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Elektronikproduktion | 30 Juni 2010

futronic trotz Umsatzrückgang mit positivem Ergebnis

Die futronic GmbH erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von EUR 6,2 Millionen. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Rekordergebnis vom Vorjahr ist der Steuerungsspezialist mit der Bilanz 2009 sehr zufrieden.

Angesichts einer guten Auftragslage blickt futronic zuversichtlich nach vorn. "Mit Blick auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung sind wir mit diesem positiven Ergebnis sehr zufrieden", resümiert Michael Preuß, der seit 2004 gemeinsam mit Wolfgang Lachmann die Geschäfte der futronic GmbH führt. "Die Krise haben wir gut gemeistert." Entwicklung und Produktion liefen unter Normalbedingungen, betriebsbedingte Kündigungen waren nicht erforderlich. Unter dem Strich blieb das Unternehmen im Geschäftsjahr bis 31. März 2010 in der Gewinnzone. Den Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum führt Preuß auf ein zurückhaltendes Investitionsklima sowohl im Kernmarkt Behälterglasindustrie als auch in dem noch jungen Geschäftsbereich Industrieautomatisierung zurück. Neuinvestitionen wurden zurückgestellt, bereits avisierte Projekte teils in die folgenden Jahre verschoben. Stattdessen haben zahlreiche Unternehmen ihre Anlagen modernisiert und mit Steuerungssystemen von futronic ausgestattet. Darüber hinaus profitierten die Tettnanger von kleineren und kurzfristigen Projekten. Mit neuen Kunden, Aufträgen und Produkten ins neue Geschäftsjahr Ins neue Geschäftsjahr geht futronic mit viel Optimismus. Der Ausbau des Vertriebsnetzes beispielsweise zahlt sich bereits aus. "Wir haben im angelaufenen Geschäftsjahr einige neue Kunden weltweit gewinnen können", sagt futronic-Chef Preuß. Auch die Resonanz auf den einschlägigen internationalen Messen, auf denen futronic im vergangenen Jahr seine Produkte präsentierte, war sehr positiv. "Die Planungen für einige neue Projekte sind angelaufen, Verträge zum Teil bereits in trockenen Tüchern", ergänzt Geschäftsführer Wolfgang Lachmann. Zudem wird futronic in diesem Jahr einige neue Produkte vorstellen, die das Unternehmen teils mit Partnern entwickelt hat, beispielsweise eine Warnanlage für Ölabscheider. futronic will Standbein Industrieautomation weiter ausbauen Von dem Umsatzrückgang war auch der Geschäftsbereich Industrieautomation betroffen. Dennoch hält futronic an dem Ziel fest, den Anteil vom Gesamtumsatz des Unternehmens aus Aufträgen von Maschinen- und Anlagenbauern beispielsweise aus der Schüttguttechnik mittelfristig auf 20 bis 25 Prozent zu erhöhen. "Ich bin zuversichtlich, dass wir dieses Ziel wie geplant erreichen werden", erklärt Wolfgang Lachmann.
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2019.10.11 15:09 V14.5.0-1