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Zhongshan-facility
© SCHMID Group
Markt |

SCHMID vereinbart 20-Millionen-Dollar-Finanzierung für Wachstum und China-Ausbau

Der baden-württembergische Anlagenbauer SCHMID hat mit einem institutionellen Investor eine Finanzierung über 20 Millionen US-Dollar vereinbart. Das teilte das Unternehmen Anfang Juli mit. Der Nettoerlös soll den zusätzlichen Betriebskapitalbedarf infolge des steigenden Auftragseingangs decken. Ein Teil des Kapitals soll in die Finanzierung einer eigenen Produktionsstätte in China fließen.

Wandelschuldverschreibungen mit Laufzeit bis 2029

SCHMID will die Finanzierung laut Mitteilung über vorrangige Wandelanleihen im Rahmen einer Privatplatzierung abwickeln. Der institutionelle Investor soll die Papiere zu 99 Prozent ihres Nennwerts übernehmen. Dafür fallen jährlich fünf Prozent Zinsen an, die vierteljährlich dem ausstehenden Betrag zugerechnet werden sollen. 

Für die Wandelanleihen ist eine Laufzeit von zweieinhalb Jahren vereinbart. Ohne vorherige Umwandlung in SCHMID-Aktien endet sie am 14. Januar 2029. Der Investor kann die Anleihen zu vertraglich festgelegten Konditionen in SCHMID-Aktien umwandeln. Für die Verpflichtungen aus der Finanzierung soll die deutsche operative Tochtergesellschaft Gebr. SCHMID GmbH im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben einstehen.

Kapital für steigenden Auftragseingang

Mit der Finanzierung will SCHMID nach eigenen Angaben finanziellen Spielraum für weiteres Wachstum schaffen. Neben dem Betriebskapital soll die Finanzierung den Umzug von einer gemieteten in eine eigene Fertigungsstätte in China ermöglichen, die nahezu die doppelte Kapazität bieten soll. Das Unternehmen reagiert damit auf den zuletzt beschleunigten Auftragseingang und den daraus entstehenden Kapitalbedarf.

Arthur Schuetz, Chief Financial Officer der SCHMID Group, sagte: „Seit Jahresbeginn haben wir unser Betriebskapital aufgefüllt und den Großteil der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Eigenkapital umgewandelt, wodurch wir unsere Bilanz auf ein angemessenes Niveau gebracht haben. Da sich der Auftragseingang beschleunigt, wollen wir aus einer Position der Stärke heraus handeln und flexibel auf Wachstumschancen reagieren können.“


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