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Elektronikproduktion | 23 März 2011

Komax Gruppe mit 61% Umsatzsteigerung

Der Umsatz der Komax Gruppe betrug CHF 340,2 Mio. Dies entspricht einer Zunahme von 61%. Das Betriebsergebnis (EBIT) erreichte CHF 29,1 Mio. (2009: CHF -22,7 Mio.) und die EBIT-Marge 8,6%.

Markante Umsatzsteigerung und deutliche Verbesserung der Profitabilität Das Gruppenergebnis nach Steuern (EAT) lag bei CHF 17,8 Mio., belastet durch einmalige Steuereffekte und einen durch den starken Franken begründeten höheren Finanzaufwand. Die Eigenkapitalquote erreichte am Jahresende 67%. Die Gruppe verfügte am Bilanzstichtag über ein Nettoguthaben von CHF 12,0 Mio. und steht damit auf einer sehr soliden finanziellen Basis. Verwaltungsrat und Geschäftsleitung erwarten für das erste Semester 2011 ein gutes Resultat. Der Generalversammlung wird die Ausschüttung einer Dividende aus Kapitaleinlagereserve von CHF 2,00 je Aktie beantragt. Den grössten absoluten Wachstumsbeitrag leistete die Business Unit Wire. Sie profitierte vom Aufschwung der Automobilindustrie sowie von deren Zulieferer, die in Erwartung der wirtschaftlichen Erholung bereits 2010 in zusätzliche Produktionsmittel investierten. Der Nettoverkaufserlös der Business Unit Wire erreichte im Geschäftsjahr 2010 CHF 194,5 Mio. (2009: CHF 91,9 Mio.), das Betriebsergebnis (EBIT) CHF 47,8 Mio. (2009: CHF -3,0 Mio.). Das Geschäft der Business Unit Solar hat sich in den beiden Bereichen Kristallin und Dünnfilm unterschiedlich entwickelt. Während die Nachfrage im kristallinen Bereich erfreulich zunahm, blieb sie im Dünnfilmgeschäft schwach. Der Nettoverkaufserlös der Business Unit Solar erreichte im Geschäftsjahr 2010 CHF 63,3 Mio. (2009: CHF 45,9 Mio.), das Betriebsergebnis (EBIT) lag bei CHF -5,9 Mio. (2009: CHF -5,5 Mio.), belastet durch das Dünnfilmgeschäft, die damit verbundenen Restrukturierungskosten sowie Entwicklungsaufwendungen. Der kristalline Bereich, die Hauptaktivität der Business Unit Solar, erreichte ein klar positives Betriebsergebnis. Für die Business Unit Medtech war 2010 ein anspruchsvolles Jahr, das gekennzeichnet war von einer starken Saisonalität und Projektverzögerungen. Ausserdem benachteiligte der starke Schweizer Franken die Schweizer Hersteller im preissensitiven internationalen Wettbewerb. Komax Medtech konnte in diesem Umfeld zwar ein beachtliches Wachstum von 10,2% und einen Nettoverkaufserlös von CHF 82,7 Mio. (2009: CHF 75,0 Mio.) erzielen. Das Betriebsergebnis (EBIT) erfüllte mit CHF -4,4 Mio. (2009: CHF -2,3 Mio.) unsere Erwartungen hingegen nicht. Es ist unser erklärtes Ziel, die Business Unit Medtech nachhaltig in die Gewinnzone zu führen. Erste Massnahmen wurden bereits getroffen. Ausblick Die für Komax relevanten Märkte haben sich weitgehend erholt und scheinen auf den Wachstumspfad zurückzukehren. Die grossen Staatsdefizite und Unsicherheiten in Bezug auf die Entwicklung einzelner Fremdwährungen sind die grössten Herausforderungen für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und erschweren die Vorhersehbarkeit der mittelfristigen Zukunft. Dank der starken Marktstellung, dem innovativen Produktportfolio, unserer marktorientierten Organisation sowie den motivierten Führungskräften und Mitarbeitenden sind wir aber bestens gerüstet und blicken mit Zuversicht in die Zukunft. Das ausserordentliche Umsatzwachstum der Business Unit Wire im Jahr 2010 war teilweise bedingt durch den Investitions-Nachholbedarf der Automobilzulieferer insbesondere in der zweiten Jahreshälfte, der sich in diesem Ausmass 2011 kaum wiederholen wird. Ausgehend von der um den geschätzten Nachholbedarf korrigierten Basis rechnet Komax mit moderatem Wachstum und für die ersten sechs Monate des Jahres 2011 mit einem Umsatz und einem Betriebsergebnis im Rahmen des ersten Semesters 2010. Durch die Zusammenarbeitsvereinbarung mit Yingkou Jinchen – unterzeichnet zu Beginn des Jahres 2011 – hat Komax Solar das Produktsortiment um Laminatoren für weitere Marktsegmente ergänzt und erhält gleichzeitig einen besseren Zugang zum wachstumsstarken chinesischen Solarmarkt. Die Business Unit ist gut in das Jahr 2011 gestartet. Komax geht davon aus, dass sich dieser Trend in den ersten sechs Monaten des Jahres fortsetzen wird. Nach erfolgter Restrukturierung des Dünnfilmbereichs und der Konzentration vornehmlich auf das wachstumsstarke Kristallingeschäft im Jahr 2010 rechnet Komax für die Business Unit Solar im ersten Halbjahr 2011 mit einem im Vergleich zum ersten Semester 2010 stark verbesserten Ergebnis. Komax Medtech ist mit einem guten Auftragsbestand ins Jahr 2011 gestartet. Gespräche mit den Kunden lassen eine verstärkte Nachfrage nach den Anlagen der Business Unit erwarten. Mit den 2010 initiierten organisatorischen Anpassungen ist die Business Unit ausserdem flexibler geworden. Wir erwarten, dass sich der Anteil von Wiederholaufträgen im Verhältnis zum Auftragsvolumen erhöht, womit eine substanzielle Verbesserung der Profitabilität einhergehen wird. In Anbetracht des Bestellungseingangs sowie des aktuellen Auftragsbestands rechnet Komax für das erste Halbjahr 2011 mit einem Ergebnis, das über dem Niveau der ersten sechs Monate des Vorjahres liegt. Mittelfristig beabsichtigt die Komax Gruppe, das Geschäft der Business Unit Wire weiter auszubauen und bei den beiden anderen Business Units substanzielle und nachhaltige Fortschritte zu erzielen.
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