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© Intel Komponenten | 24 Februar 2022

Großes Los für Magdeburg: Intel kommt!

Das Rennen ist offenbar gelaufen: Die große Chip-Fabrik von Intel wird in Magdeburg in Sachsen-Anhalt entstehen. Das berichten übereinstimmend mehrere Medien.

Intel war zuvor in Deutschland auf Brautschau gewesen - neben Magdeburg standen auch Dresden und die bayrische Kleinstadt Penzing hoch im Kurs. Die Entscheidung über den Bau der Giga-Fabrik soll in der nächsten Woche offiziell bekanntgegeben werden, berichtet der MDR. Auch Standorte in Frankreich und Italien hatten sich Hoffnung auf eine Ansiedlung von Intel gemacht. Das Investitionsvolumen soll bei einem sehr hohen zweistelligen Milliardenbetrag liegen, schreibt die Volksstimme.

Geplant ist, dass EU, Bund und das Land die geplante Investition mit Milliardenbeträgen fördern. Die Giga-Fabrik soll auf einem Gelände mit einer Größe von mehr als 500 Fußballfeldern entstehen. Offiziell soll das Projekt offenbar am 4. März offiziell verkündet werden.

Intel will unter seinem Chef Pat Gelsinger massiv in den Ausbau seiner Kapazitäten investieren. Das Unternehmen will so auch zum Vertragsfertiger werden und damit in direkte Konkurrenz zum weltgrößten Chip-Auftragsproduzenten TSMC aus Taiwan treten, der ebenfalls ein Werk in Deutschland planen soll.

Lange Gesichter gab es nach der Entscheidung auch beim Leiter des Fraunhofer-Instituts für Photonische Mikrosysteme, Hubert Lakner. Er hatte gehofft, dass Intel die neue Chipfabrik in Dresden ansiedeln würde, berichtet der MDR. Die Stadt habe die nötige Infrastruktur. Dieses Ökosystem existiere bereits in Dresden. Magdeburg könne dies nicht bieten. Sachsen-Anhalts Arbeitgeberpräsident Marco Langhof hatte zuvor für Magdeburg als Standort geworben. Magdeburg eigne sich für die Chipfabrik wegen seiner attraktiven Gewerbegebiete und weil die Hochschule neue IT-Nachwuchskräfte ausbilde.

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