EU-Kommission startet 115-Millionen-Euro-Programm für schnelle Verteidigungsinnovation
Die Europäische Kommission will mit dem neuen Förderinstrument AGILE disruptive Verteidigungstechnologien schneller aus der Entwicklung in die Anwendung bringen. Das geht aus einer Pressemitteilung der EU-Kommission vom 25. März hervor. Vorgesehen ist ein Pilotprogramm mit 115 Mio. EUR, das vor allem kleine und mittlere Unternehmen, Start-ups und Scale-ups adressiert. Damit reagiert die Kommission nach eigenen Angaben auf die veränderten Anforderungen moderner Kriegsführung, bei der Tempo in Entwicklung und Erprobung zunehmend zum entscheidenden Faktor wird.
Wintertests abgeschlossen: Volkswagen und Rivian bringen SDV-Architektur voran
Das Gemeinschaftsprojekt Rivian and Volkswagen Group Technologies (RV Tech) hat die Wintertests seiner zonalen Elektronik- und Softwarearchitektur für die erste Generation software-definierter Fahrzeuge abgeschlossen. Das geht aus einer Pressemitteilung des Joint Ventures vom 27. März hervor. Reuters sieht in den abgeschlossenen Wintertests einen wichtigen Meilenstein der Softwarepartnerschaft. Während das Gemeinschaftsunternehmen damit technisch den nächsten Schritt erreicht, rückt für Rivian laut Reuters zugleich die nächste Finanzierungsstufe näher.
Auf der Suche nach der nächsten Batteriegeneration – so stehen die Unternehmen da
Während das finnische Unternehmen Donut Lab zunehmend Belege für sein außergewöhnliches „Donut Battery“ präsentiert, das in weniger als 7 Minuten geladen werden kann, scheinen mehrere asiatische Unternehmen aufgeholt – oder sogar überholt – zu haben. Evertiq hat die Batterien von Donut Lab, BYD, CATL und Zeekr genauer unter die Lupe genommen.
Foundry-Markt wächst um 24,8 % – doch nicht alle Segmente halten Schritt
Bereits im Dezember stellte Claus Aasholm, Analyst bei Semiconductor Business Intelligence, in Evertiq eine zentrale Frage: Existiert der klassische Halbleiterzyklus noch? Seine These: Das durch künstliche Intelligenz getriebene Wachstum spaltet den Markt zunehmend in parallele Entwicklungen, die sich nicht mehr in einer einzigen Kennzahl abbilden lassen.
Limtronik baut SMT-Fertigung in Denver mit Teams aus Limburg und Ungarn aus
Limburger Elektronikfertiger Limtronik verstärkt den Ausbau seiner SMT-Fertigung in Denver mit standortübergreifender Unterstützung aus Limburg und Ungarn. Das teilte das Unternehmen am 26. März mit. Hinter der engeren Zusammenarbeit steht der Anspruch, Prozessabläufe und Qualitätsstandards in Denver an die Vorgaben anderer Standorte anzupassen. Dafür setzen Limtronik und seine Muttergesellschaft VIDEOTON auf Schulungen und gezielten Know-how-Transfer zwischen den Werken.
Sony Honda Mobility stoppt EV-Entwicklung und erstattet Anzahlungen
Das Joint Venture Sony Honda Mobility hat die Entwicklung seiner Elektrofahrzeuge eingestellt und wird Kunden ihre Anzahlungen zurückerstatten. Das berichtet Reuters.
KI-Boom treibt Chinas Chipindustrie – Lieferketten unter Druck
Die chinesische Halbleiterindustrie erlebt derzeit ein starkes Wachstum, angetrieben durch die rasant steigende Nachfrage nach Anwendungen im Bereich künstliche Intelligenz. Das berichtet Reuters.
OLED-Monitor-Markt wächst stark – Auslieferungen steigen um 92 %
Die weltweiten Auslieferungen von OLED-Monitoren sind im Jahr 2025 deutlich gestiegen und haben ein Wachstum von 92 % gegenüber dem Vorjahr erreicht. Das geht aus aktuellen Daten von TrendForce hervor.
Tower plant Ausbau der 300-mm-Kapazitäten in Japan
Der israelische Halbleiterhersteller Tower Semiconductor hat eine strategische Neuausrichtung seiner Aktivitäten in Japan angekündigt, die mit einem Ausbau der 300-mm-Kapazitäten einhergeht.
AIXTRON baut Fertigung mit neuem Werk in Malaysia aus
Der deutsche Anbieter von Depositionsanlagen für die Halbleiterindustrie AIXTRON errichtet eine neue Produktionsstätte in Malaysia. Das gab das Unternehmen am 25. März bekannt. Geplant ist ein Standort in der Region Penang. Mit dem neuen Standort will AIXTRON nach eigenen Angaben näher an asiatische Kunden und die regionale Lieferkette heranrücken. Das Werk soll zugleich die Wettbewerbsposition des Unternehmens in einem Markt stärken, in dem viele große Ausrüster ihre Fertigung breiter aufstellen.
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