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Elektronikproduktion | 28 Januar 2011

Sozialplan für Philips in Plauen verabschiedet

Philips hat sich mit dem Betriebsrat am Standort Plauen einen Interessensausgleich und Sozialplan verabschiedet. Hintergrund ist die Verlagerung der Produktion von H4-Autolampen an einen anderen Konzernstandort in Polen und der dadurch bedingte Wegfall von Arbeitsplätzen.
Insgesamt besch√§ftigt Philips in Plauen derzeit rund 440 Mitarbeiter. Durch die Produktionsverlagerung werden zuk√ľnftig rund 130 dieser Arbeitspl√§tze entfallen. ‚ÄěDie im Mai vergangenen Jahres bekanntgegebene Entscheidung war schmerzlich, aber wegen des harten Preiskampfes in diesem Bereich des Autolampengesch√§ft wirtschaftlich unumg√§nglich“, so Standort-Chef Gerhard Liebscher.

"Uns war es aber besonders wichtig, die anstehenden Ma√ünahmen f√ľr die Betroffenen sozial abzufedern. Das ist uns nach Meinung der Beteiligten durch verschiedene gro√üz√ľgige Bausteine des Sozialplans in gro√üem Umfang gelungen."

Die nun getroffenen Vereinbarungen beinhalten unter anderem eine Transfergesellschaft, √úbergangsregelungen f√ľr √§ltere Mitarbeiter sowie Rahmenbedingungen f√ľr Abfindungszahlungen. ‚ÄěDas Niveau der m√∂glichen Abfindungen liegt deutlich √ľber den bisher in Plauen √ľblichen Leistungen, was ebenfalls unterstreicht, dass wir unsere soziale Verantwortung sehr ernst nehmen“, so Liebscher.

√úber die Kosten der Restrukturierung macht Philips keine Angaben.

Nach dem nun erfolgten Abschluss der Verhandlungen ist geplant, die Verlagerung der Fertigungslinie in den kommenden Wochen zu starten. Die Verlagerung soll im dritten Quartal 2011 abgeschlossen sein.
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