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Elektronikproduktion | 07 Februar 2011

Jenoptik erhält Teilauftrag für PUMA-Schützenpanzer

Das neue Geschäftsjahr beginnt für die Jenoptik-Sparte Verteidigung & Zivile Systeme mit einem Großauftrag.

Vom langjährigen Entwicklungs- und Projektpartner, der MTU Friedrichshafen GmbH, erhielt Jenoptik im Februar den Auftrag zur Lieferung von insgesamt 405 Starter/Generatoren sowie anderen wichtigen elektrischen Subsystemen für den PUMA. Die Auslieferung beginnt in diesem Jahr und wird bis 2020 andauern. Mit diesem großen Teilauftrag hat Jenoptik den überwiegenden Teil des erwarteten PUMA-Auftragsvolumens von insgesamt rund 70 Mio Euro erhalten. Die Beauftragung der restlichen rund 30 Mio Euro erwartet Jenoptik im laufenden Jahr. Nicht in den 70 Mio Euro enthalten sind Service- und Wartungsdienstleistungen während der gesamten Einsatzzeit des PUMA-Schützenpanzers, die über die Lieferung von Subsystemen hinausgehend separat beauftragt und abgerechnet werden. Vorbereitungen für die Serienfertigung sind abgeschlossen. „Produktionsseitig sind wir bestens gerüstet, die Vorbereitungen für die Serienfertigung sind abgeschlossen, die Teststände eingerichtet“, sagte Jenoptik-Chef Michael Mertin. Im Dezember 2010 waren die ersten beiden PUMA an die Bundeswehr durch die mit dem Gesamtprojekt beauftragte PSM GmbH, Kassel, übergeben worden. PSM ist eine Projektgesellschaft von Krauss-Maffei-Wegmann und Rheinmetall. Das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung hatte im Juli 2009 insgesamt 405 der neuen Fahrzeuge für die Bundeswehr bestellt. Der gesamte Wert des wichtigsten Modernisierungsvorhabens der Bundeswehr beläuft sich auf rund 3,1 Mrd Euro.
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