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Venezuelas Rohstoffe: Potenzial ja, Stabilität nein

In den ersten Wochen des Jahres 2026 stand Venezuela wieder auf den Titelseiten – nicht, weil das Land plötzlich stabil geworden wäre, sondern weil Washington begonnen hat, es erneut politisch und wirtschaftlich zu spielen. Auf US-Seite mehrten sich Signale, dass die Bemühungen intensiviert werden, das Kräfteverhältnis in Caracas zu verschieben. De facto bedeutet das den Start eines „Reset“-Szenarios, das Venezuela in Richtung eines neuen Investitionsfensters führen könnte.

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TrendForce: KI-Server-Auslieferungen wachsen 2026 um über 28 %

Die weltweiten Auslieferungen von KI-Servern werden im Jahr 2026 um mehr als 28 % gegenüber dem Vorjahr steigen, während der gesamte Servermarkt ein Wachstum von 12,8 % YoY verzeichnen dürfte. Das geht aus einer aktuellen Analyse des Marktforschungsunternehmens TrendForce hervor. Treiber sind vor allem anhaltende Investitionen nordamerikanischer Cloud-Service-Provider (CSPs) in KI-Infrastruktur sowie der rasante Ausbau von Inference-Services.


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EU schränkt chinesische Zulieferer kritischer Infrastruktur ein

Die Europäische Union plant weitreichende Beschränkungen für chinesische Anbieter kritischer Infrastrukturen, um Risiken für die Sicherheit und Versorgungssouveränität der Mitgliedsstaaten zu verringern, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. Betroffen sind unter anderem Unternehmen, die Komponenten oder Systeme liefern, die für Energie, Telekommunikation, Verkehr und digitale Infrastruktur von zentraler Bedeutung sind.



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Marokko rechnet bis 2030 mit 10 Milliarden US-Dollar Wirtschaftsimpuls durch KI

Die marokkanische Regierung erwartet, dass künstliche Intelligenz (KI) bis zum Ende des Jahrzehnts einen Beitrag von umgerechnet 10 Milliarden US-Dollar zur Wirtschaftsleistung des Landes leisten wird. Das entspreche rund 100 Milliarden Dirham, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Aussagen der marokkanischen Digitalministerin Amal El Fallah Seghrouchni auf einer Konferenz in Rabat. Das aktuelle Bruttoinlandsprodukt Marokkos liegt bei rund 170 Milliarden US-Dollar.


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Robotron: Ein Blick ins Elektronikimperium der DDR — und warum es über Nacht verschwand

Zu Zeiten der DDR war Robotron eines der bedeutendsten Technologieunternehmen Osteuropas. Mit über 60.000 Beschäftigten, verteilt auf zahlreiche Kombinate und Werke, war Robotron das Herzstück der ostdeutschen Elektronik- und Computerindustrie. Vom Taschenrechner bis zum Großrechner, von Kontrollsystemen bis zu frühen digitalen Bürogeräten – Robotron produzierte nahezu alles, was im sozialistischen Wirtschaftsraum an elektronischer Infrastruktur benötigt wurde.

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Wenn Elektronik in die Kunst eindringt

Auf der Art Basel Miami 2025 waren die Hauptattraktionen keine Gemälde, Skulpturen oder Lichtinstallationen. Stattdessen patrouillierte eine Gruppe von Robotern in Hundeform selbstbewusst über das Messegelände — wie die Haustiere moderner Milliardäre. Das wäre kaum ungewöhnlich, gäbe es nicht ein entscheidendes Detail: Jeder dieser Hunde trug eine hyperrealistische Silikonmaske, die die bekanntesten Figuren der Techwelt zeigte. Elon Musk, Jeff Bezos, Mark Zuckerberg und Sam Altman erschienen plötzlich in Gestalt von Vierbeinern.

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Die Welt ordnet ihre Rohstoffe neu: Seltene Erden zum Ende des Jahres 2025

Mit dem Ausklang des Jahres 2025 wirkt der Sektor der Seltenen Erden und kritischen Rohstoffe nicht mehr wie ein Nischenthema, das ausschließlich Bergbauspezialisten oder politischen Strategiepapieren vorbehalten ist. Er hat sich zu einer der stillen Bruchlinien der globalen Technologieökonomie entwickelt. Nicht, weil der Welt plötzlich die Rohstoffe ausgegangen wären, sondern weil der Zugang zu ihnen — verlässlich, bezahlbar und politisch neutral — nicht länger als selbstverständlich gelten kann.

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TrendForce: NAND-Flash-Waferversorgung verknappt sich stärker – Preise steigen teils über 60 %

Nach Angaben des Marktforschungsunternehmens TrendForce hat sich die Versorgung mit NAND-Flash-Wafers im November 2025 weiter verschärft. Die starke Nachfrage, insbesondere durch KI-Anwendungen und Enterprise-SSDs, trifft auf ein Angebotsportfolio, das sich zunehmend auf margenstarke Produkte konzentriert; ältere Fertigungsprozesse (Legacy Nodes) würden vielfach abgeschaltet. Infolgedessen stiegen die Vertrags-Preise für viele Wafer-Klassen im Monatsvergleich um 20 % bis über 60 %.


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Grundig: Aufstieg, Niedergang und das verschwundene Erbe eines deutschen Elektronikgiganten

Über Jahrzehnte hinweg war Grundig einer der bekanntesten Namen der deutschen Konsumelektronik. Radios, Fernseher, Tonbandgeräte und Haushaltsgeräte aus Nürnberg standen in vielen europäischen Wohnzimmern und galten als Synonym für solide Ingenieurskunst „Made in Germany“. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich das Unternehmen unter Gründer Max Grundig rasant zu einem der größten Elektronikhersteller Europas.

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Telefunken: Aufstieg und Zerfall eines deutschen Elektronikpioniers

Über weite Teile des 20. Jahrhunderts gehörte Telefunken zu den einflussreichsten Namen der europäischen Elektronikindustrie. 1903 als Gemeinschaftsunternehmen von Siemens & Halske und AEG gegründet, prägte das Unternehmen frühe Funktechnik, Radarsysteme, professionelle Rundfunkausrüstung und später auch die erste Generation europäischer Halbleiterkomponenten. Nur wenige deutsche Firmen haben die technische Landschaft des Kontinents so stark beeinflusst wie Telefunken.

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Sieben Verteidigungstechnologien, die 2025 die Nachfrage nach Elektronik antreiben

Während der diesjährigen Evertiq Expo in Kraków füllte das Thema Verteidigungselektronik den Konferenzsaal bis auf den letzten Platz. Die von mir präsentierte Rangliste der führenden Rüstungsunternehmen erwies sich dabei lediglich als Ausgangspunkt für Gespräche, die weit über das Ende der Session hinaus andauerten. Hinter jedem dieser Hersteller steht ein Netzwerk aus Dutzenden von Elektronikzulieferern: Halbleiterproduzenten, Hersteller von Leiterplatten und HF-Modulen sowie spezialisierte EMS-Unternehmen. Daraus ergab sich für mich eine einfache Frage: Welche Verteidigungstechnologien haben die Nachfrage nach Elektronik im Jahr 2025 am stärksten geprägt? Betrachten wir sie aus der Perspektive der Industrie — und nicht aus dem Blickwinkel eines Waffensystemkatalogs.


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ZVEI: Elektro- und Digitalindustrie verzeichnet weiteres Auftragsplus

Die deutsche Elektro- und Digitalindustrie hat im Oktober 2025 erneut ein Plus bei den Auftragseingängen erzielt. Nach Angaben des ZVEI lagen die Bestellungen insgesamt 5,6 % über dem Vorjahreswert – der siebte monatliche Anstieg im laufenden Jahr. Besonders stark entwickelten sich die Inlandsorders, die um 11,1 % zulegen konnten. Die Bestellungen aus dem Ausland stiegen um 1,5 %. Während die Orders aus dem Euroraum um 4,2 % kletterten, blieben die Aufträge aus Drittländern nahezu unverändert (+0,1 %).



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