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Elektronikproduktion | 25 Mai 2010

Elektro-Export zieht weiter an

Der Aufwärtstrend bei den Elektro-Exporten hat sich verstärkt. Im März hat die deutsche Elektroindustrie 31% mehr exportiert als vor einem Jahr.

Damit sind die Elektro-ausfuhren jetzt den 4. Monat in Folge im Jahresvergleich gestiegen. „Das im März erzielte Exportvolumen von EUR 12,6 Mrd. markiert dabei den zweithöchsten Monatswert seit Ende 2007“, erläuterte Dr. Andreas Gontermann, Chefvolkswirt des ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie. „Der höchste Wert wurde im Oktober 2008 erzielt.“ Im gesamten ersten Quartal d. J. beliefen sich die Ausfuhren auf EUR 32,3 Mrd. und lagen damit 15% über Vorjahr. Die kräftigsten Impulse kamen aus Südostasien (plus 42%) und Lateinamerika (plus 29%). Mit einem Zuwachs von 32% übertrafen auch die Elektroimporte im März ihr – ebenfalls niedriges – Vorjahresniveau deutlich. Im ersten Vierteljahr 2010 belief sich das Einfuhrvolumen auf insgesamt EUR 28,4 Mrd – ein Plus von 19% gegenüber Vorjahr. „So gut wie alle Fachbereiche der Elektroindustrie haben sowohl im März als auch zwischen Januar und März mehr exportiert als vor einem Jahr. Dabei lagen die Zuwächse im März durchweg höher als noch im Januar und Februar“, sagte Dr. Andreas Gontermann. Dennoch gebe es eine große Spanne bei den einzelnen Elektro-Branchen. Spitzenreiter beim Zuwachs im März waren Schienenfahrzeuge mit einem Ausfuhrplus von 55%. Im gesamten 1Q/2010 am kräftigsten erholt hat sich die Fahrzeugelektrik mit plus 37%. Begünstigt wurden die Ausfuhren vom Rückgang des Euro. Insgesamt hat der Euro seit November 2009 gegenüber den Währungen der für die deutsche Elektroindustrie 10 wichtigsten Exportländer um 7% abgewertet. Der Wertverlust gegenüber den Währungen der 10 bedeutendsten Elektro-Produktionsländer beträgt sogar 10%.
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