Quantum Foundry Copenhagen plant 5.300-Quadratmeter-Fab für Quantenchips
Der dänische Spezialist für Quantenchip-Fertigung Quantum Foundry Copenhagen plant mit der Novo Nordisk Foundation eine 5.300 Quadratmeter große Fertigungsanlage für Quantenchips in Kopenhagen. Das geht aus einer Mitteilung der Stiftung vom 4. September hervor. In der Fab sollen Quantenchips künftig vom Quantenmaterial bis zum Packaging an einem Standort entstehen. Quantum Foundry Copenhagen will dort ab 2027 Fertigungstechnik für neue Quantenchips entwickeln und skalieren sowie Wafer für Anbieter aus aller Welt fertigen.
TNO und Quobly wollen Silizium-Spin-Qubits industriell skalieren
Die niederländische Forschungsorganisation TNO und das französische Quantencomputing-Unternehmen Quobly haben eine Absichtserklärung zur Entwicklung von Silizium-Spin-Qubit-Bauelementen unterzeichnet. Das geht aus einer Mitteilung von TNO vom 2. September hervor. TNO soll dafür Mess- und Simulationsdaten liefern und Quobly bei der Stack-Integration beraten. Mithilfe gemeinsamer europäischer Testinfrastrukturen soll Quobly die Entwicklung seiner Technologie in Richtung kommerzieller Anwendungen beschleunigen.
iPronics erhält 125 Millionen Dollar für den Ausbau optischer Netzwerktechnik in KI-Rechenzentren
Der spanische Photonik-Spezialist iPronics hat sich 125 Millionen US-Dollar in einer Series-B- Finanzierungsrunde gesichert. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens vom 2. September hervor. Mit dem Kapital will iPronics die kommerzielle Einführung seiner Siliziumphotonik-Plattform für KI-Rechenzentren beschleunigen und den Einsatz in größerem Maßstab ausbauen. Die Technik soll optische Verbindungen in KI-Clustern für Training und Inferenz in Echtzeit neu konfigurieren können.
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MUSS JEDES KI-GERÄT MIT DER CLOUD VERBUNDEN SEIN?
Noch vor wenigen Jahren basierten die meisten Anwendungen, die Künstliche Intelligenz nutzten, auf einem einfachen Ablaufprinzip. Daten von Sensoren wurden an einen Server oder die Cloud gesendet, dort von einem KI-Modell analysiert und das Ergebnis anschließend an das Gerät zurückgegeben. Diese Lösung funktionierte in vielen Anwendungsbereichen, hatte jedoch auch ihre Einschränkungen – sie erforderte eine ständige Netzwerkverbindung, verursachte Verzögerungen und erforderte die Übertragung großer Datenmengen.
Fraunhofer IPMS will PFAS-Einsatz, Treibhausgasemissionen und Abfälle in der Chipfertigung reduziere
Im EU-Projekt GENESIS entwickelt das Dresdner Fraunhofer IPMS Verfahren, die den PFAS-Einsatz und Treibhausgasemissionen in der Halbleiterfertigung senken und Materialien erneut nutzbar machen sollen. Das geht aus einer Presseinformation der Fraunhofer-Gesellschaft vom 1. September hervor. Dafür untersucht das Institut alternative Materialien und Gasgemische sowie die Aufbereitung von CMP-Slurries aus der Waferpolitur.
Medtronic investiert 700 Millionen US-Dollar in Cornerstone Robotics
Die Investition umfasst Vertriebsrechte für das chirurgische Sentire-System des in Hongkong ansässigen Unternehmens Cornerstone Robotics in ausgewählten Märkten außerhalb der USA. Medtronic wird Sentire parallel zu seinem eigenen robotergestützten Operationssystem Hugo anbieten.
Polen untersucht Brand in Drohnenfabrik wegen Sabotageverdachts
Nach einem Brand in einer Fabrik des polnischen Drohnenherstellers WB Electronics haben die Behörden Ermittlungen wegen des Verdachts auf Terrorismus und eine mögliche Beteiligung eines ausländischen Geheimdienstes eingeleitet. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurde das Feuer vorsätzlich gelegt.
LiteOn investiert 176 Millionen Dollar in polnischen Flüssigkühlungsspezialisten DCX
Der taiwanische Elektronikkonzern LiteOn steigt mit rund 176 Millionen US-Dollar beim polnischen Flüssigkühlungsspezialisten DCX ein und wird künftig etwa 25 Prozent der Anteile halten. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens vom 3. September hervor. Mit dem Einstieg baut LiteOn sein Geschäft mit Infrastruktur für KI-Rechenzentren aus. Künftig sollen Stromversorgung und Kühlung stärker als gemeinsame Systemlösung entwickelt werden.
igus übernimmt Verbindungstechnik-Spezialisten Krott Electronic
Der Kölner Kunststoff- und Energieführungsspezialist igus übernimmt den Anbieter für Verbindungstechnik Krott Electronic aus Stolberg zum 1. Oktober. Das geht aus einer Pressemitteilung von igus vom 1. September hervor. Mit Krott holt sich igus zusätzliches Know-how für kundenspezifische Verbindungslösungen ins Haus. Damit will das Unternehmen sein Geschäft in der Landstromversorgung, der Ladeinfrastruktur und bei industriellen Spezialanwendungen ausbauen.
TriLite und AAC Technologies starten Kooperation für die Großserienfertigung von LBS-Displays
Der Wiener Display-Spezialist TriLite und der in Singapur ansässige Elektronikzulieferer AAC Technologies Pte. Ltd. wollen TriLites LBS-Technologie gemeinsam für AR-, MR-, VR- und Automotive-Anwendungen entwickeln und in die Großserienfertigung bringen. Das geht aus einer Mitteilung von TriLite vom 1. September hervor. Im Rahmen der Zusammenarbeit will TriLite vom internationalen Marktzugang von AAC Technologies profitieren. Damit soll die LBS-Technologie schneller in größere Stückzahlen und breitere Märkte kommen.
Anthropic entwickelt Standard für KI-Steuerung von Labor- und Fertigungsgeräten
Das US-KI-Unternehmen Anthropic hat mit dem Model Hardware Standard (MHS) eine Schnittstelle für den Zugriff von KI-Agenten auf programmierbare Labor- und Fertigungsgeräte vorgestellt. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens vom 27. August hervor. Viele Labor- und Fertigungsgeräte lassen sich heute nur über eigene Programmierschnittstellen steuern. Für den Einsatz mit KI-Agenten sind deshalb eigene Integrationen nötig. MHS soll diese Hürde verringern und einen einheitlichen Zugriff auf unterschiedliche Geräte schaffen.
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