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Elektronikproduktion | 10 Februar 2011

ABB bewegt Traumschiffe

Der Technologiekonzern ABB hat einen Auftrag im Wert von mehr als 37 Millionen Euro für die Lieferung der kompletten Energie- und Antriebssysteme von zwei neuen Kreuzfahrtschiffen erhalten. Die beiden Luxusliner, die bei der Meyer Werft in Papenburg im Auftrag der Reederei Norwegian Cruise Lines (NCL) gebaut werden, sind die größten je in Deutschland gebauten Kreuzfahrtschiffe.

Die 1795 gegründete Meyer Werft ist bekannt für den Bau von grossen Kreuzfahrtschiffen auf dem neusten technologischen Stand. Beide neuen Schiffe haben einen Bruttoraumgehalt von 143.500 Tonnen und werden jeweils mehr als 4.000 Passagieren Platz bieten. ABB liefert die kompletten elektrischen Systeme für die Energieerzeugung und -verteilung an Bord. Zur Sicherung der Stromversorgung steuert das ABB-Werk im sauerländischen Brilon insgesamt 30 spezielle Trockentransformatoren bei. Herzstück der ABB-Lieferungen sind zwei Azipod-Antriebssysteme der neuesten XO-Generation mit einer Leistung von je 17,5 Megawatt. Mit dem vor rund 20 Jahren von ABB auf den Markt gebrachten Azipod-Schiffsantriebssystem steigern Schiffe die Effizienz. Im Vergleich zu konventionellen Antriebssystemen mit starren Wellen verbrauchen Azipods 10 bis 15 Prozent weniger Treibstoff. Zudem sind die dieselelektrischen Antriebe sehr viel leiser, kompakter und ermöglichen den Schiffsbauern, die Maschinenräume effektiver zu nutzen. © ABB Azipod-Antriebe sind um 360 Grad drehbare Propeller. Sie bestehen aus einer elektrischen Antriebseinheit, die in einer unter der Wasserlinie angeordneten Gondel (engl. „pod“) am Heck unter dem Schiff hängen. Dadurch kann auf Ruder, Querstrahlruder am Heck oder lange Wellen im Schiffsrumpf verzichtet werden.
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2019.11.12 07:31 V14.7.10-2