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Leiterplatten | 09 Februar 2011

Dr. Marc Schweizer: 'High-Tech-Haus auf sehr solidem Fundament'

Der Vorstandsvorsitzende Dr. Marc Schweizer zeigt sich in der eingeschlagenen Unternehmensstrategie bestätigt: "Unsere Innovationsschwerpunkte treffen bei unseren Kunden auf sehr hohes Interesse. Schweizer Electronic ist ein High-Tech-Haus auf sehr solidem Fundament".

Die Schweizer Electronic AG, drittgrößter Leiterplattenproduzent Europas, wird das Jahr 2010 mit dem höchsten Umsatz in der 161-jährigen Firmengeschichte abschließen (wir berichteten). Im Geschäftsjahr 2010 erzielte das Unternehmen nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 105,4 Mio. Euro (Vorjahr 65,8 Mio. Euro), der damit 60% über dem des Jahres 2009 liegt. "Auf Basis der hervorragenden Geschäfts- und Ergebnisentwicklung in 2010 werden wir dem Aufsichtsrat die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,42 Euro pro Aktie vorschlagen“, sagte Marc Bunz, Finanzvorstand der Schweizer Electronic. Das Unternehmen profitiert von seiner strategischen Positionierung und vom Wachstum in Asien. Dies schafft und sichert Arbeitsplätze in Deutschland. Folglich erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten der Schweizer Electronic gegenüber dem Tiefstand Mitte 2009 inner-halb von rund eineinhalb Jahren um 103 auf 741 Mitarbeiter. Infolge der sehr guten Entwicklung beteiligt das Unternehmen seine Mitarbeiter, die in den vergangenen Jahren Zugeständnisse gemacht haben, am Erfolg. Dazu gehört, dass verschiedene Einkommenskomponenten wieder reaktiviert wurden. Darüber hinaus ist die ursprünglich für Frühjahr 2011 geplante Lohnerhöhung von 3% auf den 1. Januar 2011 vorgezogen worden. Dies für die Belegschaft die höchste Einkommensverbesserung seit 8 Jahren. Schweizer Electronic hat außerdem die Aufwendungen für Forschung, Entwicklung und Investitionen um 56% erhöht. Sie liegen bei rund 4,1 Millionen Euro (Vorjahr 2,6 Millionen EUR) und dienen der Erweiterung des Produkt-Portfolios, der Optimierung der Produktion und der Stärkung des Standorts in Schramberg. Für 2011 rechnet das Unternehmen mit einer Fortsetzung des globalen Aufschwungs, der allerdings an Dynamik verlieren dürfte. Mit Blick auf die Absatzsegmente wird für das Geschäftsjahr 2011 derzeit eine Steigerung der Umsatzerlöse in der Größenordnung von 5% bis 15% erwartet. Diese Prognose stützt sich auch auf die Tatsache, dass Schweizer mit einem Auftragsbestand von über 120 Mio. Euro in das Geschäftsjahr 2011 startet. Das Management von Schweizer will sich jedoch auf den Erfolgen des vergangenen Jahres nicht ausruhen. Der „Turnarounder des Jahres 2010“ überprüft derzeit Optionen zur Diversifizierung in neue Geschäftsfelder.
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