Europa an einem Wendepunkt bei PCB-Basismaterialien
Mit steigenden Leistungsanforderungen an Leiterplatten – getrieben durch High-Speed-Digital-, RF- und Mikrowellenanwendungen – wird die Entwicklung und Auswahl von Basismaterialien zunehmend zu einem Balanceakt zwischen elektrischer Performance, regulatorischen Vorgaben und Lieferkettenresilienz. Was früher vor allem eine technische Entscheidung war, wird heute immer stärker von externen, schwer kalkulierbaren Faktoren beeinflusst.
Zweistelliges Wachstum bei 300-mm-Fab-Ausrüstungsinvestitionen bis 2027
Die weltweiten Investitionen in 300-mm-Fabrikationsausrüstung werden laut SEMI in den kommenden Jahren deutlich steigen. Für 2026 wird ein Wachstum von 18 % auf 133 Milliarden US-Dollar erwartet, gefolgt von weiteren 14 % auf 151 Milliarden US-Dollar im Jahr 2027.
Skoda zieht sich bis Mitte 2026 aus China zurück
Der tschechische Autohersteller Skoda, der zum Volkswagen-Konzern gehört, will sich bis Mitte 2026 aus dem chinesischen Markt zurückziehen. Davon berichtete Reuters Ende März. Hintergrund ist der schnelle Umbau des chinesischen Automarkts in Richtung Elektromobilität, bei dem ausländische Marken zuletzt deutlich an Boden verloren haben.
Windstrom für die Halbleiterindustrie: RWE und ASML verlängern Stromabnahmevertrag bis 2038
Der Essener Energiekonzern RWE und der niederländische Lithografie-Spezialist ASML haben ihren bestehenden Stromabnahmevertrag ausgebaut und bis 2038 verlängert. Das geht aus einer Pressemitteilung von RWE vom 2. April hervor. Mit der Ausweitung steigt das vereinbarte Volumen bis zum Jahr 2023 auf rund 130 Megawatt installierte Leistung aus erneuerbaren Energien. Der Strom soll aus Windparks in Belgien und den Niederlanden an die ASML-Werke in den Niederlanden fließen.
Neues Forschungsprojekt TD.QR entwickelt Quantenrepeater-Technologien für Tests unter realen Bedingu
Die Universität Stuttgart arbeitet im Verbundprojekt TD.QR an Technologien und Demonstratoren für Quantenrepeater, die unter realen Betriebsbedingungen erprobt werden sollen. Das geht aus einer Mitteilung der Universität vom 2. April hervor. Ziel ist es, eine zentrale Voraussetzung für sichere Quantenkommunikation über große Entfernungen zu schaffen. Das Vorhaben knüpft an die Pläne der Bundesregierung an, bis 2028 einen ersten Quantenrepeater technologisch zu demonstrieren.
Ann Fairchild wird Präsidentin und CEO von Siemens USA
Siemens hat Ann Fairchild (54) zur Präsidentin und Chief Executive Officer (CEO) von Siemens USA ernannt. Damit übernimmt sie dauerhaft die Leitung des größten Marktes des Unternehmens.
Speichermarkt erholt sich – doch KI-Nachfrage verändert die Dynamik
Der Halbleitermarkt sendet seit einiger Zeit gemischte Signale. Auf den ersten Blick deuten die Gesamtzahlen auf eine Rückkehr zum Wachstum hin, in einigen Segmenten sogar auf eine deutliche Erholung. Betrachtet man jedoch genauer, wie sich dieses Wachstum verteilt, wird zunehmend deutlich, dass es weder breit getragen noch gleichmäßig über die Branche verteilt ist.
Fraunhofer IFAM entwickelt Pilotanlage für Rückgewinnung von Batterierohstoffen
Das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM arbeitet an einem elektrochemischen Verfahren, mit dem sich Lithium, Kobalt und Nickel beim Batterierecycling aus Prozesswasser zurückgewinnen lassen. Das geht aus einer Pressemitteilung des Instituts vom 1. April hervor. Im Rahmen des Projekts MeGaBat (Methoden zur elektrochemischen Gewinnung aktiver Batteriematerialien) will das Institut dazu beitragen, knappe Rohstoffe in hoher Reinheit in den Wertstoffkreislauf zurückzuführen und die Abhängigkeit von Importen zu senken.
Trotz schwächerer EV-Nachfrage: Autobauer halten am US-Ausbau fest
Mehrere internationale Autohersteller treiben ihre Elektropläne in den USA trotz eines abgekühlten Markts weiter voran. Davon berichtete Reuters am 1. April. Auf der New-York-Auto-Show stellten Kia, Subaru und weitere Hersteller neue Elektromodelle vor. Während die Nachfrage zuletzt nachgelassen hat, hoffen Teile der Branche auf eine schrittweise Erholung des Markts.
Nvidia setzt 2 Milliarden US-Dollar auf Marvell im Rennen um KI-Infrastruktur
Der US-Chipkonzern Nvidia investiert 2 Milliarden US-Dollar in den US-Halbleiteranbieter Marvell Technology. Davon berichtete Reuters am 31. März. Mit der Beteiligung zielt Nvidia darauf, Marvells kundenspezifische KI-Chips enger an die eigene Infrastruktur aus Netzwerktechnik und CPUs anzubinden. So will der Konzern auch in Architekturen präsent bleiben, in denen Kunden nicht auf Standardprozessoren von Nvidia setzen.
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