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Dominik-Kowalczyk

Warum EMV nicht der „letzte Schritt“ sein kann – Designrisiken in der Verteidigungselektronik

In vielen Projekten wird die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) noch immer als abschließender Prüfschritt behandelt. In der Praxis führt dieser Ansatz jedoch zunehmend zu Verzögerungen, kostspieligen Redesigns und Fehlern, die nur schwer zu beheben sind – insbesondere bei komplexen Verteidigungssystemen. Wie Dominik Kowalczyk, Experte für Explosionsschutz bei Dacpol, gegenüber Evertiq erklärte, sollte die EMV-Analyse den gesamten Lebenszyklus eines Projekts abdecken – von der Konzeptphase bis zur Inbetriebnahme. Zudem zeigt er auf, an welchen Stellen Signalintegrität am häufigsten verloren geht und warum der traditionelle EMV-Ansatz mit der wachsenden Systemkomplexität nicht mehr Schritt hält.





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„Künstliche Intelligenz wird uns unterstützen, nicht ersetzen“

High-mix-low-volume-Fertigung zählt seit jeher zu den komplexesten Produktionsumgebungen in der EMS-Industrie. Kurze Serien, hohe Produktvielfalt, häufige Umrüstungen und permanenter Zeitdruck sorgen dafür, dass Fabriken nahezu kontinuierlich Anpassungen vornehmen müssen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Qualität und Flexibilität, während qualifizierte Fachkräfte knapp bleiben. In diesem Umfeld wird Fertigung zu einem eng vernetzten System, in dem jede Veränderung weitreichende Auswirkungen haben kann.

SCIP-Compliance: Warum Daten – nicht Gesetzgebung – weiterhin der eigentliche Engpass sind

Fünf Jahre nach Einführung der SCIP-Datenbank kämpfen viele Elektronikhersteller noch immer damit, gesetzliche Anforderungen in den betrieblichen Alltag zu integrieren. Während die regulatorischen Vorgaben längst etabliert sind, bleibt die Unsicherheit bestehen – weniger darüber, was das Gesetz verlangt, sondern vielmehr darüber, wie sich die Anforderungen erfüllen lassen, ohne daraus eine dauerhafte administrative Belastung entstehen zu lassen.

F&E in der Schweiz: Struktur, Umfang und die Rolle der Elektronik

Die Schweiz wird regelmäßig als eine der innovativsten Volkswirtschaften der Welt beschrieben. Im Global Innovation Index belegt das Land seit Jahren den ersten Platz – noch vor deutlich größeren Industrienationen. Diese Position spiegelt eine Kombination aus hoher F&E-Intensität, ausgeprägter Patentaktivität und einem dichten Netzwerk forschender Unternehmen wider. Solche aggregierten Kennzahlen sagen jedoch nur wenig darüber aus, wie Innovation in der Praxis strukturiert ist – und noch weniger über die Stellung der Elektronik innerhalb der Schweizer Wirtschaft.




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Finnlands F&E-Modell und seine Rolle in der Elektronikindustrie

In einer aktuellen Analyse hat Evertiq untersucht, welche Länder die weltweiten Ausgaben für Forschung und Entwicklung dominieren. Betrachtet man die absoluten Investitionsvolumina, wird das Bild vor allem von den USA und China geprägt, gefolgt von etablierten Industrienationen wie Deutschland, Japan und Frankreich. Richtet man den Blick jedoch weg von diesen globalen Schwergewichten hin zu einer kleineren, stark F&E-intensiven Volkswirtschaft, ergibt sich eine andere Dynamik – eine, in der der Zusammenhang zwischen Forschungsinvestitionen und industrieller Leistungsfähigkeit deutlicher sichtbar wird. Finnland bietet hierfür ein aufschlussreiches Beispiel.

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Venezuelas Rohstoffe: Potenzial ja, Stabilität nein

In den ersten Wochen des Jahres 2026 stand Venezuela wieder auf den Titelseiten – nicht, weil das Land plötzlich stabil geworden wäre, sondern weil Washington begonnen hat, es erneut politisch und wirtschaftlich zu spielen. Auf US-Seite mehrten sich Signale, dass die Bemühungen intensiviert werden, das Kräfteverhältnis in Caracas zu verschieben. De facto bedeutet das den Start eines „Reset“-Szenarios, das Venezuela in Richtung eines neuen Investitionsfensters führen könnte.

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Wenn Elektronik in die Kunst eindringt

Auf der Art Basel Miami 2025 waren die Hauptattraktionen keine Gemälde, Skulpturen oder Lichtinstallationen. Stattdessen patrouillierte eine Gruppe von Robotern in Hundeform selbstbewusst über das Messegelände — wie die Haustiere moderner Milliardäre. Das wäre kaum ungewöhnlich, gäbe es nicht ein entscheidendes Detail: Jeder dieser Hunde trug eine hyperrealistische Silikonmaske, die die bekanntesten Figuren der Techwelt zeigte. Elon Musk, Jeff Bezos, Mark Zuckerberg und Sam Altman erschienen plötzlich in Gestalt von Vierbeinern.

Ewelina-Bednarz_rare-earth-minerals_1

Die Welt ordnet ihre Rohstoffe neu: Seltene Erden zum Ende des Jahres 2025

Mit dem Ausklang des Jahres 2025 wirkt der Sektor der Seltenen Erden und kritischen Rohstoffe nicht mehr wie ein Nischenthema, das ausschließlich Bergbauspezialisten oder politischen Strategiepapieren vorbehalten ist. Er hat sich zu einer der stillen Bruchlinien der globalen Technologieökonomie entwickelt. Nicht, weil der Welt plötzlich die Rohstoffe ausgegangen wären, sondern weil der Zugang zu ihnen — verlässlich, bezahlbar und politisch neutral — nicht länger als selbstverständlich gelten kann.


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Sieben Verteidigungstechnologien, die 2025 die Nachfrage nach Elektronik antreiben

Während der diesjährigen Evertiq Expo in Kraków füllte das Thema Verteidigungselektronik den Konferenzsaal bis auf den letzten Platz. Die von mir präsentierte Rangliste der führenden Rüstungsunternehmen erwies sich dabei lediglich als Ausgangspunkt für Gespräche, die weit über das Ende der Session hinaus andauerten. Hinter jedem dieser Hersteller steht ein Netzwerk aus Dutzenden von Elektronikzulieferern: Halbleiterproduzenten, Hersteller von Leiterplatten und HF-Modulen sowie spezialisierte EMS-Unternehmen. Daraus ergab sich für mich eine einfache Frage: Welche Verteidigungstechnologien haben die Nachfrage nach Elektronik im Jahr 2025 am stärksten geprägt? Betrachten wir sie aus der Perspektive der Industrie — und nicht aus dem Blickwinkel eines Waffensystemkatalogs.

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6 Gespräche, die die Elektronikbranche 2025 geprägt haben

Im Laufe des Jahres 2025 führte Evertiq eine Reihe von Gesprächen mit Branchenführern und Analysten, die ein präzises Bild davon zeichneten, wie sich der Elektronikmarkt weiterentwickelt. Die globalen Lieferketten sind in eine neue Phase eingetreten – geprägt durch künstliche Intelligenz, Reshoring-Strategien, Fachkräftemangel, nationale Sicherheitsanforderungen, Nachhaltigkeitsziele und eine strukturelle Neuinterpretation des Halbleiterzyklus.


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