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RoHS | 20 September 2006

Nicht-RoHS-konforme Bauteile sind immer schwieriger zu finden

Einige nicht-RoHS-konforme Komponenten sind bereits jetzt schwer zu erhalten. Da mittlerweile viele Chiphersteller ihre Produktion auf RoHS-konforme Komponenten umgestellt haben, wird die Produktion der nicht RoHS-konformen Produkte zurückgefahren. Die Folge sind längere Lieferzeiten und höhere Preise.
Die Hersteller von Produkten, die nicht der RoHS-Direktive unterliegen, bekommen langsam Probleme bei der Bauteilversorgung. Die nicht RoHS-konformen Komponenten werden immer teurer, während gleichzeitig die Lieferzeiten immer länger werden.

"Eine Reihe nicht konformer Produkte sind wegen des knapperen Angebots und der anhaltenden Nachfrage für gewisse Anwendungen inzwischen deutlich teurer geworden", sagt Greg Nicol, Group Purchasing Director beim Distributor Abacus.

Teilweise fahren einige Bauteilhersteller ihre Produktion von Bauteilen, die Blei enthalten, herunter, obwohl noch eine entsprechende Nachfrage vorhanden ist
"Im schlimmsten Fall gehen unsere Lagerbestände bei einigen bleihaltigen Bauteilen zur Neige, so dass wir damit bestimmte Produkte bald nicht mehr fertigen können", sagt der Leiter der Einkaufsabteilung eines Fertigungsdienstleisters in Großbritannien.

"Alle Halbleiteranbieter stellen ihre Produktlinien derzeit auf bleifreie Prozesse um und wenn sie einmal umgestellt haben können sie nur noch bleifreie Teile herstellen", so ein Sprecher von STMicroelectronics noch vor dem Inkrafttreten der RoHS-Direktive im Juli.
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