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Elektronikproduktion | 10 Juni 2010

Foxconn will Fabrikstädte abschaffen

Der in Taiwan ansässige EMS-Dienstleister Foxconn will das Modell der Fabrikstädte aufgeben.

Die "Struktur [der verarbeitenden Industrie in China] muss sich ändern". Die Veränderungen bei Foxconn mögen vielleicht schnell und abrupt kommen, die Anpassungen des Lohnumfeldes in China—wenn sie kommen—werden jedoch noch schneller und extremer sein, so der Chef des EMS-Dienstleisters Terry Gou auf der Hauptversammlung der Muttergesellschaft Hon Hai. Wie bereits berichtet, hat der EMS-Riese Foxconn eine zweite—leistungsbezogene—Lohnerhöhung für seine Produktionsmitarbeiter in China für Herbst dieses Jahres angekündigt. Das Modell der Fabrikstädte war ursprünglich sehr nützlich; die komplette Infrastruktur musste—damals—aus dem Boden gestampft werden, so Terry Gou weiter. Das System ist nun jedoch überholt und Foxconn möchte das Wohn- und Arbeitsumfeld seiner Mitarbeiter nun trennen. Eine Möglichkeit ist der Verkauf der Wohnheime an die chinesische Regierung. Terry Gou wird in einem FT-Artikel mit den folgenden Worten zitiert: "In Taiwan wird der Arbeitgeben nicht haftbar gemacht, wenn sich ein Arbeitnehmer aufgrund von emotionalen Problemen Selbstmord begeht. In China werden wir jedoch dafür verantwortlich gemacht, da sie in unseren Wohnheimen leben und schlafen. Dies ist eine zu große Belastung für Foxconn."
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2019.10.11 15:09 V14.5.0-1