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Elektronikproduktion | 28 Mai 2010

Rob organisiert Produktion neu

Die Rob Electronic GmbH hat—unter Einsatz von Manuellen Produktionssystemen (MPS) und gemeinsam mit der Bosch Rexroth AG—die Elektronikfertigung neu organisiert.

Ausschlaggebend für die Wahl des Herstellers Rexroth waren das langjährige Knowhow sowie die Ergonomie und die Modularität der Systeme. Die Zielsetzung war hierbei klar definiert: „Lieferzeiten senken und Ausbringung steigern“, bei gleichzeitiger Bestandsreduktion, heißt es beim Unternehmen. Auf Basis zahlreicher Wertstromanalysen, die für jeden einzelnen Fertigungsbereich erstellt wurden, und unter strengster Einhaltung der Ergonomie der Manuellen Arbeitsplätze wurde sukzessiv ein neues Produktionslayout erarbeitet. Das eingesetzte MPS-Programm basiert auf dem Aluminium-Profilbaukasten und den Manuellen Arbeitssystemen von Rexroth. Neben Manuellen Arbeitsplätzen, umfasst das System auch Module zur Materialbereitstellung wie Regalsysteme, Materialwagen sowie Komponenten für den Materialfluss und die Verkettung. Mit einer Planungssoftware des Herstellers konnten bereits im Vorfeld detaillierte Projektierungen vorgenommen werden. Ein wesentlicher Vorteil der Systeme liegt in der Flexibilität, die es erlaubt, schnell existierende Fertigungslinien an neue Arbeitsinhalte anzupassen. Genau das ist bei einem Elektronikfertiger von besonderer Bedeutung, bei einer Produktvarianz von ca. 250 teils hochkomplexen Endprodukten, die in Produktionslosgrößen zwischen 10 und 5.000 Stück produziert werden. Neben alldem musste ein Umdenkprozess im Unternehmen gestartet werden, heißt es weiter. „Anstelle der bis dahin üblichen operativen Hektik und großer Intensität bei der Arbeit, wird jetzt mehr Wert auf Wirksamkeit gelegt“. Dazu zählt eine Reihe von Faktoren. Das Material muss fließen und nicht in der Produktion lagern. Mithin wurden große Stau- und Abstellflächen innerhalb der Produktion auf ein Minimum reduziert. Mit einer verbesserten Fertigungssteuerung gehen heute nur Aufträge in die Fertigung, die komplett materialversorgt sind. Die Umstellung auf moderne Fertigungsmethoden führte zu einer Steigerung der Liefertermintreue auf nunmehr über 90%, wobei gleichzeitig die Warenbestände um rund 35% reduziert werden konnten. Gleichzeitig wurden die Bedürfnisse der Mitarbeiter an Ergonomie am Arbeitsplatz vollständig befriedigt.
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2019.05.21 21:58 V13.3.9-2