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Elektronikproduktion | 25 Januar 2011

Was bringt das Jahr 2011?

Charlie Barnhart & Associates LLC erklärte, dass der Composite Business Risk (CBR) Index auf erhöhte Gefahr in 1H/2011 hinweist. "Während viele Branchenexperten rosig Prognosen aufzeigen, sehen wir einige Warnzeichen", kommentiert Eric Miscoll das Ergebnis.
"Wir wollen wirklich nicht die Spaßbremse der Industrie sein, aber wir sehen Anzeichen eines Nachgebens in einigen Sektoren und Regionen", erklärte Charlie Barnhart. "Es wird kein katastrophales 'sich-von-der-Kippe-stürzen' wie das beispielsweise im 1Q/2009 der Fall war, aber es gibt Bereiche, die wesentlich stärker gefährdet sind als andere; aufgrund der Verschuldung einzelner US- und auch einiger europäischer Staaten. Dazu kommen noch Inflation und steigende Kosten in Asien und Südamerika. In den USA werden auch einzelne Marktsegmente wie Mil/Aero einen deutlichen Einbruch der Nachfrage erfahren."

Weitere Trends der Branche:

- Regionalisierung wird auch weiterhin - das 8. Quartal infolge - an Bedeutung gewinnen (definiert als 'bauen in der Region für die Region').

- Chinesische Lohnkosten sind gestiegen und werden voraussichtlich auch weiterhin steigen (mindestens 1% / Monat für die nächsten 4-5 Quartale).

- Der Manufacturing Solution Cycle, welcher CBA als durchschnittliche Lead Time definiert, ist in den letzten 4 Quartalen gestiegen, soll jedoch im 1H des Kalenderjahres 2011 wieder zum historischen Niveau zurückkehren.

- CBA sagt auch weiterhin voraus, dass die Wachstumsrate im EMS-Sektor zum Ende des 2Q des Kalenderjahres 2012 eine Spitze erreichen wird. Die Analysten gehen jedoch werder von einen Wachstumsstop noch von einer Umkehr für die absehbare Zukunft aus.

- Robotik ist die nächste 'Gelegenheit' für die EMS-Branche. Mil / Aero ist es nicht.

"Eine Sache, die wir beständig predigen: wenn Sie nicht mehr als USD 50 Millionen 'in Spend' haben, dann macht China keinen Sinn", stellt Charlie Barnhart fest. "Dazu kommt noch erhebliches 'Stammeswissen', welches nur schwer zu ersetzen ist, wenn man die Produktion auslagert. Das trifft besonders zu, wenn man das Ganze in andere Weltregionen verlagert. Man kann seine eigenen Produktionsanlagen nicht schnell schliessen, ohne die neue Lösung vorher gründlich getestet zu haben. In dieser Situation lernen die OEMs, dass niedrige Kosten zumeist - ironischerweise - zu einem ziemlich hohen Preis daherkommen."

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2018.06.15 00:12 V9.6.1-1