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Elektronikproduktion | 02 Februar 2011

Saturn JSC verstärkt Solarzellenproduktion in Russland

Das russische Unternehmen Saturn Joint Stock Company (Saturn JSC) hat im vierten Quartal 2010 eine 15x4-Zoll AIX 2800 G4-R-Anlage mit automatisiertem Wafer-Transfersystem bestellt.
Die Bestellung der Anlage wurde im vierten Quartal 2010 platziert, die Auslieferung wird im zweiten Quartal 2011 erfolgen. Das Unternehmen wird damit Galliumarsenid-Solarzellen (GaAs) fĂŒr die russische Weltraumindustrie produzieren. Aixtrons Serviceteam Europa wird die neue Anlage in der ProduktionsstĂ€tte in Krasnodar in Betrieb nehmen, in der bereits mit einer Aixtron Anlage produziert wird. „Wir haben sehr gute Erfahrungen mit der Aixtron Anlage gemacht, die Ă€ußerst leistungsfĂ€hig und leicht bedienbar ist“, sagt Anatoly Skursky, Generaldirektor von Saturn JSC. „Auch die Betreuung durch das technische Team von Aixtron Europa war sehr gut, so dass wir wie vereinbart in kĂŒrzester Zeit produzieren konnten." Er sei daher ĂŒberzeugt, dass auch die neue 15x4-Zoll-Anlage – neben verbesserter ProduktivitĂ€t – LeistungsfĂ€higkeit, homogene Beschichtung und stabile Prozesse liefern werde. „Nach unserer EinschĂ€tzung ist die G4 das optimale System, um effiziente Solarzellen herzustellen." Im April 2006 hatte das russische Unternehmen seine erste Aixtron Anlage erhalten, eine 8x4-Zoll AIX 2600G3: damals die erste MOCVD*-Anlage fĂŒr die Solarzellenproduktion in Russland. Seit 1971 entwickelt und produziert Saturn JSC Solarzellen und -technik fĂŒr Raumfahrtanwendungen. In diesem Zeitraum wurden mehr als 1200 Raumfahrzeuge mit Solarsystemen ausgestattet. Neben russischen rĂŒstet der Hersteller auch auslĂ€ndische Raumfahrzeuge mit Solartechnik und Speicherbatterien aus. ----- MOCVD, Metal Organic Chemical Vapor Deposition = Metall-organische Gasphasenabscheidung
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