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Markt |

Denso prüft Übernahme von Rohm in möglichem USD-8,3-Milliarden-Deal

Der japanische Automobilzulieferer Denso hat dem Halbleiterhersteller Rohm ein Übernahmeangebot unterbreitet, das laut einem Bericht von Reuters einen Wert von bis zu USD 8,3 Milliarden erreichen könnte.

Denso, ein zentraler Zulieferer des Toyota-Konzerns und einer der weltweit größten Hersteller von Automotive-Komponenten, hat den in Kyoto ansässigen Chipproduzenten hinsichtlich eines möglichen Anteilserwerbs angesprochen. Beide Unternehmen erklärten jedoch, dass bislang keine endgültige Entscheidung getroffen worden sei.

Eine mögliche Transaktion würde Densos Position im Bereich Leistungshalbleiter stärken, die unter anderem in Elektrofahrzeugen, industriellen Anwendungen und elektronischen Geräten eingesetzt werden. Rohm gilt in diesem Segment als wichtiger Anbieter – ein Bereich, in dem Japan trotz rückläufiger globaler Marktanteile weiterhin wettbewerbsfähig ist.

Bereits im Mai 2025 hatten Denso und Rohm eine strategische Partnerschaft im Halbleiterbereich vereinbart, insbesondere mit Fokus auf integrierte Schaltungen für Elektrofahrzeuge. In diesem Zusammenhang wurden verschiedene strategische Optionen geprüft, darunter auch ein Anteilserwerb. Denso hält derzeit rund 4,8% der Rohm-Anteile.

Wie Reuters berichtet, unterstreicht die mögliche Transaktion die zunehmenden Bemühungen von Automobilherstellern und Zulieferern, ihre Halbleiterlieferketten langfristig abzusichern – auch vor dem Hintergrund früherer Engpässe infolge der Pandemie und jüngster Produktionsunterbrechungen durch Chipknappheit.

Nach Bekanntwerden der Nachricht legten die Rohm-Aktien zu, während die Denso-Aktie nachgab. Die Meldung wurde zunächst von der Wirtschaftszeitung Nikkei veröffentlicht.


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