Volkswagen-Aktie steigt nach Einigung auf umfassenden Konzernumbau
Volkswagen hat sich auf das größte Restrukturierungsprogramm seiner 89-jährigen Geschichte verständigt. Weitere 50.000 Stellen sollen wegfallen, während die Zukunft von vier deutschen Werken offenbleibt. Anleger reagierten zunächst positiv auf die Einigung.
LiteOn investiert 176 Millionen Dollar in polnischen Flüssigkühlungsspezialisten DCX
Der taiwanische Elektronikkonzern LiteOn steigt mit rund 176 Millionen US-Dollar beim polnischen Flüssigkühlungsspezialisten DCX ein und wird künftig etwa 25 Prozent der Anteile halten. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens vom 3. September hervor. Mit dem Einstieg baut LiteOn sein Geschäft mit Infrastruktur für KI-Rechenzentren aus. Künftig sollen Stromversorgung und Kühlung stärker als gemeinsame Systemlösung entwickelt werden.
igus übernimmt Verbindungstechnik-Spezialisten Krott Electronic
Der Kölner Kunststoff- und Energieführungsspezialist igus übernimmt den Anbieter für Verbindungstechnik Krott Electronic aus Stolberg zum 1. Oktober. Das geht aus einer Pressemitteilung von igus vom 1. September hervor. Mit Krott holt sich igus zusätzliches Know-how für kundenspezifische Verbindungslösungen ins Haus. Damit will das Unternehmen sein Geschäft in der Landstromversorgung, der Ladeinfrastruktur und bei industriellen Spezialanwendungen ausbauen.
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MUSS JEDES KI-GERÄT MIT DER CLOUD VERBUNDEN SEIN?
Noch vor wenigen Jahren basierten die meisten Anwendungen, die Künstliche Intelligenz nutzten, auf einem einfachen Ablaufprinzip. Daten von Sensoren wurden an einen Server oder die Cloud gesendet, dort von einem KI-Modell analysiert und das Ergebnis anschließend an das Gerät zurückgegeben. Diese Lösung funktionierte in vielen Anwendungsbereichen, hatte jedoch auch ihre Einschränkungen – sie erforderte eine ständige Netzwerkverbindung, verursachte Verzögerungen und erforderte die Übertragung großer Datenmengen.
Volkswagen steht vor Entscheidung über größten Konzernumbau
Der Volkswagen-Aufsichtsrat will am Freitag über das bislang größte Restrukturierungsprogramm des Autobauers abstimmen. Die Pläne für weitere Stellen- und Kapazitätskürzungen stoßen allerdings auf erheblichen Widerstand von Gewerkschaften und dem Anteilseigner Niedersachsen.
Fusion vollzogen: beflex gehört jetzt zu Kontron Electronics
Der deutsche Elektronikdienstleister Kontron Electronics und der deutsche Elektronikfertiger beflex electronic haben ihre Fusion abgeschlossen. Das geht aus einer Mitteilung von Kontron vom 3. September hervor. Künftig will Kontron Electronics Elektronikprojekte bereits in der Prototypenphase übernehmen und bis zur Serienfertigung begleiten. Technische, wirtschaftliche und beschaffungsbezogene Fragen sollen dadurch früher im Projekt abgestimmt werden können.
VW konkretisiert Produktionsende an vier Werken – IG Metall kündigt Widerstand an
Der deutsche Autobauer Volkswagen will die Fahrzeugproduktion an vier deutschen Standorten zwischen 2031 und 2034 auslaufen lassen. Die IG Metall droht mit massivem Widerstand. Darüber berichtete Reuters am 1. September unter Berufung auf die WirtschaftsWoche. Die Pläne betreffen die Standorte Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm. Am Freitag will der Aufsichtsrat über drei konkurrierende Konzepte für den weiteren Konzernumbau entscheiden.
Chinesisches Gericht friert Nexperia-Vermögenswerte ein
Ein chinesisches Gericht hat Beteiligungen des niederländischen Halbleiterherstellers Nexperia und seiner Ausrüstungssparte im Wert von bis zu 2,14 Milliarden Yuan eingefroren. Die Maßnahme erfolgt im Rahmen eines Rechtsstreits mit dem chinesischen Eigentümer Wingtech Technology.
Teradyne Robotics verklagt chinesische JAKA wegen Patentverletzungen
Der Technologiekonzern Teradyne Robotics hat die deutsche Tochtergesellschaft des chinesischen Roboterherstellers JAKA verklagt. Der Rechtsstreit, der vor dem Einheitlichen Patentgericht in Kopenhagen ausgetragen wird, betrifft Patente für Software- und Hardwarelösungen, die in kollaborativen Robotern eingesetzt werden, die auf dem EU-Markt verkauft werden.
Voltatron übernimmt Kurz Elektronik und hebt Umsatzprognose an
Der Fürther Elektronikspezialist Voltatron übernimmt Kurz Elektronik vollständig von der Prettl Group. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens vom 27. August hervor. Mit der Akquisition will Voltatron seine Entwicklungsressourcen in Deutschland und seine Fertigungskapazitäten in Litauen ausbauen. Durch die Übernahme rechnet Voltatron mit 54 bis 57 Millionen Euro Umsatz für das Jahr 2026.
Volkswagen sucht Weg für tiefgreifenden Konzernumbau
Volkswagen steht vor einer entscheidenden Abstimmung über seinen bislang größten Restrukturierungsplan. Sollte der Aufsichtsrat die Pläne erneut blockieren, könnte das Management versuchen, die Strategie direkt den Aktionären zur Abstimmung vorzulegen.
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