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Elektronikproduktion | 31 Januar 2011

Liebherr Elektronik nutzt Siplace LES

Die Lindauer Liebherr Elektronik GmbH, Fertiger von Steuerungselektronik, Leistungselektronik und Bedieneinheiten für Industrie, Bahn- und Luftfahrtindustrie hat ihre SMT-Fertigung mit Hilfe von Experten der ASM Assembly Systems GmbH & Co. KG (vormals: Siplace Electronic Assembly Systems GmbH & Co. KG) modernisiert.
Mit der erfolgreichen Implementierung von Siplace LES (Line Execution System) und der durchgängigen papierlosen Steuerung aller rüstrelevanten Prozesse ist der Lindauer Elektronikfertiger in der Lage, auch bei schnellen Abfolgen kleinster Losgrößen die erforderlichen Rüstwechsel ohne kostentreibende Produktionsunterbrechungen durchführen zu können.

Peter Horatschek, Leiter Arbeitsvorbereitung Liebherr Elektronik GmbH, bestätigt: „Der Bestückautomat selbst macht zwischen den führenden Anbietern kaum noch einen Unterschied. Entscheidend für die Auswahl des Technologiepartners werden dessen Software- und Prozesskompetenzen werden. Der Erfolg von SiplaceLES zeigt uns: In der integrierten Steuerung und Optimierung des gesamten Workflows liegen große Effizienzreserven, die Fertiger und Hersteller über gute Software für sich nutzen können."

Verantwortlich für die erfolgreiche Einführung von Siplace LES: v.l. Jan-Holger Hein, Siplace Produktmarketing Manager Software, Peter Horatschek, BSc BIS Ing., Leiter Arbeitsvorbereitung Liebherr Elektronik GmbH, Peter Reck, Leiter SMT-Fertigung, Liebherr Elektronik GmbH.

Floating Setup und intelligente SIPLACE X-Feeder

Am gravierendsten verändert Siplace LES die Rüstprozesse an der Linie. Statt der typischen Linienstopps bei traditionellen Rüstwechseln wird jetzt im so genannten „Floating Setup" on-the-fly gerüstet. Dazu signalisieren LED-Signale an den X-Fördermodulen dem Bedienpersonal, welche Feeder und Materialien wann abgerüstet werden können. Das Bedienpersonal entnimmt die entsprechenden X-Feeder im laufenden Linienbetrieb und rüstet die aus dem Active Feeder Pool kommenden Feeder nach.

Weil sich die Feeder automatisch an der Maschine anmelden, können sie überall an der Maschine gerüstet werden. Abgerüstete Feeder wandern in den Active Feeder Pool. Hier zeigen die Förderer über ihre LEDs an, ob sie für eines der nächsten Produkte wieder benötigt werden und somit unverändert in der Vorrüstung verbleiben oder ob sie komplett abgerüstet und das Material wieder ins Lager zurückgebucht werden können.

„Der große Vorteil von Siplace LES ist die Ruhe, die es in die Fertigung bringt. Weil alle Mitarbeiter in der kompletten Prozesskette frühzeitig informiert und über die Monitore und LEDs sicher geführt werden, verschwindet die übliche Hektik bei Rüstwechseln. Da Produkte mit ähnlichen Rüstungen aufeinander folgen, ist der Umrüstaufwand minimal und kann über den Austausch einiger Feeder on-the-fly erfolgen", berichtet SMT-Fertigungsleiter Peter Reck.

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