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Elektronikproduktion | 23 Mai 2011

Elektro-Export: Japan-Unglück hinterlässt erste Spuren

Der Export der deutschen Elektroindustrie bleibt auf Rekordkurs. Im März 2011 beliefen sich die Ausfuhren auf 14 Mrd. Euro. Die Ausfuhren nach Japan sind im März jedoch um knapp 3% gegenüber Vorjahr gesunken.

"Dies ist der dritthöchste jemals erzielte Monatswert“, betonte ZVEI-Chefvolkswirt Dr. Andreas Gontermann. „Die Branchenausfuhren lagen damit 10% über ihrem Vorjahresniveau.“ Im ersten Quartal dieses Jahres sind die Elektroausfuhren insgesamt um 14% gegenüber Vorjahr auf 37 Mrd. Euro gestiegen. „Damit haben sie das Exportvolumen des ersten Quartals des Rekordjahres 2010 noch einmal deutlich übertroffen“, so Dr. Gontermann. „Zugleich wurden aber auch erste Spuren des japanischen Unglücks sichtbar.“ Die Ausfuhren nach Japan sind im März um knapp drei Prozent gegenüber Vorjahr gesunken. Mit einem Zuwachs von 5% auf elf Mrd. Euro haben auch die Elektroimporte nach Deutschland ihr Vorjahresniveau im März übertroffen. Kumuliert über die ersten drei Monate d.J. summierten sie sich auf 32 Mrd. Euro – ein Plus von 11% gegenüber Vorjahr. Im ersten Quartal d.J. haben vor allem die Elektroeinfuhren aus Südostasien – der mit einem Anteil von über 45% inzwischen wichtigsten Lieferregion für den deutschen Elektromarkt – und den USA kräftig zugelegt. Sie stiegen um 17% bzw. 14% gegenüber Vorjahr. "Die Elektroeinfuhren aus Japan sind infolge der Produktionsunterbrechungen dort im März um fast ein Zehntel geschrumpft", sagte Dr. Gontermann. In den gesamten ersten drei Monaten stagnierten sie. Dennoch haben die Exporterwartungen der Elektrounternehmen – nach kurzer Verschnaufpause im März – im April wieder angezogen. 92% der Branchenfirmen rechnen mit besseren oder gleichbleibenden Geschäften in den nächsten drei Monaten.
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