Anzeige
Anzeige
Elektronikproduktion | 02 Juli 2010

Foxconn: Durch Jabil nicht 'die Schau stehlen lassen'

100'000 Berufsschüler aus der Provinz Henan (China) sollen—mehr oder weniger—gezwungen worden sein, ein 3-monatiges Praktikum im Shenzhen Produktionswerk von Foxconn anzutreten.
Für die Berufsschüler gebe es nur zwei Möglichkeiten: entweder das Praktikum oder das Verlassen der Schule. Die Schüler—einige sollen nur 17 Jahre alt sein—wurden Mitte Juni angewiesen in nur 9 Tagen reisebereit zu sein. "Jeder geht. Ich gehe. So kann ich herausfinden, warum sich diese Foxconn-Mitarbeiter selbst getötet haben. Es ist irgendwie lustig", wird ein Student in der China Daily zitiert. Ein Beamter aus Zhengzhou—der nicht genannt werden wollte—erklärte, dass der EMS-Dienstleister mehr als 300'000 Arbeiter aus der Henan-Provinz in der Produktionsstätte in Shenzhen beschäftigen wird. Foxconn errichtet derzeit eine neue Anlage in Henan und sobald diese betriebsbereit ist, sollen die Arbeiter nach Henan zurückkehren.
Anzeige
Anzeige
Weitere Nachrichten
2019.02.15 09:57 V12.1.1-2