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© Gould Electronics GmbH Leiterplatten | 12 Mai 2011

Gould Electronics GmbH wird 50

Gould Electronics GmbH in Eichstetten (Baden-Württemberg), Hersteller von Kupferfolien und Partner einer Vielzahl der führenden Basismaterial- und Leiterplattenhersteller, feiert im Mai sein 50-jähriges Bestehen.

1961 als Elektrometall GmbH gegründet, hat sich Gould in den vergangenen fünf Jahrzehnten vom Kleinbetrieb zu einem der weltweit wichtigsten Produzenten von elektrolytisch abgeschiedenen Kupferfolien in verschiedenen IPC-Graden und in Stärken von 7 µm bis 400 µm entwickelt. Seit 2004 gehört Gould Electronics in Eichstetten zur heutigen Firma JX Nippon Mining & Metals Corporation mit Sitz in Tokio/Japan. "Der Markt für Kupferfolien ist stark konjunkturabhängig. Nachdem die Zeichen in den ersten drei Jahrzehnten fast immer auf Wachstum standen, haben wir in den vergangenen 20 Jahren doch einige Rückschläge einstecken müssen", weiß der langjährige Geschäftsführer Thomas Zipfel aus eigener Erfahrung zu berichten. Speziell der Zusammenbruch der UdSSR – Ende der 80er Jahre Goulds wichtigster Absatzmarkt – sowie die Verlagerung der Elektronikproduktion nach Asien habe zu einer starken Marktbereinigung geführt. "Von den ehemals sechs europäischen Kupferfolienfabriken sind nur zwei übrig geblieben. Gould Electronics hat in den schwierigen Zeiten von der hohen Qualität seiner Produkte und seinen guten Kontakten nach Asien profitiert", so Herr Zipfel weiter. Zuletzt hatte Gould im Jahr 2008 seine Produktion hinsichtlich Kapazität, Mitarbeiteranzahl und Organisation restrukturiert, um den wechselnden Anforderungen am Weltmarkt besser gewachsen zu sein. 2011 erwartet Gould als einer der ersten industriellen Groß-Stromverbraucher die Zertifizierung nach der europäischen Norm EN 16001. Nach einem für die Kupferfolienhersteller der westlichen Welt wirtschaftlich schwierigen Jahrzehnt entstehen jetzt neue Märkte. Neben der klassischen Verwendung in der Leiterplattenproduktion werden Kupferfolien zunehmend auch für Anwendungen im Flugzeugbau, der Photovoltaik sowie in Lithium-Ionen-Batterien zum Betrieb von Elektrofahrzeugen eingesetzt. Laut Thomas Zipfel ein Markt mit Zukunft: "Die Produktion von Lithium-Ionen-Batterie-Zellen wird von der Bundesregierung als Kerntechnologie bewertet und soll daher in Deutschland angesiedelt werden. Andere europäische Länder werden diesem Beispiel folgen.“ Auch die Produktion von Photovoltaikzellen bietet neue Absatzchancen. Der Einsatz von 25 µm Kupferfolie an Stelle von Verdrahtungen zur Stromabführung auf Solarpanels bietet wirtschaftliche Vorteile. Insgesamt rechnet Zipfel damit, dass bis zum Ende des Jahrzehnts bis zu 50% der Eichstetter Jahresproduktion in Stärken zwischen 8 und 12 µm und in Anwendungen außerhalb der Leiterplattenindustrie zum Einsatz kommen.
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2019.04.20 11:13 V13.1.0-2