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Elektronikproduktion | 16 Juli 2010

Dr. Abderrazak El Albani nutzt Viscom bei Forschungsarbeiten

Sensationelle Erkenntnisse der Universität de Poitiers, Frankreich, sorgen derzeit für Furore in der Wissenschaft. Und das Viscom Inspektionssystem X8050 war mit dabei.

Ein Team um Dr. Abderrazak El Albani vom Laboratoire HydrASA hat in Westafrika 2 Milliarden Jahre alte Fossilien von Mehrzellern gefunden. Sollten sich die Erkenntnisse bestätigen, haben die Forscher den vermutlich frühesten Beweis einer Mehrzelligkeit gefunden. Mit Hilfe der Computertomografie auf Basis des Viscom Röntgeninspektionssystems X8050, das an der Universität de Poitiers im Einsatz ist, haben die Forscher das Innere der Objekte zerstörungsfrei analysiert. Die virtuellen 3D-Rekonstruktionen der äußeren und inneren Morphologie der Fossilien lieferte schließlich die entscheidenden Erkenntnisse bei der Frage wann die ersten Vielzeller auf der Erde entstanden sind. Einzellige Organismen wie z. B. Bakterien existieren seit rund 2,5 Milliarden Jahren auf der Erde. Echte Mehrzeller haben sich erst vor rund 540 Millionen Jahren entwickelt. Aber schon davor haben sich Organismen gebildet, die aus mehreren Zellen bestanden. Als sich zum ersten Mal eine sauerstoffhaltige Atmosphäre bildete, begannen mikroskopisch kleine Einzeller zu kooperieren und gemeinsame Arbeitseinheiten auszubilden (vor 2,4 Milliarden Jahren). Fossilien aus dieser Urgeschichte des Lebens sind äußerst selten und nur schwer zu analysieren. Daher gelten die Funde, die ein Team um Dr. El Albani von der Universität de Poitiers im Südosten von Gabun in der Nähe der Stadt Franceville gemacht haben, als Sensation. Die Makrofossilien werden auf ein Alter von rund 2,1 Milliarden Jahre datiert. In ihrer äußeren Form erinnern sie etwas an Kekse, sie sind zwischen 1-12 cm groß und wirken zunächst recht unscheinbar. Mit Hilfe einer eingehenden Analyse an der Viscom X8050 in Zusammenarbeit mit ERM, einem Unternehmen für Materialforschung, ist der für Vielzeller charakteristische strukturierte Aufbau entdeckt worden. Diesen Aufbau interpretieren die Forscher als Beweis für koordiniertes Wachstum und damit für historische Repräsentanten vielzelligen Lebens. V. l. n. r: Dr. Abderrazak El Albani und Dr. Arnaud Mazurier vor dem Röntgeninspektionssystem X8050 von Viscom Dr. El Albani: “Unsere Fossilien setzen sich aus Pyrit, auch Schwefelkies oder Katzengold genannt, zusammen. Mit dem Inspektionssystem X8050 von Viscom ist es sehr einfach für uns gute Bilder für die Analyse zu bekommen. Die Bilder sind extrem scharf, und so können wir sehr viele Details der inneren Morphologie – und damit den Aufbau der Organismen – erkennen. Bisher haben wir mehr als 150 Fundstücke mit diesem Inspektionssystem analysiert.” Und auch Christian Morlier, Leiter der französischen Viscom-Niederlassung, freut sich über den großen Erfolg des Teams und den Beitrag der Viscom-Röntgentechnologie. „Natürlich sind wir auch ein bisschen stolz, bei der Analyse eines solch sensationellen Fundes mit unserer Röntgentechnologie einen Beitrag geleistet zu haben. Eine leistungsstarke hochauflösende Röntgeninspektion mit Computertomografie ist heutzutage in der Lage, auch kleinste innenliegende Objekte scharf abzubilden und mit Hilfe der 3D-Rekonstruktion wichtige Erkenntnise zu liefern, ohne das Objekt zu zerstören.“
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2019.10.11 15:09 V14.5.0-1