Infineon und SolarEdge erweitern 800-VDC-Architektur um Halbleiterschutz
Der deutsche Chiphersteller Infineon und der Energietechnikanbieter SolarEdge entwickeln halbleiterbasierte Schutzschalter für 800-Volt-Gleichstromnetze in KI- und Hyperscale-Rechenzentren weiter. Das geht aus einer Pressemitteilung von Infineon vom 9. September hervor. Die Solid-State-Circuit-Breaker (SSCB) sollen die Verteilungsebene zwischen Stromumwandlung und Compute-Rack absichern. Steigende Rechendichten verschärfen die Anforderungen an den Schutz solcher Gleichstromarchitekturen.
Google investiert 13 Milliarden Euro in KI-Infrastruktur in Finnland
Google plant, in den kommenden zwei Jahren mindestens 13 Milliarden Euro in digitale Infrastruktur in Finnland zu investieren. Das bislang größte Einzelinvestment des Unternehmens in Europa umfasst neue Rechenzentren und unterstützende Infrastruktur sowie Energieprojekte und Partnerschaften an mehreren Standorten.
Intel Foundry und ASML treiben High-NA-EUV für die Chipfertigung voran
Intel Foundry und ASML bauen ihre Zusammenarbeit bei der High-NA-EUV-Lithografie weiter aus. Mehr als eine Million Wafer wurden bereits mit der Technologie bearbeitet, während die Unternehmen gleichzeitig an größeren Maskenformaten und einer breiteren Nutzung in der Halbleiterfertigung arbeiten.
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MUSS JEDES KI-GERÄT MIT DER CLOUD VERBUNDEN SEIN?
Noch vor wenigen Jahren basierten die meisten Anwendungen, die Künstliche Intelligenz nutzten, auf einem einfachen Ablaufprinzip. Daten von Sensoren wurden an einen Server oder die Cloud gesendet, dort von einem KI-Modell analysiert und das Ergebnis anschließend an das Gerät zurückgegeben. Diese Lösung funktionierte in vielen Anwendungsbereichen, hatte jedoch auch ihre Einschränkungen – sie erforderte eine ständige Netzwerkverbindung, verursachte Verzögerungen und erforderte die Übertragung großer Datenmengen.
Elektroindustrie: Geschäftsklima steigt auf 16 Punkte
Der ifo-Geschäftsklimaindex für die deutsche Elektroindustrie ist im August von 10,0 auf 16,0 Punkte gestiegen und erreichte damit den höchsten Stand seit Mai 2023. Das geht aus einer Pressemitteilung des ifo Instituts vom 8. September hervor. Das Auslandsgeschäft stützt nach Angaben des Instituts die Zuversicht der Unternehmen besonders stark. Die Betriebe rechnen demnach mit mehr Produktion und stellen sich auf zusätzliche Einstellungen ein. Materialengpässe stellen für die Branche weiterhin ein Problem dar.
China setzt Genehmigungen für neue Fabriken für Speicherbatterien aus
China hat Genehmigungen für neue Fabriken zur Herstellung von Batterien für stationäre Energiespeicher vorübergehend ausgesetzt. Darüber berichtete Reuters am 7. September unter Berufung auf das chinesische Finanznachrichtenmedium Cailianshe. Laut Reuters prüfen die Behörden bestehende und geplante Produktionskapazitäten mit Schwerpunkt auf Batteriezellen. Trotz stark steigender Nachfrage wächst die Sorge vor Überkapazitäten im Speichermarkt.
Infineon setzt neuen Maßstab für Stromversorgung von KI-Beschleunigern
Infineon stellt mit TDA235E5 und TDA235E0 eine neue Familie von Dual-Phase-Smart-Power-Stages für KI-Beschleuniger und vertikale Stromversorgungsmodule vor. Die Bauelemente erreichen eine Leistungsdichte von mehr als 2 A/mm² und sollen den steigenden Strombedarf künftiger KI-Prozessoren in Rechenzentren adressieren.
Angst vor Eskalation ebnet Weg für Volkswagens historischen Stellenabbau
Volkswagen hat sich auf den größten Konzernumbau seiner 89-jährigen Geschichte geeinigt. Hinter dem Kompromiss standen intensive Verhandlungen zwischen Konzernführung, Arbeitnehmervertretern und dem Land Niedersachsen und die Sorge vor einem jahrelangen internen Machtkampf.
Anil Chakravarthy wird neuer President und CEO von Adobe
Anil Chakravarthy wird zum 1. Dezember 2026 neuer President und CEO von Adobe. Chakravarthy verantwortete bislang unter anderem die Entwicklung von Produkten wie Adobe CX Enterprise, GenStudio und Brand Visibility. Vor seiner Zeit bei Adobe war er vier Jahre lang CEO des Cloud-Datenmanagement-Unternehmens Informatica.
iPronics erhält 125 Millionen Dollar für den Ausbau optischer Netzwerktechnik in KI-Rechenzentren
Der spanische Photonik-Spezialist iPronics hat sich 125 Millionen US-Dollar in einer Series-B- Finanzierungsrunde gesichert. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens vom 2. September hervor. Mit dem Kapital will iPronics die kommerzielle Einführung seiner Siliziumphotonik-Plattform für KI-Rechenzentren beschleunigen und den Einsatz in größerem Maßstab ausbauen. Die Technik soll optische Verbindungen in KI-Clustern für Training und Inferenz in Echtzeit neu konfigurieren können.
Flex übernimmt EPC Power für 4,4 Milliarden US-Dollar
Flex will den US-amerikanischen Spezialisten für Leistungselektronik EPC Power für 4,4 Milliarden US-Dollar übernehmen. Mit der Akquisition baut der Auftragsfertiger sein Geschäft mit Stromversorgungslösungen für KI-Rechenzentren und Netzinfrastruktur aus.
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