UMC und AP Memory vereinbaren Fertigungskooperation für KI-Halbleiter
Der taiwanische Halbleiterfertiger UMC und der Chipentwickler AP Memory haben eine Partnerschaft zur Entwicklung und Vorbereitung der industriellen Fertigung von Siliziumkondensatoren für KI- und Hochleistungsrechner geschlossen. Das geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung vom 22. Oktober hervor. Gemeinsam wollen die Partner neue Möglichkeiten zur Integration von Siliziumkondensatoren in fortschrittliche Chipgehäuse erschließen. Damit sollen die Stromversorgung leistungsstarker KI-Prozessoren stabilisiert und Spannungsschwankungen reduziert werden.
NVIDIA und sechs Zulieferer bauen Fertigungskapazitäten für KI-Hardware aus
Der US-amerikanische Chiphersteller NVIDIA will gemeinsam mit sechs Zulieferern die weltweiten Fertigungskapazitäten für KI-Hardware ausbauen. Das geht aus einer Pressemitteilung vom 21. Oktober hervor. Die Vereinbarungen sehen zusätzliche Kapazitäten für Halbleitersubstrate, Advanced Packaging, Tests und optische Komponenten vor. Damit will NVIDIA seine Lieferkette widerstandsfähiger machen und die wachsende Nachfrage nach KI-Infrastruktur bedienen.
Bauer erweitert Werk in Aresing um 22.000 Quadratmeter
Die BAUER Maschinen GmbH baut ihren Standort im bayerischen Aresing weiter aus. Am 9. Oktober 2026 fand der symbolische Spatenstich für eine neue Produktions- und Logistikhalle mit rund 22.000 Quadratmetern Fläche statt. Neben zusätzlichen Kapazitäten für die Elektronikmontage und Materialwirtschaft entsteht auch ein neues Kunden- und Trainingscenter.
Samsung und SK Hynix modernisieren NAND-Werke in China
Die südkoreanischen Halbleiterkonzerne Samsung Electronics und SK Hynix rüsten ihre chinesischen Fabriken für fortschrittlichere NAND-Speicherchips um. Darüber berichtete Reuters am 21. Oktober unter Berufung auf vier mit den Plänen vertraute Personen. Die Modernisierung wird laut Reuters durch US-Exportkontrollen erschwert, die den Zugang zu amerikanischer Fertigungstechnik einschränken.
Siemens und NVIDIA erproben KI-Anwendungen in Erlanger Elektronikwerk
Der deutsche Technologiekonzern Siemens und der US-Chiphersteller NVIDIA erproben im Elektronikwerk Erlangen neue KI-Anwendungen für den Produktionsanlauf und die Fertigungsplanung. Das geht aus einer Pressemitteilung von Siemens vom 19. Oktober hervor. Digitale Zwillinge sollen den Anlauf neuer Leiterplatten beschleunigen und die Produktionsplanung flexibler machen. Die gemeinsam entwickelten Anwendungen kommen bereits im laufenden Fabrikbetrieb zum Einsatz.
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Evertiq Expo Warschau 2026 startet morgen mit Rekordbeteiligung
Am Donnerstag, dem 22. Oktober, findet im PGE Narodowy in Warschau die zwölfte Ausgabe der Evertiq Expo Warschau statt. In diesem Jahr werden mit 180 Ausstellern so viele Unternehmen wie nie zuvor vertreten sein – gegenüber 167 im Vorjahr. Darüber hinaus erwartet die Besucher ein Konferenzprogramm mit Vorträgen zu aktuellen Herausforderungen und Trends in der Elektronikindustrie.
FICG und Cape EMS wollen SMT-Fertigung in Malaysia ausbauen
Der taiwanische Elektronikkonzern FIC Global (FICG) und der malaysische Auftragsfertiger Cape EMS wollen gemeinsam die Elektronikfertigung in Malaysia ausbauen. Das geht aus einer Mitteilung von FICG vom 19. Oktober hervor. Am Standort Johor soll die FICG-Tochter PRO3C ihre SMT-Fertigung von acht auf bis zu 18 Linien erweitern. Damit wollen die Partner ihre Fertigungskapazitäten für KI-Infrastruktur und optische Kommunikation erhöhen.
Sivers erhält erste Produktionsaufträge für LiDAR-Laser
Der schwedische Halbleiter- und Photonikspezialist Sivers Semiconductors hat erste Produktionsaufträge für LiDAR-Laser und optische Verstärker erhalten. Das geht aus einer Unternehmensmitteilung vom 20. Oktober hervor. Mit der Technik will der Kunde LiDAR-Anwendungen für Fahrzeuge und industrielle Maschinen vorantreiben. Die Systeme sollen ihre Umgebung präzise erfassen und darin befindliche Objekte erkennen.
Ukrainisches Unternehmen DevDroid prüft Fertigungspartnerschaft mit Inission Norway
Inission Norway hat eine Absichtserklärung mit dem ukrainischen Verteidigungsunternehmen DevDroid unterzeichnet. Die beiden Unternehmen wollen Möglichkeiten einer Zusammenarbeit bei der Herstellung von Elektronik und Fernsteuerungssystemen für unbemannte Bodenfahrzeuge untersuchen.
TRUMPF setzt auf Halbleiter: Polen spielt wichtige Rolle für das Unternehmen
Die TRUMPF Gruppe hat das Geschäftsjahr 2025/26 mit einem Umsatz von 4,34 Milliarden Euro und einer deutlich verbesserten Profitabilität abgeschlossen. Der Auftragseingang stieg um 6,6 Prozent. Das Unternehmen verweist auf die wachsende Bedeutung von Halbleitern, Rechenzentren und Technologien im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz. Eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Elektronikgeschäfts spielen auch die TRUMPF-Standorte in Polen.
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