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Schweizer steigert Auftragseingang um 41 Prozent und reduziert Verluste

Der deutsche Leiterplattenhersteller Schweizer Electronic hat seinen Auftragseingang in den ersten neun Monaten 2026 um 41,2 Prozent auf 228,6 Millionen Euro gesteigert. Das geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens vom 6. November hervor. Der Auftragsbestand stieg bis Ende September auf 282,6 Millionen Euro. Im dritten Quartal erzielte Schweizer einen Überschuss, über die gesamten neun Monate verringerte sich der Verlust auf 3,4 Millionen Euro.


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Janitza erweitert Elektronikfertigung mit neuer SMD-Linie von ASYS

Die Janitza electronics GmbH investiert in den Ausbau ihrer Elektronikfertigung am Standort Lahnau in Hessen. Mit einer zusätzlichen SMD-Fertigungslinie und Automatisierungslösungen der ASYS Group will das Unternehmen seine Produktionskapazitäten erhöhen und die Effizienz sowie Flexibilität der Fertigung verbessern. Die neue Linie ist Teil eines umfassenden Investitionsprojekts, das den weiteren Ausbau des Standorts unterstützen soll.





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EU startet 525-Millionen-Euro-Initiative für europäisches Chipdesign

Die Europäische Kommission hat die European Chip Design Platform im Rahmen einer 525-Millionen-Euro-Initiative gestartet. Das geht aus einer Mitteilung der Kommission vom 4. November hervor. Die Plattform soll Start-ups und kleineren Unternehmen Entwicklungswerkzeuge, technische Unterstützung und Zugang zu Halbleiterfertigungskapazitäten bereitstellen. Damit will die EU den Weg vom Chipentwurf zur industriellen Fertigung erleichtern und die europäische Halbleiterindustrie stärken.


TUM und NEURA eröffnen RoboGym mit 48 Trainingszellen

Die Technische Universität München (TUM) und der deutsche Robotikhersteller NEURA Robotics haben am Flughafen München ein gemeinsames Trainings- und Forschungszentrum für Physical AI eröffnet. Das geht aus zwei TUM-Mitteilungen vom 22. und 23. Oktober hervor. Im RoboGym sollen humanoide und andere kognitive Roboter praktische Fähigkeiten für den industriellen Einsatz entwickeln. Mithilfe umfangreicher Trainingsdaten und leistungsfähiger KI-Systeme wollen die Partner die Entwicklung praxistauglicher Robotikanwendungen vorantreiben.

Der europäische EMS-Markt aus der Sicht von Riku Hynninen

Eine starke M&A-Aktivität, das Wachstum der Verteidigungs- und Luft- und Raumfahrtbranche sowie Probleme bei der Verfügbarkeit von Komponenten sind die drei wichtigsten Trends, die nach Ansicht von Riku Hynninen den europäischen EMS-Markt prägen werden. Während der Evertiq Expo Warsaw 2026 gab der finnische Experte ein Interview, in dem er die wichtigsten Ergebnisse seiner Analyse der finanziellen Entwicklung des europäischen EMS-Sektors erläuterte. Außerdem skizzierte er die Herausforderungen, auf die sich Elektronikhersteller in den kommenden Jahren vorbereiten sollten.

onsemi übernimmt Ferric für bis zu 775 Millionen US-Dollar

Der US-amerikanische Halbleiterhersteller onsemi hat eine Vereinbarung zur Übernahme von Ferric unterzeichnet, einem Spezialisten für integrierte Spannungsregler. Der Kaufpreis beträgt 600 Millionen US-Dollar in bar und kann sich durch zusätzliche erfolgsabhängige Zahlungen auf bis zu 775 Millionen US-Dollar erhöhen. Mit der Übernahme will onsemi sein Geschäft mit Stromversorgungslösungen für KI-Prozessoren ausbauen und seine Position im Markt für KI-Rechenzentren stärken.




Unsplah-ChatGPT

Leiton ermöglicht PCB-Preiskalkulation über ChatGPT und Claude

Der Berliner Leiterplattenanbieter Leiton hat seine Online-Preiskalkulation für Prototypen-Leiterplatten über eine neue Schnittstelle an KI-Assistenten angebunden. Das geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens vom 29. Oktober hervor. Über ChatGPT oder Claude können Entwickler und Einkäufer Leiterplattenpreise und Lieferzeiten abfragen. Die Anbindung basiert auf dem Model Context Protocol (MCP), über das die KI-Assistenten auf den Online-Kalkulator zugreifen können.

Fraunhofer-IKTS-rare-earth-recycling

Fraunhofer IKTS und TU Freiberg entwickeln Recyclingverfahren für Magnetrohstoffe

Das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS und die TU Bergakademie Freiberg erforschen neue Recyclingverfahren, mit denen sie Neodym sowie Eisen und Bor aus ausgedienten Festplattenmagneten zurückgewinnen wollen. Das geht aus einer Fraunhofer-Mitteilung vom 2. November hervor. Die Rohstoffe sollen künftig in Europa aufbereitet und für hochwertige industrielle Anwendungen nutzbar gemacht werden. Im Forschungsprojekt NEO-CYCLE wollen die Partner die Technologien weiterentwickeln und ihre industrielle Nutzung vorbereiten.

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Schaeffler plant Abbau von 3.460 Stellen in Europa, vier deutsche Standorte vor Schließung

Der deutsche Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hat ein weiteres Restrukturierungsprogramm angekündigt, in dessen Rahmen europaweit rund 3.460 Arbeitsplätze abgebaut werden sollen. Davon entfallen etwa 2.660 Stellen auf Deutschland. Zudem plant das Unternehmen die Schließung von fünf Standorten in Europa, darunter vier in Deutschland. Mit den Maßnahmen will Schaeffler ab 2030 jährlich rund 300 Millionen Euro einsparen.

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FBDi: Auftragseingang in der Bauelemente-Distribution steigt auf zwei Milliarden Euro

Die deutsche Elektronikbauelemente-Distribution hat im dritten Quartal 2026 Bestellungen im Wert von rund zwei Milliarden Euro verbucht. Das geht aus einer Pressemitteilung des Fachverbands der Bauelemente Distribution (FBDi) vom 4. November hervor. Bei einem Umsatz von 1,17 Milliarden Euro erreichte das Book-to-Bill-Verhältnis 1,72 und damit den höchsten Stand seit 2021. Der Verband sieht erste Anzeichen für erneute Lieferengpässe bei elektronischen Komponenten.

Truck

TUM erprobt E-Lkw als mobile Stromspeicher mit bis zu 350 Kilowatt

Ein Forschungskonsortium unter Leitung der Technischen Universität München (TUM) hat Elektro-Lkw als mobile Stromspeicher erprobt und dabei eine Rückspeiseleistung von bis zu 350 Kilowatt erreicht. Das geht aus einer TUM-Mitteilung vom 30. Oktober hervor. Die Fahrzeuge sollen Strom für andere Fahrzeuge, Betriebshöfe und das öffentliche Netz bereitstellen können. Im Projekt SPIRIT-E untersuchten die Forschenden deshalb, wie Speditionen ihre Fahrzeugflotten wirtschaftlich für die Stromversorgung nutzen können.



Vytautas-Gene

Europa will europäische Leiterplatten – die Frage ist, wer sich zuerst verpflichtet

Europa sagt, dass es seine Leiterplattenindustrie zurückhaben will. Doch als Vytautas Ilgūnas, CCO von TLT PCB, fragt, ob die Kunden es tatsächlich ernst meinen, fällt die Antwort des Branchenveteranen Gene H. Weiner deutlich aus: „Sie sagen Ja, handeln aber mit Nein.“ Ilgūnas selbst sieht einen europäischen Markt, der begonnen hat, sich zu bewegen – allerdings nicht überall mit der gleichen Geschwindigkeit.


Factory

Group14 erhält 150 Millionen Euro für Ausbau der Batteriematerialfertigung

Der US-amerikanische Batteriematerialhersteller Group14 Technologies hat seine bestehende Series-D-Finanzierung um 150 Millionen Euro erweitert. Das teilte das Unternehmen am 29. Oktober mit. Mit dem Kapital will Group14 unter anderem ein neues Produktionswerk im spanischen Sagunto errichten. Dort soll künftig siliziumbasiertes Anodenmaterial für Lithium-Ionen-Batterien im industriellen Maßstab gefertigt werden, um europäische Abnehmer aus regionaler Produktion zu versorgen.

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Noak erhält fünf Millionen Euro für Tandemsolarzellen aus der Forschung von imec und Universität Has

Das belgische Photovoltaikunternehmen Noak, eine Neugründung des Forschungszentrums imec und der Universität Hasselt, hat fünf Millionen Euro Startkapital erhalten. Das geht aus einer Pressemitteilung von imec vom 30. Oktober hervor. Mit dem Geld will das Unternehmen seine Perowskit-Silizium-Tandemsolarzellen für die industrielle Fertigung weiterentwickeln. Die Technologie soll höhere Wirkungsgrade als herkömmliche Siliziumzellen erreichen und künftig in großem Maßstab produziert werden.

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Infineon und Qualcomm entwickeln Mikrocontroller-Subsystem für zentrale Fahrzeugcomputer

Der deutsche Halbleiterhersteller Infineon Technologies und der US-amerikanische Chipentwickler Qualcomm Technologies wollen gemeinsam eine Mikrocontroller-Lösung entwickeln, die den Systemzustand zentraler Fahrzeugcomputer überwacht und sicherheitskritische Funktionen in Echtzeit steuert. Das geht aus einer Pressemitteilung von Infineon vom 2. November hervor. Die Lösung soll die Snapdragon-Ride- und Ride-Flex-Referenzplattformen von Qualcomm um entsprechende Sicherheits- und Überwachungsfunktionen ergänzen. Damit sollen Automobilhersteller automatisiertes Fahren und digitale Cockpitfunktionen künftig schneller auf einer zentralen Rechnerplattform realisieren können.

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Marvell übernimmt Lumentum in einem reinen Aktiendeal im Wert von 115 Milliarden US-Dollar

Marvell Technology hat eine Vereinbarung zur Übernahme des Herstellers optischer Komponenten Lumentum im Rahmen einer reinen Aktientransaktion unterzeichnet, die Lumentum mit einem Unternehmenswert von 115 Milliarden US-Dollar bewertet. Die Unternehmen wollen Marvells elektrische Verbindungstechnologien und kundenspezifische Chips mit den Lasern und optischen Transceivern von Lumentum kombinieren, während KI-Rechenzentren zunehmend von Kupfer- auf optische Verbindungen umstellen.


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Murata investiert eine Billion Yen in den Ausbau seiner MLCC-Fertigung in Asien

Der japanische Elektronikkomponentenhersteller Murata will bis zum Geschäftsjahr 2030 rund eine Billion Yen (rund 5,69 Milliarden Euro) in zusätzliche Fertigungskapazitäten für keramische Vielschichtkondensatoren (MLCCs) in Asien investieren. Das geht aus einer Unternehmensmitteilung vom 30. Oktober hervor. Mit neuen Produktionsgebäuden in Japan und Thailand sowie dem Ausbau weiterer asiatischer Werke will der Konzern seine Kapazitäten angesichts der steigenden Nachfrage aus Rechenzentren und anderen Elektronikmärkten erhöhen.

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Deutsche Bank und EIB vereinbaren Finanzierung über 560 Millionen Euro für Europas Raumfahrtindustri

Die Deutsche Bank und die Europäische Investitionsbank (EIB) haben eine Finanzierungspartnerschaft für Investitionen von 560 Millionen Euro in der europäischen Raumfahrtindustrie vereinbart. Das geht aus einer Mitteilung der EIB vom 29. Oktober hervor. Die Partnerschaft soll europäischen Raumfahrtunternehmen neue Finanzierungsmöglichkeiten für Entwicklungs- und Produktionsvorhaben eröffnen. Davon könnten auch Hersteller elektronischer Komponenten und Satellitentechnik profitieren.


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