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Leiterplatten | 29 Juni 2010

AT&S: Ausblick in Richtung Wachstum

Der österreichische Leiterplatten-Hersteller AT&S sieht eine starke Nachfrage nach hochkomplexen Leiterplatten aus den Bereichen Sonstige Mobile Devices, Automotive und Notebooks, was für die Österreicher auf einen enorm schnell wachsenden Bedarf an HDI-Kapazitäten deutet.

Daher habe man beschlossen, das auf die Volumensproduktion von HDI-Leiterplatten spezialisierte Werk in Shanghai zu erweitern, heißt es im letzten Finanzbericht. Dafür werden im Geschäftsjahr 2009/10 rund EUR 55 Mio. investiert. Schon im abgelaufenen Geschäftsjahr (endete Ende März 2010) verzeichnete der Leiterplatten-Hersteller einen steigenden Bedarf nach mittleren Serien doppelseitiger und mehrlagiger Leiterplatten. Daher wurden die Arbeiten zur Fertigstellung des zweiten Werks im indischen Nanjangud intensiviert; man plant rund EUR10 Millionen zu investieren. Die Produktion im neuen Werk soll bereit im Herbst dieses Jahres anlaufen. Leoben-Hinterberg neu ausgerichtet Nachdem das Volumensgeschäft im abgelaufenen Geschäftsjahr von Leoben-Hinterberg nach Asien verlagert wurde, erfolgt nun im laufenden Geschäftsjahr die Neuausrichtung des österreichischen Standorts auf europäische Bedarfe (kleine Stückzahlen, Prototypen, Spezialprodukte) und die Stärkung als Technologiezentrum der AT&S. Da die Nachfrage nach in Indien gefertigten Leiterplatten deutlich die Kapazitäten dieses Standorts überschreitet, werden diese Aufträge im ersten Halbjahr 2010/11 temporär am Standort Leoben-Hinterberg produziert, heisst es beim Unternehmen. Guidance Geschäftsjahr 2010/11 Der österreichische Leiterplatten-Hersteller rechnet für das Geschäftsjahr 2010/ 2011 mit einem Umsatz von rund EUR 435 Millionen und einer EBIT-Marge von über 7 %.
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