Steigende Kosten drücken auf TV-Markt – TrendForce senkt Prognose
Die weltweite TV-Industrie steht 2026 unter zunehmendem Kostendruck. Steigende Preise für Speicher, Display-Panels und Edelmetalle belasten die Profitabilität der Hersteller und verschärfen den Zielkonflikt zwischen Margensicherung und Marktanteilen. Das geht aus einer aktuellen Marktanalyse von TrendForce hervor.
Nokia-CEO: Europa und USA voneinander abhängig bei Technologie
Der CEO des finnischen Netzwerkausrüsters Nokia hat darauf hingewiesen, dass Europa und die USA trotz ihrer Bemühungen um technologische Unabhängigkeit weiterhin wechselseitig aufeinander angewiesen sind, wie Reuters berichtet. In einer Zeit, in der Regierungen versuchen, ihre eigenen Halbleiter- und Telekommunikationsindustrien zu stärken, betonte der Nokia-Chef, dass vollständige Autarkie kaum realisierbar sei.
Erklärung für Taiwans Führungsrolle in der fortgeschrittenen Halbleiterfertigung
Haben Sie sich schon einmal gewünscht, jemanden direkt aus der Halbleiterindustrie mit Ihren Fragen löchern zu können? Der Branchenveteran Marco Mezger setzte sich in der Reihe „Now You Know“ von TaiwanPlus vor die Kamera, um Zuschauerfragen zu beantworten – und ganz konkret zu erklären, warum die Dinge so funktionieren, wie sie funktionieren.
Intel-Ergebnisse rücken Turnaround und KI-Datenzentren-Nachfrage in den Fokus
Die anstehenden Quartalsergebnisse von Intel stehen im Zeichen einer möglichen Trendwende, da die Nachfrage nach klassischen Server-Chips für KI-Datenzentren wieder deutlich zunimmt, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. Investoren hoffen auf weitere Hinweise, dass die Neuausrichtung des Halbleiterkonzerns an Fahrt gewinnt.
Venezuelas Rohstoffe: Potenzial ja, Stabilität nein
In den ersten Wochen des Jahres 2026 stand Venezuela wieder auf den Titelseiten – nicht, weil das Land plötzlich stabil geworden wäre, sondern weil Washington begonnen hat, es erneut politisch und wirtschaftlich zu spielen. Auf US-Seite mehrten sich Signale, dass die Bemühungen intensiviert werden, das Kräfteverhältnis in Caracas zu verschieben. De facto bedeutet das den Start eines „Reset“-Szenarios, das Venezuela in Richtung eines neuen Investitionsfensters führen könnte.
EU will Aus für „risikoreiche“ chinesische Technik – Ziele auch Huawei
Die Europäische Union plant ein weitreichendes Aus für bestimmte „risikoreiche“ Technologien aus China, das sich gezielt gegen Anbieter wie Huawei und weitere chinesische Unternehmen richtet, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. Die Maßnahme soll die Sicherheit kritischer digitaler Infrastrukturen in der EU stärken und Risiken aus geopolitischen Abhängigkeiten reduzieren.
EU schränkt chinesische Zulieferer kritischer Infrastruktur ein
Die Europäische Union plant weitreichende Beschränkungen für chinesische Anbieter kritischer Infrastrukturen, um Risiken für die Sicherheit und Versorgungssouveränität der Mitgliedsstaaten zu verringern, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. Betroffen sind unter anderem Unternehmen, die Komponenten oder Systeme liefern, die für Energie, Telekommunikation, Verkehr und digitale Infrastruktur von zentraler Bedeutung sind.
Omdia: Smartphone-Markt wächst im Q4
Die weltweiten Smartphone-Auslieferungen sind im vierten Quartal 2025 im Jahresvergleich um 4 Prozent gestiegen. Unterstützt wurde das Wachstum durch saisonale Nachfrage sowie ein verbessertes Bestandsmanagement, wie aus aktuellen Daten des Marktforschungsunternehmens Omdia hervorgeht. Das Wachstum konzentrierte sich dabei vor allem auf die größten Anbieter, während steigende Komponentenpreise zunehmend auf Teile des Marktes drückten.
Speichermarkt 2026: Knappheit, Strategie und Versorgungssicherheit
Der Memory-Superzyklus ist keine Prognose mehr – er ist Realität. Über alle großen Finanzinstitute und Branchenmedien hinweg zeigt sich ein klares Bild: 2026 wird von struktureller Unterversorgung geprägt sein, insbesondere bei DRAM und NAND. Nachfolgend eine Einordnung der zentralen Entwicklungen.
Marokko rechnet bis 2030 mit 10 Milliarden US-Dollar Wirtschaftsimpuls durch KI
Die marokkanische Regierung erwartet, dass künstliche Intelligenz (KI) bis zum Ende des Jahrzehnts einen Beitrag von umgerechnet 10 Milliarden US-Dollar zur Wirtschaftsleistung des Landes leisten wird. Das entspreche rund 100 Milliarden Dirham, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Aussagen der marokkanischen Digitalministerin Amal El Fallah Seghrouchni auf einer Konferenz in Rabat. Das aktuelle Bruttoinlandsprodukt Marokkos liegt bei rund 170 Milliarden US-Dollar.
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