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Messtechnik | 20 Mai 2010

Sensorik: Konjunktur erreicht Vorkrisen-Niveau

Hochgerechnet auf die Branche als Ganzes, zeigt die Umfrage der AMA, dass sie im 1Q/2010 das Umsatz-Niveau des 3Q/2008 wieder erreicht hat und darĂŒber hinaus erwartet, im nĂ€chsten Quartal leicht weiter zu wachsen.
So die Ergebnisse der jĂŒngsten Quartalsumfrage des AMA Fachverband fĂŒr Sensorik e.V. zur konjunkturellen Lage der Sensorik- und Messtechnik-Branche im deutschsprachigen Raum. An der Befragung unter den AMA-Mitgliedsfirmen beteiligten sich 99 Unternehmen, die mehr als 10% der Branche darstellen. Nach drastischen UmsatzeinbrĂŒchen wĂ€hrend der zweiten HĂ€lfte von 2008 und in 2009 war die Branche im zweiten Quartal 2009 an ihrem Tiefpunkt angelangt, als sie ĂŒber 25% ihres Umsatzniveaus verloren hatte. WĂ€hrend der seitdem folgenden 3 Quartale ging es aber nun ununterbrochen wieder bergauf - es scheint, dass das Schlimmste ĂŒberstanden ist. Das 1Q/2010 brachte einen um 4% höheren Umsatz als das 3Q/2008, als der Umsatzeinbruch der Krise gerade begonnen hatte. FĂŒr das 2Q/2010 erwartet die Branche eine weitere Steigerung um rund drei Prozentpunkte. Auch der zeitliche Verlauf des Anteils von Kurzarbeit deutet auf Erholung. Um mit der krisenbedingt gesunkenen Nachfrage klarzukommen, hatte die Branche in 2009 rund 3% ihrer ArbeitsplĂ€tze abgebaut und im steigenden Maß Kurzarbeit einsetzen mĂŒssen. Auf dem Höhepunkt der Krise lag ihre Kurzarbeitsquote bei 47% der ArbeitsplĂ€tze. Seit dem 4Q erholt sich auch dieser Wert jedoch und lag im ersten Quartal 2010 bei nunmehr 11%. Dr. Thomas Simmons, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des AMA Fachverband bemerkt: "Das Ergebnis dieser Befragung stellt lediglich ein statistisches Mittel aller RĂŒckmeldungen dar. Verschiedene Teile unserer Branche sind natĂŒrlich unterschiedlich betroffen. Denn sowohl zeitlicher Verlauf als auch IntensitĂ€t der AusschlĂ€ge unterscheiden sich je nach Branche der Abnehmer. Es bleibt zu hoffen, dass sich die momentan wieder labil zeigende Lage unserer Gesamtkonjunktur festigt."
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