoren, Heizsysteme, LED-Beleuchtung, Wechselrichter, Gleichrichter, Netzteile und Induktionskreise bereitzustellen
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