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Leiterplatten | 17 Juni 2010

AT&S: 159 Mitarbeiter weniger in Österreich in 2009

Der Leiterplatten-Hersteller AT&S beschäftigt zum Ende des letzten Geschäftsjahr (endete 31.03.2010) in Österreich genau 159 Mitarbeiter weniger. Eine Zahl die geringer ist als die Medienberichte vermuten ließen.

„Im Lichte der Wirtschaftskrise war im abgelaufenen Geschäftsjahr jedes Werk und jeder Unternehmensbereich gefordert, seinen Beitrag zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit des Unternehmens zu erbringen. In einzelnen Organisationseinheiten mussten teilweise monatelange Perioden der Unterauslastung überbrückt und die Kosten durch alle nur denkbaren Einsparungen angepasst werden“, heißt es im nun publizierten Geschäftsbericht. Trotzdem konnte das Unternehmen den Personalstand in einzelnen Werken—trifft vor allem auf die Standorte in Korea und Österreich zu—nicht halten. Die Mitarbeiterzahl beim Leiterplatten-Hersteller stieg jedoch im letzten Geschäftsjahres um etwa 260 Mitarbeiter, womit die Gesamtzahl auf 5'875 Mitarbeiter anstieg. Einen großen Einschnitt gab es am österreichischen Standort Leoben-Hinterberg, dessen Volumensgeschäft nach Asien verlagert wurde. Im gleichen Zug erfolgte die Ausrichtung des Werks auf die Bedürfnisse des europäischen Marktes. Zusätzlich wurden in der gesamten AT&S Gruppe Prozesse gestrafft und Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Kostenreduktion gesetzt, heißt es weiter. Im Frühjahr 2010 wurde beschlossen, das Headquarter der AT&S nach Leoben-Hinterberg zu verlagern und den Bürostandort Wien mit Ende des Kalenderjahres 2010 zu schließen. Dadurch sollen Verwaltungskosten weiter reduziert und Prozesse weiter optimiert werden. Mit 31. März 2010 arbeiteten am Standort Wien rund 50 Personen.
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