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© SACOM Elektronikproduktion | 26 Mai 2011

'Explosion bei Foxconn ist kein Zufall'

Bei einer Explosion in einem Foxconn-Werk in Chengdu (China) am 20. Mai wurden 3 Arbeiter getötet. Weitere 15 wurden verletzt. Die Fabrik befindet sich in der Processing Zone von Pi County, Chengdu und ist ein wichtiger Standort für die Produktion des Apple iPad.

Die Explosion und das anschliessende Feuer kam jedoch nicht von ungefähr. SACOM (Students and Scholars Against Corporate Misbehavior) verwies bereits in einem Bericht von Anfang Mai auf möglich Probleme in der Polier-Abteilung hin. Dabei wurde vor allem auf die Gefahren des Aluminum-Staubes hingewiesen. Historische Fakten Nach den Selbstmorden im letzten Jahr, hatte Foxconn eine Expansion seiner Aktivitäten und einen Umzug an Standorte in den inneren Provinzen Chinas angekündigt. Seit letztem Sommer unterhält Foxconn auch Standorte in Chengdu (Provinz Sichuan), Chongqing, Zhengzhou (Provinz Henan), Nanning (Guangxi Province) usw. Bei den neuen Produktionsstandorten hat die Anlage in Chengdu einen zweifelhaften 'Weltrekord' aufgestellt. Sie wurde in nur 76 Tagen errichtet. Im März und April führte SACOM Untersuchungen in den Foxconn-Produktionsanlagen in Chengdu durch. "Die Arbeitssicherheit in dem nördlichen als auch in dem südlichen Campus ist alarmierend. Im letzteren produzieren die Foxconn-Mitarbeiter im Prinzip auf einer Baustelle. In einigen der Produktionsgebäude (werden bereits genutzt) sind die Bauarbeiten noch im Gang. Baustoffe wie Ziegel, Betonstahl und sind auf der Straßenseite aufgetürmt. Die Produktionseinheiten und Kantine sind voller Staub, ebenso wie die Baustelle selbst. Dies wirft Fragen zum Thema Arbeitssicherheit auf, da die Foxocnn-Arbeitnehmer auf einer Baustelle arbeiten - ohne ausreichende Schutzbekleidung."
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2019.04.20 11:13 V13.1.0-1