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Elektronikproduktion | 25 Mai 2011

HDD vs. SSD - Oldtimer vs. Newcomer

Mechanische Festplatten (HDD, Hard Disc Drive) sind seit Jahren bewährte Systeme zur Massenspeicherung von Daten im permanenten Zugriff.

Im Laufe der Zeit wurden HDDs immer leistungsfähiger und der Preis pro Megabyte sank rapide. Einige Probleme bleiben aber trotz aller technischen Fortschritte bis heute ungelöst. HDDs funktionieren nur zuverlässig in einem engen Klimabereich und sie sind anfällig gegen Stöße und Vibrationen. Die Zugriffszeiten sowie die Transfergeschwindigkeit sind nur noch im begrenzten Maß steigerbar um heutigen Anforderungen gerecht zu werden. Spezielle industrietaugliche HDDs können die Nachteile dieses „Oldtimers“ nur bedingt abfangen. Außerdem erhöhen diese Modifikationen die Kosten ohne am Grundproblem etwas zu ändern – mechanische Komponenten unterliegen dem Verschleiß. Dafür sind HDDs in der Erstanschaffung die oftmals günstigere Lösung, sofern denn projektgerechte Kapazitäten am Markt verfügbar sind. Aufgrund der kaum vollständig zu lösenden Probleme bei industriellen Anwendungsprofilen ist die mechaniklose SSD (Solid State Disc) mit Flashspeicher-Bausteinen inzwischen eine sinnvolle Alternative. Der „Newcomer“ unter den Massenspeichern eignet sich nicht nur für Extremsituationen, wo es zum Beispiel auf höchste Zugriffszeiten, Transfergeschwindigkeiten, Schockbeständigkeit und einen breiten klimatischen Einsatzbereich ankommt. Sondern auch für viele Standardsituationen wo eine SSD „nur“ schnell, ausfallsicher und zuverlässig ihren Dienst verrichten soll. Eingebaute Kontrollmechanismen können einen ständigen Überblick über den aktuellen Zustand, sowie die noch zu erwartende Lebensdauer der eingesetzten SSD geben – das führt zu erheblich weniger unerwarteten Ausfällen und führt dadurch auch zu geringeren Folgekosten. Weitere Kosten lassen sich dadurch sparen das SSDs in breit gefächerten, bedarfsorientierten Kapazitäten und Spezifikationen am Markt vorhanden sind. Sie bezahlen nur die Leistung die Sie für Ihre Projekte auch wirklich benötigen. Während mechanische HDDs an wenige Formfaktoren und Schnittstellen gebunden sind, sind SSDs inzwischen wesentlich variantenreicher erhältlich. Das führt oftmals zu weniger Platzbedarf auf den Leiterplatten, ermöglicht kleinere Gehäuseformen und spart dadurch weitere Kosten in der Gesamtkalkulation. Im Detail betrachtet sind die mittel- bis langfristigen Gesamtkosten einer SSD auf die Laufzeit bezogen häufig signifikant günstiger als bei einer mechanischen HDD. Nebenbei haben SSDs oftmals erheblich bessere Leistungsdaten und sind weitaus zuverlässiger als HDDs. Der „Newcomer“ SSD ist also auf der Überholspur und liegt in einigen Bereichen bereits schon weit vor dem „Oldtimer“ HDD. Die Zeit ist mehr als reif um auf SSDs umzusteigen – denn konventionelle HDD Technologie wird immer mehr zum Auslaufmodell. ----- Quelle: altec ComputerSysteme GmbH
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2019.09.20 17:48 V14.4.1-2