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© Rheinmetall
Markt |

Rheinmetall wächst im zweiten Quartal um 69 Prozent und übertrifft die Ergebniserwartungen

Der deutsche Rüstungs- und Technologiekonzern Rheinmetall hat seinen Umsatz im zweiten Quartal kräftig gesteigert und beim operativen Ergebnis die Erwartungen des Marktes übertroffen. Das geht aus einer Ad-hoc-Mitteilung des Unternehmens vom 29. Juli hervor. Sämtliche Geschäftssegmente trugen nach vorläufigen Zahlen zu der Verbesserung bei. Belastet wird das Quartal dagegen durch einen deutlich negativen operativen Free Cashflow.

Operatives Ergebnis über Markterwartung

Nach vorläufigen Zahlen erzielte Rheinmetall im zweiten Quartal einen Umsatz von rund 3,289 Milliarden Euro. Damit lagen die Erlöse etwa 69 Prozent über dem Wert des Vorjahresquartals. Bereits Anfang Juli hatte der Konzern angekündigt, im Berichtszeitraum ein Wachstum von mehr als 60 Prozent zu erreichen.

Auch beim operativen Ergebnis schnitt Rheinmetall besser ab als vom Markt erwartet. Der Wert stieg laut Mitteilung auf 562 Millionen Euro und übertraf die Markterwartung von 469,9 Millionen Euro damit um fast 20 Prozent. Nach Unternehmensangaben trugen das höhere Umsatzniveau und eine verbesserte operative Leistung zu dem Anstieg bei. 

Auftragsbestand überschreitet 80 Milliarden Euro

Zusätzlichen Rückhalt für die weitere Geschäftsentwicklung liefert nach Unternehmensangaben der hohe Auftragseingang. Rheinmetall verbuchte im zweiten Quartal neue Aufträge im Gesamtwert von 11,371 Milliarden Euro. Darunter fallen ein Vertrag mit der Bundeswehr über Loitering Munition und ein im Rahmen des europäischen Finanzierungsinstruments SAFE abgeschlossenes Auftragspaket mit Rumänien. Der gesamte Auftragsbestand überschritt dadurch die Marke von 80 Milliarden Euro.

Nach Angaben von Rheinmetall gingen einige Vorauszahlungen von Kunden später ein als vorgesehen. Gleichzeitig trieb das Unternehmen die Vorbereitungen für den Ausbau seiner Kapazitäten weiter voran und stockte die Lagerbestände für die kommenden Quartale auf. Da Rheinmetall gegen Ende des Quartals hohe Umsätze verbuchte, erhöhten sich zudem die noch ausstehenden Forderungen gegenüber Kunden.

Ausführliche Zahlen zum ersten Halbjahr will Rheinmetall am 6. August vorlegen.


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