Apple holt Bosch und drei weitere Partner in sein US-Fertigungsprogramm
Der US-Technologiekonzern Apple erweitert sein Fertigungsprogramm in den USA und holt dabei den deutschen Technologiekonzern Bosch sowie drei weitere neue Partner an Bord. Das gab das Unternehmen in der vergangenen Woche bekannt. Bis 2030 plant Apple dafür Investitionen von 400 Millionen US-Dollar. Mit den neuen Partnern baut der Konzern in den USA die Produktion von Sensoren und integrierten Schaltungen aus und treibt neue Halbleiterprozesse sowie Materialien für die Chipfertigung voran.
Schweizer Electronic meldet Umsatzplus für 2025
Der deutsche Leiterplattenhersteller Schweizer Electronic hat 2025 nach vorläufigen Zahlen den Umsatz um 19,8 Prozent auf 173,1 Mio. Euro gesteigert. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens vom 30. März 2026 hervor. Rückenwind kam laut Schweizer vor allem aus der Chip-Embedding-Technologie und aus weiteren Projekten bei Hochfrequenz-Leiterplatten.
SP Manufacturing steigt in britischen Avionikmarkt ein
SP Manufacturing aus Singapur hat sein Geschäft auf den britischen Avionikmarkt ausgeweitet und dort den ersten Kunden an Bord geholt. Das teilte das Unternehmen am 30. März 2026 mit. Für SP Manufacturing ist der Schritt nach Großbritannien Teil des Ausbaus seines Geschäfts in der Luft- und Raumfahrt und im Verteidigungsumfeld. Zugleich will das Unternehmen seine internationale Präsenz in einem strategisch wichtigen Markt stärken.
Fraunhofer IPA: Hardware für humanoide Roboter eröffnet neue industrielle Chancen
Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA sieht großes Potenzial in der Entwicklung von Hardware für humanoide Roboter und fordert europäische Unternehmen auf, sich stärker in diesem Zukunftsmarkt zu positionieren. Das geht aus einer aktuellen Analyse hervor.
MIPS und Inova kooperieren zur Weiterentwicklung von Physical AI
MIPS, ein Unternehmen von GlobalFoundries, hat eine Zusammenarbeit mit dem deutschen Halbleiterunternehmen Inova Semiconductors angekündigt, um eine Referenzplattform für Robotiksteuerungen und Physical-AI-Anwendungen zu entwickeln.
EU-Kommission startet 115-Millionen-Euro-Programm für schnelle Verteidigungsinnovation
Die Europäische Kommission will mit dem neuen Förderinstrument AGILE disruptive Verteidigungstechnologien schneller aus der Entwicklung in die Anwendung bringen. Das geht aus einer Pressemitteilung der EU-Kommission vom 25. März hervor. Vorgesehen ist ein Pilotprogramm mit 115 Mio. EUR, das vor allem kleine und mittlere Unternehmen, Start-ups und Scale-ups adressiert. Damit reagiert die Kommission nach eigenen Angaben auf die veränderten Anforderungen moderner Kriegsführung, bei der Tempo in Entwicklung und Erprobung zunehmend zum entscheidenden Faktor wird.
Wintertests abgeschlossen: Volkswagen und Rivian bringen SDV-Architektur voran
Das Gemeinschaftsprojekt Rivian and Volkswagen Group Technologies (RV Tech) hat die Wintertests seiner zonalen Elektronik- und Softwarearchitektur für die erste Generation software-definierter Fahrzeuge abgeschlossen. Das geht aus einer Pressemitteilung des Joint Ventures vom 27. März hervor. Reuters sieht in den abgeschlossenen Wintertests einen wichtigen Meilenstein der Softwarepartnerschaft. Während das Gemeinschaftsunternehmen damit technisch den nächsten Schritt erreicht, rückt für Rivian laut Reuters zugleich die nächste Finanzierungsstufe näher.
Auf der Suche nach der nächsten Batteriegeneration – so stehen die Unternehmen da
Während das finnische Unternehmen Donut Lab zunehmend Belege für sein außergewöhnliches „Donut Battery“ präsentiert, das in weniger als 7 Minuten geladen werden kann, scheinen mehrere asiatische Unternehmen aufgeholt – oder sogar überholt – zu haben. Evertiq hat die Batterien von Donut Lab, BYD, CATL und Zeekr genauer unter die Lupe genommen.
Foundry-Markt wächst um 24,8 % – doch nicht alle Segmente halten Schritt
Bereits im Dezember stellte Claus Aasholm, Analyst bei Semiconductor Business Intelligence, in Evertiq eine zentrale Frage: Existiert der klassische Halbleiterzyklus noch? Seine These: Das durch künstliche Intelligenz getriebene Wachstum spaltet den Markt zunehmend in parallele Entwicklungen, die sich nicht mehr in einer einzigen Kennzahl abbilden lassen.
Limtronik baut SMT-Fertigung in Denver mit Teams aus Limburg und Ungarn aus
Limburger Elektronikfertiger Limtronik verstärkt den Ausbau seiner SMT-Fertigung in Denver mit standortübergreifender Unterstützung aus Limburg und Ungarn. Das teilte das Unternehmen am 26. März mit. Hinter der engeren Zusammenarbeit steht der Anspruch, Prozessabläufe und Qualitätsstandards in Denver an die Vorgaben anderer Standorte anzupassen. Dafür setzen Limtronik und seine Muttergesellschaft VIDEOTON auf Schulungen und gezielten Know-how-Transfer zwischen den Werken.
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