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© KATEK Elektronikproduktion |

Unternehmen sehen positive Signale für deutsche Elektronik

Elektronik aus Deutschland ist in Teilbereichen wieder gefragt. Das berichtet das Handelsblatt und hat dazu mehrere Unternehmen befragt.

So seien beispielsweise die Werke des bayerischen Elektronikproduzenten TQ voll ausgelastet. Um rund ein Viertel werde der Umsatz im laufenden Geschäftsjahr steigen, sagt Geschäftsführer Rüdiger Stahl in dem Zeitungsinterview. Erlöse von mindestens 440 Millionen Euro würden erwirtschaftet werden. Produktion in Asien ist nicht mehr das Maß der Dinge. Heute würden die Abnehmer aus Branchen wie der Medizintechnik oder der Luft- und Raumfahrt die kurzen Wege schätzen. Man liefere maßgeschneidert was die Kunden brauchen.

Ähnlich sieht es danach auch bei Katek in München aus. Für viele Auftraggeber sei die Nähe ein wichtiges Thema, wird Rainer Koppitz, Vorstandschef bei Katek, vom Handelsblatt zitiert. Man biete genau die Elektronik an, die für die deutsche und europäische Industrie den Unterschied ausmache. Die Produkte seien oft komplex und teuer, dafür langlebig und über Jahre bestellbar. Außerdem sei man in der Lage, auch einmal auf Zuruf das Doppelte zu produzieren. Katek liefert Elektronik für Roboterhersteller, Türschließsysteme für Fahrzeuge und  Wallboxen für Elektroautos.

Die Schweizer Firma Swissbit testet und verpackt Speicherlösungen in ihrem Werk in Berlin. In den letzten fünf Jahren habe man Umsatz und Mitarbeiterzahl verdoppelt, heißt es von CEO Silvio Muschter. Insgesamt hat Swissbit 430 Mitarbeiter und erzielt dabei einen Umsatz in dreistelliger Millionenhöhe. Dass Swissbit hierzulande fertige, sei eindeutig ein Vorteil, sagt Muschter dem Handelsblatt. Seit ein, zwei Jahren werde das Thema lokale Beschaffung immer wichtiger. Die Speicher von Swissbit finden sich in Maschinensteuerungen von Siemens und ABB, in der Medizintechnik und auch in Flugzeugen. Für die ganz großen Hersteller seien die hiesigen Märkte allerdings zu kleinteilig.

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2023.01.25 00:30 V20.12.1-2