Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Sponsored content by Cicor Management AG
Softwareentwicklung-700x300px
Softwareentwickler am Standort Bronschhofen (Schweiz)

Die Serienfähigkeit beginnt vor der Produktion

Der klassische Ablauf «erst entwickeln, dann industrialisieren, dann produzieren» stösst bei komplexen Produkten zunehmend an Grenzen. Industrialisierung beginnt früher und läuft stärker parallel zur Entwicklung. Erkenntnisse aus Fertigung und Test können dadurch direkt in Designentscheidungen einfliessen.

Ein funktionsfähiger Prototyp ist daher noch kein serienreifes Produkt. Gerade bei komplexen Elektronikprojekten entscheidet sich ein grosser Teil der späteren Herstellbarkeit bereits in frühen Entwicklungsphasen. Fertigbarkeit, Testbarkeit und Materialversorgung sollten deshalb von Beginn an berücksichtigt werden. Werden Fertigung, Test und Lieferkette erst spät einbezogen, können schlecht verfügbare Bauteile, kritische Toleranzen oder unzureichende Testkonzepte spätere Anpassungen erforderlich machen.

Die Lieferkette wird Teil der Entwicklung

Komponentenverfügbarkeit und Lieferfähigkeit beeinflussen heute bereits frühe Entwicklungsentscheidungen. Für Hersteller bedeutet das, Lieferkettenrisiken nicht erst vor dem Produktionsstart, sondern bereits während der Entwicklung mitzudenken.

Neben der technischen Eignung eines Bauteils gewinnen deshalb Fragen an Bedeutung wie: Ist die Komponente langfristig verfügbar? Gibt es alternative Bezugsquellen? Wie entwickelt sich die Strategie des Herstellers? Und welche Auswirkungen hätte ein späterer Bauteilwechsel auf Test, Dokumentation oder Zulassung?

Gerade bei Produkten mit langen Lebenszyklen können solche Entscheidungen erheblichen Einfluss auf Versorgungssicherheit, Kosten und Änderungsaufwand haben.

Weniger Schnittstellen reduzieren Komplexität

Werden Entwicklung, Beschaffung, Test, Industrialisierung und Fertigung auf viele Partner verteilt, entstehen zusätzliche Schnittstellen. Jede Übergabe erfordert Abstimmung und kann Risiken bei Verantwortlichkeiten, Zeitplanung und Ramp-up erhöhen.

Deshalb gewinnen Modelle an Bedeutung, bei denen mehrere Schritte enger miteinander verbunden werden. Der Nutzen liegt nicht allein in weniger Ansprechpartnern. Entscheidend ist, dass Anforderungen aus Produktion, Test und Materialversorgung früher zusammengeführt werden können.

Das kann Redesigns vermeiden, Risiken beim Serienanlauf reduzieren und die Überführung vom Prototyp in eine stabile Produktion erleichtern.

Wie Cicor diesen Wandel mitvollzogen hat

Cicor wurde 1966 in der Westschweiz gegründet und startete mit Leiterplattentechnologie für die aufkommende Quarzindustrie. Aus dem ursprünglichen PCB-Fokus entstand ein breiteres Leistungsmodell. Heute verbindet Cicor Entwicklung, Industrialisierung, Leiterplattentechnologien, Elektronikfertigung, Test und Systemintegration.

Der heutige Fokus liegt auf anspruchsvollen Elektronikanwendungen, High-Mix- und Low-Volume-Produktion sowie einer pan-europäischen Präsenz mit globaler Fertigungsplattform.

Für Kunden können dadurch mehr Schritte auf dem Weg zur Serie bei einem Partner zusammengeführt werden. Das reduziert Schnittstellen und Abstimmungsaufwand, ermöglicht die frühere Berücksichtigung von Fertigungs- und Testanforderungen und kann Risiken beim Übergang vom Prototyp in die Serie verringern.

Vom Fertigungspartner zum Lifecycle-Partner

Cybersicherheit, langfristige Komponentenverfügbarkeit, Obsolescence-Management, Automatisierung und Rückverfolgbarkeit gewinnen weiter an Bedeutung. Hersteller müssen technische, regulatorische und lieferkettenbezogene Anforderungen deshalb über einen immer längeren Zeitraum berücksichtigen.

Damit erweitert sich auch die Rolle des Elektronikpartners. Gefragt ist zunehmend nicht nur die zuverlässige Fertigung eines bestehenden Designs, sondern Unterstützung von der Entwicklung über Industrialisierung und Serienanlauf bis zum Lifecycle-Management.

Für Cicor bedeutet dieser Wandel, Fähigkeiten kontinuierlich an neue Kunden- und Marktanforderungen anzupassen und zusätzliche Verantwortung entlang des Produktlebenszyklus zu übernehmen. 60 Jahre Unternehmensentwicklung stehen damit auch für den Wandel einer Branche: vom Fokus auf einzelne Fertigungsschritte hin zu einer stärkeren Verbindung von Entwicklung, Industrialisierung, Fertigung und Lifecycle-Unterstützung.

Erfahren Sie mehr über die Geschichte von Cicor 

   

 

Anzeige
Anzeige
© 2026 Evertiq AB 2026.10.07 14:17 V31.19.2-1
Anzeige
Anzeige