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Allgemein | 25 Juni 2010

90% der Elektroindustrie profitieren von niedrigerem Eurokurs

Die derzeitige Euro-Schwäche beschleunigt stark den Export. 90% der deutschen Elektroindustrie berichten in einer Umfrage des ZVEI, dass der niedrige Eurokurs ihr Exportgeschäft stimuliert.

Dagegen haben die gegenwärtigen Turbulenzen im Euroraum kaum Auswirkungen auf die Erholung in der Elektroindustrie: 98% sehen gar keine oder nur geringe Folgen für ihr Geschäft. 48% der befragten Unternehmen erwarten in diesem Jahr ein Wachstum von mehr als 10%, 17% von mindestens 5%. „Darin zeigt sich, dass die deutsche Elektroindustrie mit Blick auf zentrale Trends wie Ressourceneffizienz oder Elektromobilität die richtigen Produkte hat und im internationalen Wettbewerb ganz vorne dabei ist“, sagte ZVEI-Präsident Friedhelm Loh. „Wir haben in der Krise einen neuen, kräftigen Anlauf genommen.“ Außerordentlich erfreulich sei, dass trotz der zurückliegenden Krise die Eigenkapitalquote der Elektrounternehmen weiterhin bei knapp 40% und damit rund 10 Punkte höher als im Durchschnitt des Verarbeitenden Gewerbes insgesamt liege. Die positive Umsatzerwartung zeigt sich bei den Investitionsmotiven. 56% der Elektrounternehmen investieren jetzt in die Erweiterung ihrer Kapazitäten, 32%Prozent in Rationalisierungen und 12% in Ersatzbeschaffungen. Wegen der anziehenden Preise für Rohstoffe berichtet bereits ein Viertel der Firmen von Schwierigkeiten bei ihrer Rohstoffversorgung.
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