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Elektronik_Circuit_Board_Cellutronik

Würth Elektronik entwickelt Leiterplattenmaterial aus bakterieller Cellulose

Der baden-württembergische Leiterplattenhersteller Würth Elektronik Circuit Board Technology untersucht im Projekt „Cellutronik“, wie sich bakterielle Cellulose als Basismaterial für Leiterplatten nutzen lässt. Das geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens vom 1. Juni hervor. Gemeinsam mit dem Institut für Materialwissenschaften der Universität Stuttgart und der Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e. V. will das Unternehmen Cellulosefasern aus Agrarabfällen zu plattenförmigen Substraten verarbeiten. Digitale Druckverfahren sollen darauf Leiterbahnen aus Kupfer- und Silbertinten aufbringen.


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photovoltaic

Messdaten von 110.000 PV-Anlagen: Ortsnetze bleiben aufnahmefähig

Der Osnabrücker Anbieter von Hauskraftwerken E3/DC hat Spannungsdaten von 110.000 Kundenanlagen ausgewertet. Das Ergebnis: Selbst an einem sonnigen Feiertagswochenende blieben die Niederspannungsnetze nach Unternehmensangaben aufnahmefähig. Das geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens vom 1. Juni hervor. Im dazugehörigen Whitepaper „Bestimmung der Belastung der Ortsnetze durch PV-Anlagen“ zieht E3/DC daraus eine klare Schlussfolgerung: Für gebäudeorientierte Photovoltaik bis 30 kWp mit Überschuss-Einspeisung sieht das Unternehmen kein generelles Netzproblem.




Riku-Hynninen

EMS unter der Haube: Die finanziellen Antriebe von Europas Fertigungsführern im Detail

EMS-Unternehmen veröffentlichten zuletzt überwiegend positive Schlagzeilen zu Wachstum und verbesserter Profitabilität. Selbst die am stärksten angeschlagenen Unternehmen, Lacroix und TT Electronics, deuten nach umfassenden Restrukturierungen im Amerika-Geschäft auf eine Rückkehr zur Stabilität hin. Nach den zahlreichen Krisen der vergangenen Jahre, die Nachfrage und Lieferketten belastet haben, sind das erfreuliche Nachrichten für die Branche.


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Münchner Start-up encosa sichert sich 25 Millionen Euro für Batteriespeicher im Mittelstand

Der Münchner Anbieter für Batteriespeicherlösungen encosa energy hat eine Finanzierung über 25 Millionen Euro abgeschlossen, um Speicherprojekte für energieintensive Mittelständler in Deutschland auszubauen. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens vom 1. Juni hervor. Mit dem Kapital will encosa seine Komplettlösung für Batteriespeicher im Gewerbe- und Industriesektor ausbauen. Ziel sind Unternehmen, die ihren Strombedarf flexibler steuern und Speicherkapazitäten am Strommarkt vermarkten wollen.

Fraunhofer HHI entwickelt Laseroberflächen zur Kühlung von Satellitenelektronik

Das Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI entwickelt laserstrukturierte Metalloberflächen, die Satellitenelektronik und Raketendüsen im Vakuum über Wärmestrahlung kühlen sollen. Das geht aus einer Mitteilung des Instituts vom 1. Juni hervor. Laserstrukturierte Metallproben aus Aluminium und Titan, die als Strahlungskühlkörper getestet wurden, befinden sich nach ihrem Einsatz an der Außenhülle der ISS derzeit auf dem Rückweg zur Erde.

Hessen eröffnet Zentrum für KI und Quantencomputing in Frankfurt

Das hessische Digitalnetzwerk House of Digital Transformation hat am Bertramshof in Frankfurt das neue Anwendungszentrum „Q and AI“ für KI und Quantencomputing eröffnet. Das geht aus einer Pressemitteilung des Vereins vom 28. Mai hervor. Der Standort soll Unternehmen, Forschung und Start-ups beim Transfer von Zukunftstechnologien in konkrete Anwendungen unterstützen. Mit Exponaten und Demonstratoren aus Bereichen wie Robotik, industrieller Kommunikation und Deep Tech zeigt das Zentrum, welche Rolle KI und Quantencomputing in technischen Anwendungen übernehmen können.

Infineon steigt in NVIDIAs 800-Volt-Architektur für KI-Racks ein

Der Münchner Halbleiterhersteller Infineon unterstützt NVIDIAs MGX-Architektur künftig mit Power-Management-Lösungen für 800-Volt-KI-Server-Racks. Das geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens vom 29. Mai hervor. Neue KI-Systeme verlangen deutlich mehr Leistung innerhalb fester elektrischer und thermischer Grenzen. Infineon adressiert diesen Bedarf mit Leistungshalbleitern und Steuer-ICs für 800-Volt-Rackarchitekturen.



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Limtronik und Galaverse starten Partnerschaft für Satcom-Technik

Der hessische Elektronikfertiger Limtronik und das auf RF- sowie Halbleitertechnik spezialisierte Unternehmen Galaverse wollen Satcom-Technik für den europäischen Markt in Hessen fertigen. Das geht aus einer Meldung von Limtronik vom 28. Mai hervor. Die Partner reagieren damit auf den wachsenden Bedarf an sicherer Kommunikationsinfrastruktur aus europäischer Fertigung. Perspektivisch soll die Zusammenarbeit auch RF-Technologien und Aerospace-Anwendungen bis zur industriellen Umsetzung führen.


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Imec und EVG erzielen 200-nm-Pitch beim Wafer-zu-Wafer-Hybridbonding

Das belgische Halbleiterforschungszentrum imec und der österreichische Anlagenhersteller EV Group haben beim Wafer-zu-Wafer-Hybridbonding einen 200-nm-Pitch für Kupferverbindungen erzielt. Das geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung der Unternehmen vom 28. Mai hervor. Der Prozessnachweis adressiert künftige 3D-Chiparchitekturen, bei denen Logik- und Speicherebenen dichter gestapelt werden. Imec und EVG stellen die Ergebnisse auf der IEEE Electronic Components and Technology Conference 2026 vor.


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Schaeffler und Spire planen Satelliten-Hardware aus europäischer Fertigung

Der deutsche Motion-Technology-Konzern Schaeffler und der US-amerikanische Satellitendatenanbieter Spire Global wollen gemeinsam Hardware für europäische Raumfahrtprogramme entwickeln. Das geht aus einer Mitteilung von Schaeffler vom 27. Mai hervor. Die Partner haben eine Absichtserklärung unterzeichnet und wollen zunächst Subsysteme für Satelliten sowie Satellitenplattformen zur industriellen Anwendung führen. Langfristig soll daraus ein eigenständiges europäisches Geschäft für Raumfahrt-Hardware und Missionen entstehen.

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Medtronic baut europäischen Software-Hub für vernetzte Herzgeräte

Der US-Medizintechnikkonzern Medtronic richtet im irischen Galway ein europäisches Software-Entwicklungszentrum für implantierte Herzgeräte ein. Das geht aus einer Pressemitteilung der irischen Wirtschaftsförderagentur IDA Ireland vom 21. Mai hervor. Der neue Hub entwickelt Software für Patienten mit implantierten Herzgeräten. Cloudbasierte Plattformen und klinische Anwendungen sollen Gerätedaten in Echtzeit für Behandlungsteams nutzbar machen.



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