Fraunhofer IKTS und TU Freiberg entwickeln Recyclingverfahren für Magnetrohstoffe
Das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS und die TU Bergakademie Freiberg erforschen neue Recyclingverfahren, mit denen sie Neodym sowie Eisen und Bor aus ausgedienten Festplattenmagneten zurückgewinnen wollen. Das geht aus einer Fraunhofer-Mitteilung vom 2. November hervor. Die Rohstoffe sollen künftig in Europa aufbereitet und für hochwertige industrielle Anwendungen nutzbar gemacht werden. Im Forschungsprojekt NEO-CYCLE wollen die Partner die Technologien weiterentwickeln und ihre industrielle Nutzung vorbereiten.
Schaeffler plant Abbau von 3.460 Stellen in Europa, vier deutsche Standorte vor Schließung
Der deutsche Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hat ein weiteres Restrukturierungsprogramm angekündigt, in dessen Rahmen europaweit rund 3.460 Arbeitsplätze abgebaut werden sollen. Davon entfallen etwa 2.660 Stellen auf Deutschland. Zudem plant das Unternehmen die Schließung von fünf Standorten in Europa, darunter vier in Deutschland. Mit den Maßnahmen will Schaeffler ab 2030 jährlich rund 300 Millionen Euro einsparen.
Inission schließt Übernahme von Bavaria Digital Technik ab
Inission hat die Übernahme des deutschen EMS-Dienstleisters Bavaria Digital Technik (BDT) in Pfronten abgeschlossen. Die Transaktion umfasst sämtliche Anteile an BDT und verschafft dem schwedischen EMS-Dienstleister seinen ersten Produktionsstandort in Deutschland.
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Messgeräte für Installationen und Stromwandler der Marke Selec
Der Energieverbrauch in Industrieanlagen wird aufgrund der Vielzahl angeschlossener Geräte und der ständigen Lastschwankungen, die sich aus der Art der Arbeit ergeben, zu einem immer komplexeren Prozess. Die meisten Geräte in industriellen Anwendungen erfordern eine hohe Leistung, um ausreichend elektrische Energie für den Betrieb großer Motoren, Heizsysteme, LED-Beleuchtung, Wechselrichter, Gleichrichter, Netzteile und Induktionskreise bereitzustellen
Group14 erhält 150 Millionen Euro für Ausbau der Batteriematerialfertigung
Der US-amerikanische Batteriematerialhersteller Group14 Technologies hat seine bestehende Series-D-Finanzierung um 150 Millionen Euro erweitert. Das teilte das Unternehmen am 29. Oktober mit. Mit dem Kapital will Group14 unter anderem ein neues Produktionswerk im spanischen Sagunto errichten. Dort soll künftig siliziumbasiertes Anodenmaterial für Lithium-Ionen-Batterien im industriellen Maßstab gefertigt werden, um europäische Abnehmer aus regionaler Produktion zu versorgen.
Noak erhält fünf Millionen Euro für Tandemsolarzellen aus der Forschung von imec und Universität Has
Das belgische Photovoltaikunternehmen Noak, eine Neugründung des Forschungszentrums imec und der Universität Hasselt, hat fünf Millionen Euro Startkapital erhalten. Das geht aus einer Pressemitteilung von imec vom 30. Oktober hervor. Mit dem Geld will das Unternehmen seine Perowskit-Silizium-Tandemsolarzellen für die industrielle Fertigung weiterentwickeln. Die Technologie soll höhere Wirkungsgrade als herkömmliche Siliziumzellen erreichen und künftig in großem Maßstab produziert werden.
Elmos sichert sich zusätzliche Waferkapazitäten in Dortmund
Während die Bedeutung von Halbleitern in Fahrzeugen strukturell weiter zunimmt, steigt die Nachfrage nach Waferfertigungskapazitäten für Hochspannungstechnologien stark an. Mit der verlängerten Liefervereinbarung will Elmos frühzeitig auf diese Entwicklungen reagieren.
Murata investiert eine Billion Yen in den Ausbau seiner MLCC-Fertigung in Asien
Der japanische Elektronikkomponentenhersteller Murata will bis zum Geschäftsjahr 2030 rund eine Billion Yen (rund 5,69 Milliarden Euro) in zusätzliche Fertigungskapazitäten für keramische Vielschichtkondensatoren (MLCCs) in Asien investieren. Das geht aus einer Unternehmensmitteilung vom 30. Oktober hervor. Mit neuen Produktionsgebäuden in Japan und Thailand sowie dem Ausbau weiterer asiatischer Werke will der Konzern seine Kapazitäten angesichts der steigenden Nachfrage aus Rechenzentren und anderen Elektronikmärkten erhöhen.
Vishay Siliconix erhält 215 Millionen Euro für Halbleiterausbau in Itzehoe
Der US-amerikanische Halbleiterhersteller Vishay Siliconix hat sich rund 215 Millionen Euro für den Ausbau seiner Chipfertigung in Itzehoe gesichert. Das geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung des Bundeswirtschaftsministeriums und des Landes Schleswig-Holstein vom 30. Oktober hervor. Mit den Mitteln von Bund und Land will das Unternehmen die Produktion auf 300-Millimeter-Silizium-Wafer umstellen und die Fertigung von Leistungshalbleitern deutlich ausweiten.
Kontron und NOFFZ automatisieren Prüfung von 5G-Kommunikationsmodulen
Kontron arbeitet künftig mit NOFFZ Technologies zusammen, um die automatisierte Prüfung und Qualitätssicherung seiner in Deutschland gefertigten 5G-Kommunikationsmodule weiter auszubauen. Die Technologiepartnerschaft soll insbesondere die Effizienz der Serienproduktion steigern und eine lückenlose Rückverfolgbarkeit der Module gewährleisten.
Norautron und Fideltronik schließen sich zu EMS-Gruppe mit 750 Millionen Euro Umsatz zusammen
Der norwegische EMS-Dienstleister Norautron hat eine Vereinbarung zur Übernahme des polnischen Unternehmens Fideltronik von der Stardust Family Foundation unterzeichnet. Die Transaktion dürfte die europäische EMS-Rangliste verändern, da die zusammengeschlossene Gruppe einen Umsatz von rund 750 Millionen Euro erzielen und etwa 3.500 Mitarbeiter beschäftigen wird.
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Die Bedeutung autorisierter Bezugsquellen bei der Beschaffung von Halbleitern
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Um Wärme effizient von elektronischen Bauelementen abzuführen, stehen verschiedene Kühlkonzepte zur Wahl. Wird jedoch Verlustleistung nicht zuverlässig abgeführt, drohen Leistungseinbußen, vorzeitige Alterung oder Ausfälle. Die richtige Wahl von Kühlkörper und Wärmeleitmaterial minimiert daher diese Risiken.
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