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© Jenoptik Elektronikproduktion | 18 März 2011

Jenoptik schließt langfristigen Liefervertrag mit Magna ab

Der Konzern erweitert damit die Sensorenfertigung für die Automobilindustrie. Der Rahmenvertrag hat ein Gesamtvolumen im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich und läuft über mehrere Jahre.

Die Jenoptik-Sparte Optische Systeme und die Magna Electronics Europe GmbH & Co. KG haben einen Rahmenvertrag über die Lieferung optischer Sensoren abgeschlossen. Der Vertrag hat ein Gesamtvolumen im niedrigen zweistelligen Millionenbereich. Die technischen Anlagen für den neuen Auftrag werden Mitte April am Standort Triptis in Betrieb genommen. Die Serienproduktion des Sensors wird ab Sommer dieses Jahres starten. Über den Rahmenvertrag hinausgehend arbeiten Magna und Jenoptik gemeinsamen an der Vorbereitung weiterer Projekte. Mit dem Auftrag erweitert Jenoptik die Volumenproduktion von Systemen und Modulen für Sensorik- und Imaginganwendungen in der Automobilindustrie. Der Sensor dient dem besseren Schutz von Fußgängern im Falle eines Frontalaufpralls. Er wird am Frontteil nahezu aller Modelle eines führenden deutschen Automobilherstellers angebracht sein und basiert auf dem Prinzip der optischen Informationsübertragung. Im Falle eines Aufpralls ändert sich die Lichtintensität in einem Polymerband und kann so ein entsprechendes Signal abgeben, das eine blitzschnelle Aktion am Fahrzeug auslöst. Dadurch können schwere Verletzungen von Fußgängern im Falle eines Unfalls vermieden bzw. verringert werden. In Triptis fertigt Jenoptik mit über 200 Mitarbeitern optoelektronische Systeme. In den vergangenen Jahren wurden u.a. über 100 Millionen optoelektronische Module und Komponenten für medizintechnische Anwendungen gefertigt. Die Fertigung am Standort Triptis ist entsprechend der hohen Anforderungen der Medizintechnik- und Automobilindustrie zertifiziert. Aktuell beliefert der Geschäftsbereich Optoelektronische Systeme diverse Automobil- und Zulieferunternehmen unter anderem mit Komponenten für Head-up Displays und optischen Sensoren und Komponenten für Fahrerassistenzsysteme, wie z.B. die automatische Spur- oder Schildererkennung. Zum Angebot des Konzerns an die Automobilindustrie zählen darüber hinaus zahlreiche hochtechnologische Systeme, z.B. Messtechnik für die Qualitätssicherung vor allem in der Motorenproduktion, Laser- und Laseranlagen zur Bearbeitung von Interieur-Ausstattungen und Karosserieteilen sowie Imaging – und Infrarot-Kameramodule. Der Auftragseingang aus der Automobil- und Automobilzulieferindustrie ist seit dem 2. Halbjahr 2010 in allen genannten Bereichen stark gestiegen. Nach mehr als 100 Mio Euro Umsatzbeitrag aus der Automotive/Maschinenbauindustrie im Geschäftsjahr 2010 soll der Umsatzbeitrag 2011 weiter steigen.
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