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Markt |

Elmos steigert Halbjahresumsatz um 15 Prozent und bestätigt Prognose

Der Leverkusener Halbleiterhersteller Elmos hat Umsatz, operative Profitabilität und Cashflow im ersten Halbjahr 2026 deutlich gesteigert. Das geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens vom 4. August hervor. Getragen wurde die Entwicklung nach Unternehmensangaben von einer anhaltend hohen Nachfrage nach Halbleiterlösungen von Elmos. Für das Gesamtjahr hält Elmos an seiner bisherigen Prognose fest.

Operatives EBIT wächst um 36 Prozent

Der Umsatz erhöhte sich laut Mitteilung in den ersten sechs Monaten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 15,4 Prozent von 272,6 auf 314,5 Millionen Euro. Das operative EBIT legte um 36,1 Prozent auf 75,8 Millionen Euro zu, während die operative EBIT-Marge von 20,4 auf 24,1 Prozent stieg.

Deutlich stärker entwickelte sich auch der operative bereinigte Free Cashflow. Er erhöhte sich im ersten Halbjahr von 22,0 auf 55,5 Millionen Euro, was einem Plus von rund 150 Prozent entspricht. Die zugehörige Marge stieg von 8,1 auf 17,7 Prozent. Gleichzeitig sanken die Investitionen von 18,1 auf 8,8 Millionen Euro beziehungsweise von 6,6 auf 2,8 Prozent des Umsatzes.

Dr. Arne Schneider, Vorstandsvorsitzender von Elmos, erklärte: „Wir wachsen weiter sehr dynamisch, steigern gleichzeitig unsere Profitabilität und setzen unsere Transformation zu einer nachhaltig höheren Cash-Generierung konsequent fort.“

Jahresziele bleiben unverändert

Die positive Entwicklung der ersten sechs Monate gibt Elmos Zuversicht für den weiteren Jahresverlauf. Das Unternehmen rechnet 2026 unverändert mit einem Umsatzplus von 12 Prozent, bei einer möglichen Abweichung um jeweils zwei Prozentpunkte. Die operative EBIT-Marge soll zwischen 23 und 26 Prozent liegen. Bei den Investitionen plant Elmos mit rund 5 Prozent des Umsatzes; für die operative bereinigte Free-Cashflow-Marge stehen weiterhin 19 Prozent plus oder minus zwei Prozentpunkte im Plan. Grundlage bildet ein Wechselkurs von 1 Euro zu 1,15 US-Dollar. Für die kommenden Monate setzt Elmos auf die weiterhin hohe Nachfrage, neue Produktanläufe und eine starke Projektpipeline.

Bilanzierungseffekte aus der Umstellung aktienbasierter Vergütungszusagen auf Barausgleich flossen laut Mitteilung nicht in das operative Ergebnis ein. Die entsprechenden Zahlungseffekte blieben beim operativen bereinigten Free Cashflow unberücksichtigt.


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