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Elektronikproduktion | 24 Januar 2011

BRIC-Länder ziehen weltweite Technologiemärkte

Indien wächst um 26 Prozent, China um zwölf Prozent - ITK-Märkte der EU legen 2011 um 1,5 Prozent zu.
Weltweit boomen Informations- und Kommunikationstechnik, besonders dank der dynamischen BRIC-Länder Brasilien, Russland, Indien und China. Zu diesem Ergebnis gelangt der Hightech Verband BITKOM auf Basis einer aktuellen BRIC-Studie des European Information Technology Observatory (EITO). 2011 wachsen die weltweiten Märkte für IT und Telekommunikation um fünf Prozent. Der brasilianische Markt legt um sieben Prozent zu, der russische um mehr als acht, der chinesische um zwölf und der indische sogar um 26 Prozent. „Von einem 26-Prozent-Plus kann man in Europa nur träumen, doch auch bei uns kommt die Hightech-Nachfrage in Schwung“, kommentiert BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer die neuen Daten. Sie wurden von BITKOM auf Basis aktueller Studien des European Information Technology Observatory (EITO) heute in Berlin veröffentlicht.

Demnach wächst der Umsatz mit IT-Geräten, Software und IT-Dienstleistungen im kommenden Jahr europaweit um voraussichtlich 3,9 Prozent auf 314 Milliarden Euro. „Europaweit holen Unternehmen nun IT-Investitionen nach, die sie während der Wirtschaftskrise verschoben haben“, so Scheer. Die Telekommunikationsumsätze sollen parallel um 0,8 Prozent auf 344 Milliarden Euro zulegen, lediglich die Nachfrage nach Consumer Electronics (CE) geht voraussichtlich um 6,7 Prozent auf 56,3 Milliarden Euro zurück. Die schwache Entwicklung der CE-Umsätze erklärt sich insbesondere vor dem Hintergrund der starken, teils zweistelligen Wachstumsraten der Vorjahre. Insgesamt wächst der europäische ITK-Markt in diesem Jahr somit voraussichtlich um 1,5 Prozent auf 715 Milliarden Euro. 2010 lag das Wachstum bei 1,2 Prozent.

Die osteuropäischen Länder wie die baltischen Staaten, Rumänien oder Slowenien, deren IT-Märkte 2009 besonders stark einbrachen, werden 2011 im IT-Bereich deutlich überproportional wachsen: zwischen sieben und zehn Prozent. Im TK-Sektor hingegen entwickeln sich die ost- und westeuropäischen Länder weitgehend parallel.

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