Europäische Autoverkäufe steigen leicht – Tesla beendet Abwärtstrend
Die Pkw-Neuzulassungen in Europa sind im Februar leicht gestiegen und haben sich nach einem schwachen Jahresstart stabilisiert. Das berichtet Reuters.
Insgesamt legten die Verkäufe in der EU, Großbritannien und den EFTA-Staaten um 1,7 % auf rund 979.000 Fahrzeuge zu. Damit kehrte der Markt nach einem Rückgang im Januar wieder auf Wachstumskurs zurück.
Ein wesentlicher Treiber bleibt die Elektrifizierung: Rund zwei Drittel aller Neuzulassungen entfielen auf batterieelektrische Fahrzeuge, Plug-in-Hybride und klassische Hybride. Besonders stark wuchsen Plug-in-Hybride und vollelektrische Modelle, unterstützt durch neue, günstigere Fahrzeugangebote und staatliche Fördermaßnahmen.
Tesla konnte dabei erstmals seit über einem Jahr wieder Wachstum verzeichnen. Die Verkäufe stiegen im Februar um 11,8 % im Vergleich zum Vorjahr und beendeten damit eine längere Phase rückläufiger Zahlen.
Trotz der positiven Entwicklung bleibt der Wettbewerb intensiv. Tesla liegt weiterhin in etwa gleichauf mit dem chinesischen Hersteller BYD, beide kamen im Februar auf einen Marktanteil von rund 1,8 %.
Auch traditionelle Hersteller zeigten ein gemischtes Bild: Während Volkswagen und Stellantis Zuwächse verzeichneten, gingen die Verkäufe bei Renault zurück. Gleichzeitig stehen europäische Autobauer unter Druck, ihre Elektromobilitätsstrategien wirtschaftlich umzusetzen, während politische Rahmenbedingungen teilweise gelockert werden.
Insgesamt zeigt sich, dass die Nachfrage nach elektrifizierten Fahrzeugen weiterhin wächst und den Markt stützt, auch wenn strukturelle Herausforderungen und zunehmender Wettbewerb die Branche weiterhin prägen.


