ams OSRAM: CEO Aldo Kamper soll Konzern weitere fünf Jahre führen Der österreichisch-deutsche Halble
Der österreichisch-deutsche Halbleiter- und Lichttechnikkonzern ams OSRAM hat den Vertrag mit Vorstandschef Aldo Kamper vorzeitig um fünf Jahre verlängert. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens vom 30. Juli hervor. Unter Kampers Führung soll ams OSRAM den begonnenen Konzernumbau fortsetzen. Nach dem Verkauf des nicht-optischen Sensorikgeschäfts will der Konzern im optischen Kerngeschäft sowie mit Anwendungen für Augmented Reality und Datenkommunikation wachsen.
DMASS: Europas Bauteildistribution legt um 31,7 Prozent zu
Der europäische Vertrieb elektronischer Komponenten ist im zweiten Quartal 2026 um 31,7 Prozent auf 5,0 Milliarden Euro gewachsen. Das geht aus einer Mitteilung des Branchenverbands DMASS Europe vom 30. Juli hervor. Den größten Schub lieferten Halbleiter, allen voran Speicherprodukte, deren kräftiges Wachstum auch durch Preissteigerungen beeinflusst wurde. Der Zuwachs bei Verbindungs-, passiven und elektromechanischen Komponenten beruhte laut DMASS auf der Nachfrage aus Automatisierung, Energie und Infrastruktur.
Micross übernimmt Berliner Mikroelektronikspezialisten AEMtec
Der US-amerikanische Mikroelektronikanbieter Micross will den Berliner Entwicklungs- und Fertigungsdienstleister AEMtec übernehmen. Das geht aus einer Pressemitteilung von Micross vom 28. Juli hervor. Mit der Akquisition will das Unternehmen seine Kapazitäten für Advanced Packaging, Photonik und Halbleitertests ausbauen. Die Standorte von AEMtec in Berlin und Dresden sollen zugleich die Fertigungs- und Entwicklungskapazitäten des Unternehmens in Europa vergrößern.
Aston Martin hält trotz höherem Quartalsverlust an Jahresprognose fest
Der britische Sportwagenhersteller Aston Martin hat im zweiten Quartal einen höheren Verlust als erwartet verbucht, hält jedoch unverändert an seiner Jahresprognose fest. Darüber berichtete Reuters am 29. Juli. Hoffnung auf eine Trendwende setzt das Unternehmen in den Valhalla sowie in weitere Kostensenkungen und neue Finanzmittel. Zugleich bremsen US-Zölle und das schwache China-Geschäft die Entwicklung.
Porsche steigert Gewinn trotz Absatzrückgang und hohen Umbaukosten
Der deutsche Sportwagenhersteller Porsche AG hat seinen operativen Gewinn im ersten Halbjahr 2026 trotz sinkender Umsätze und deutlich weniger Auslieferungen auf 1,35 Milliarden Euro gesteigert. Das geht aus dem Halbjahresbericht des Unternehmens vom 29. Juli hervor. Die operative Umsatzrendite erhöhte sich von 5,5 auf 7,8 Prozent. Mit der Verbesserung geht ein umfassender Konzernumbau einher, dessen finanzielle Entlastung nach Angaben von Reuters erst ab 2028 spürbar werden soll.
Tauber-Solar gibt C&I-Geschäft und Anlagenbetrieb erstmals eine eigene Führung
Der deutsche Photovoltaik- und Speicheranlagenanbieter Tauber-Solar stellt die Sparten Commercial & Industrial und Operation & Maintenance künftig jeweils unter die Verantwortung eines eigenen Geschäftsführers. Das teilte die Tauber-Solar Holding am 29. Juli mit. Die Berufung von Thomas Sanders und Christian Franz soll angesichts des gewachsenen Anlagenbestands feste Verantwortlichkeiten schaffen und die Anfang des Jahres vorgestellte neue Geschäftsstruktur festigen.
Siltronic verlängert Vertrag mit COO Klaus Buchwald bis 2032
Der deutsche Waferhersteller Siltronic bindet COO Klaus Buchwald langfristig an das Unternehmen. Das teilte der Konzern am 24. Juli mit. Sein ursprünglich bis zum 31. Mai 2027 laufender Vorstandsvertrag wurde vorzeitig um fünf Jahre verlängert. Buchwald bleibt damit bis zum 31. Mai 2032 im Amt.
Stellenabbau bei BMW: Rund 8.000 Arbeitsplätze bis Ende 2027 in Gefahr
Der deutsche Automobilhersteller BMW will in Deutschland bis Ende 2027 mehrere Tausend Stellen streichen. Darüber berichtete Reuters am 29. Juli. Der Abbau könnte rund 8.000 Stellen in Verwaltung und Entwicklung treffen. BMW verschärft damit seinen Sparkurs, nachdem der Konzern seine Gewinnprognose wegen des schwachen China-Geschäfts gesenkt hatte.
Kurtz Ersa baut Vertrieb für Elektronikfertigungstechnik in den USA aus
Der deutsche Elektronikfertigungsausrüster Kurtz Ersa arbeitet beim Vertrieb in den US-Bundesstaaten Illinois und Wisconsin künftig mit dem US-Unternehmen E-tronix zusammen. Das geht aus einer Mitteilung von Kurtz Ersa vom Juli hervor. E-tronix betreut künftig Kunden aus der Elektronikfertigung in beiden Bundesstaaten und übernimmt dort die Vertriebsbetreuung für die Löt-, Reflow- und Rework-Anlagen von Kurtz Ersa.
VARTA stellt vier Insolvenzanträge – Konzern droht die Aufteilung
Der deutsche Batteriehersteller VARTA hat vier Insolvenzanträge gestellt und könnte in mehrere Geschäftsbereiche aufgeteilt werden. Das berichtete die Nachrichtenagentur Reuters am 24. Juli unter Berufung auf eine Sprecherin des Amtsgerichts Stuttgart. Zuvor hatten die Anteilseigner Porsche und Michael Tojner eine weitere Finanzierung des angeschlagenen Konzerns abgelehnt. Gläubiger und Anteilseigner interessieren sich bereits für einzelne Sparten.
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