Quanta und Quantinuum entwickeln Hardwarebasis für skalierbare Quantencomputer
Der taiwanesische Computerhersteller Quanta Computer und das US-amerikanische Quantencomputing-Unternehmen Quantinuum entwickeln gemeinsam die Hardwarebasis für künftige großskalige Quantencomputer. Das geht aus einer Mitteilung der Unternehmen vom 13. August hervor. Die Partner wollen Quantinuums Quantensysteme stärker auf eine industrielle Fertigung ausrichten und dafür Quantas Erfahrung mit komplexen Computersystemen nutzen. Langfristig sollen sich die Systeme in größerem Maßstab produzieren und kommerziell einsetzen lassen.
YASA will Axialflussmotoren ohne seltene Erden entwickeln
Der britische Elektromotorenhersteller YASA arbeitet an zwei neuen Axialflussmotor-Konzepten, die mit weniger seltenen Erden auskommen sollen. Das geht aus einer Mitteilung der Mercedes-Benz-Tochter vom 11. August hervor. Damit will YASA die Risiken stark konzentrierter Lieferketten für Seltenerdmagnete reduzieren. Das Vorhaben wird von der britischen Regierung über das DRIVE35-Programm gefördert.
Incap Germany erweitert Selektivlöt-Kapazitäten mit neuer SEHO-Anlage
Der EMS-Anbieter Incap Germany hat seine Kapazitäten im Selektivlöten mit der Inbetriebnahme einer neuen SEHO SelectLine-C 500 erweitert. Die Investition ist Teil der laufenden Modernisierung und Automatisierung der Elektronikfertigung des Unternehmens.
NXP baut Assembly-and-Test-Fertigung in Malaysia deutlich aus
Der niederländische Halbleiterhersteller NXP Semiconductors erweitert seinen Standort für Chipmontage und -tests im malaysischen Petaling Jaya um eine neue Fabrik. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens vom 12. August hervor. Die zusätzliche Fertigung soll die Produktionsleistung des Standorts bei voller Auslastung mehr als verdoppeln. NXP will damit seine internen Backend-Kapazitäten ausbauen und seine Fertigungskapazitäten weltweit ausgewogener verteilen.
Heron plant 100-Millionen-Dollar-Fabrik für Leistungselektronik der nächsten Generation in den USA
Heron Power hat Morgan Hill in Kalifornien als Standort für seine erste Großfabrik ausgewählt und rechnet mit der Schaffung von mehr als 600 Arbeitsplätzen in den Bereichen moderne Fertigung, Engineering und Betrieb.
BYD-Blade-Battery 2.0 sorgt wegen hoher Temperaturen für Diskussionen
Die neue Blade Battery 2.0 von BYD steht nach Berichten über hohe Batterietemperaturen beim Schnellladen in der Kritik. Wie CarNewsChina berichtet, hat ein chinesischer Autoblogger bei eigenen Messungen höhere Zelltemperaturen festgestellt als jene, die vom Batteriemanagementsystem (BMS) des Fahrzeugs angezeigt wurden. Der Blogger behauptet zudem, BYD habe Anzeige gegen ihn erstattet – eine Bestätigung vonseiten des Unternehmens oder der Polizei liegt bislang jedoch nicht vor.
Sony und TSMC planen 6,4 Milliarden US-Dollar teure Bildsensorfabrik in Japan
Sony Group und TSMC führen Gespräche über eine gemeinsame Investition von 6,4 Milliarden US-Dollar in eine Fabrik für Bildsensoren in Japan. Das berichtet Bloomberg. Die Produktion soll 2029 anlaufen.
SK hynix investiert 54 Billionen Won in neue Fabriken für KI-Speicher
Der südkoreanische Speicherchiphersteller SK hynix investiert rund 54 Billionen Won (circa 33 Milliarden Euro) in zwei neue Halbleiterfabriken in Yongin und Cheongju. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens vom 7. August hervor. Mit dem Ausbau will SK hynix seine Produktionskapazitäten für DRAM- und NAND-Speicher erweitern. Der Konzern will damit laut Mitteilung den langfristig wachsenden Speicherbedarf durch KI-Anwendungen auffangen.
Siemens investiert über 200 Millionen Dollar in neue US-Werke für KI-Infrastruktur
Der deutsche Technologiekonzern Siemens investiert mehr als 200 Millionen US-Dollar in zwei neue US-Werke zur Fertigung elektrischer Systeme für KI-Rechenzentren. Das geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens vom 7. August hervor. Die Standorte in Georgia und Texas sollen die Fertigungskapazitäten für elektrische Rechenzentrumsinfrastruktur erweitern. Siemens reagiert damit auf das kräftige Wachstum seines Rechenzentrumsgeschäfts.
Fraunhofer IZM integriert KI in Sensorsystem für Herzdiagnostik
Das deutsche Forschungsinstitut Fraunhofer IZM hat sein Sensorsystem zur Erkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen um eine KI-gestützte Datenauswertung erweitert. Das geht aus einer Mitteilung des Instituts vom 4. August hervor. Die mit dem tragbaren Sensorsystem erfassten Herz-Kreislauf-Daten sollen künftig KI-gestützt ausgewertet werden. Neben Sensordaten können dabei auch Informationen aus externen Untersuchungen und der Anamnese berücksichtigt werden.
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