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Elektronikproduktion | 02 Mai 2011

Familienunternehmen wächst kräftig weiter

Rosenkranz Elektronik GmbH, Familienunternehmen mit Sitz in Darmstadt, will weiter kräftig wachsen. 1951 vom Vater des jetzigen Firmeninhabers Axel Rosenkranz gegründet, ist nun bereits die 3. Generation im Unternehmen tätig.

Rückblickend, so der Chef selbst, war 2010 für das Unternehmen 'doch ziemlich gut'; man konnte EUR 20 Millionen Umsatz ausweisen. Bei der Prognose für 2011 ist man jedoch eher bescheiden. Konkrete Zahlen gibt es nicht. Trotzdem stehen beim Darmstädter Unternehmen alle Zeichen auf Wachstum. In Europa sei man Marktführer, weltweit ist man in der Top3 zu finden. Ausruhen könne man sich da nicht; will man aber auch gar nicht. Mittlerweile ist man in 56 Ländern aktiv. Zwei große Lager – beide in Darmstadt gelegen – sind das Zuhause von mehr als 25'000 Geräten. Mess- und Testgeräte, damit ist man groß geworden. Nun mischt man auch in anderen Bereichen mit: Klima- & Trockenschränke, Mikroskope oder auch Bestückungsautomaten. "Alles was mit Elektronikfertigung zu tun hat und in der Produktion zu finden ist“, so jedenfalls der Chef. Wie muss man sich das Ganze eigentlich so vorstellen, Herr Rosenkranz? Wir kaufen alle Geräte und Anlagen auf, die in einer Produktionsanlage für Elektronik zu finden sind. Der Verkäufer bekommt einen Festpreis angeboten – als Cash oder als Trade-in. Die überholten Geräte werden dann weiterverkauft. Der Preis liegt zwischen 10 und 65% des Neuwertes, was natürlich vom Alter, Zustand und Art der Maschine abhängig ist. Und das funktioniert? Sehr gut sogar. So haben wir das zum Beispiel Anfang 2006 mit sämtlichen Vermögensgegenständen des Siemens Mobile Fabrikationszweiges in Ungarn getan. Hier reden wir von 70 LKW-Ladungen an T&M Geräten und Produktionsstrassen. Ende 2006 waren alle Geräte aus unserem Lager schon wieder verschwunden. Rosenkranz Elektronik – die Umfirmierung in Rosenkranz Elektronik GmbH erfolgt erst 1996 – war übrigens eine der ersten Firmen, die gebrauchte und überholte Test- und Messinstrumente militärischer oder staatlicher Institutionen in Deutschland und den USA anbieten konnte. Wir sind seit 60 Jahren erfolgreich am Markt tätig. Trade-In-Partner von Agilent Technologies 2004 unterschrieb die Rosenkranz Elektronik GmbH einen Vertrag mit Agilent Technologies. Man wurde Sourcing Partner für die Certiprime Modelle, sowie der europäische Trade-in-Partner für Rückkaufgeschäfte von gebrauchten Geräten aus der Industrie. Durch den großen Erfolg des europäischen Programms entschied sich Agilent Technologies das Darmstädter Unternehmen in die Riege der weltweiten Trade-In-Partner aufzunehmen, wodurch die Geschäfte nach China, Mexiko, die USA usw. ausgeweitet werden konnten. Im gleichen Jahr unterschrieb Rosenkranz Elektronik GmbH auch einen Vermögensmanagementvertrag mit EPCOS über die Instandhaltung, Reparatur und Kalibrierung der sich in Gebrauch befindlichen Test- und Messgeräte. Fazit? Man hat ein kleines Familienimperium aufgebaut. Man ist zufrieden, aber ausruhen gibt es nicht. Für Wachstum gibt es immer Möglichkeiten und Raum. Auch in der 3. Generation.
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2019.10.11 15:09 V14.5.0-1