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Elektronikproduktion | 17 Mai 2010

Foxconn: Eine nur allzu bekannte Geschichte

Der EMS-Dienstleister Foxconn scheint die derzeitige Selbstmordwelle in China nicht stoppen zu können. Am Freitag (14. Mai 2010), sprang ein weiterer Mitarbeiter in den Tod.

Es eine allzu bekannte Geschichte. Fast jede Woche berichten chinesische Medien von Foxconn-Mitarbeitern, die sich in den Tod stürzen. Der Vorfall am Freitag ist der letzte in dieser langen Reihe von Selbstmorden und -versuchen. Das Opfer fiel vom Dach eines Hochhauses. Zudem wurde—in einem Artikel der China Daily—von Messerstichen gesprochen. Die Polizei scheint dies bestätigt zu haben. Der EMS-Riese hat nie eine Verbindung zwischen den hohen Selbstmordzahlen und der enormen Arbeitsbelastung in der Produktion bestätigt. Man führt die Schwierigkeiten eher auf die 'unreife Mentalität' der jungen Arbeitskräfte zurück, heisst es in dem Artikel weiter. Alle 7 verstorbenen Mitarbeiter waren zwischen 18 und 24 Jahre alt. Hier eine Chronologie der bisherigen Ereignisse: • Am 23. Januar—ein männlicher Mitarbeiter stirbt nach einem Sprung aus einem Hochhaus. • Am 11. März stürzt sich ein männlicher Mitarbeiter aus dem 5. Stockwerk eines Wohngebäudes in Longhua. • Am 17. März unternimmt eine junge Frau einen Selbstmordversuch in Longhua. Sie erleidet schwere Verletzungen. • Am 29. März stürzt ein männlicher Arbeitnehmer in Longhua aus der 14. Etage eines Wohnheims. • Am 6. April versucht eine Frau sich in der Foxconn Produktionsanlage in Longhua (China) in den Tod zu stürzen. • Am 7. April stürzt sich eine 18 jährige Frau sich in der Foxconn Produktionsanlage in Longhua (China) in den Tod. • Am 6. Mai stürzt sich ein junger Mann in den Tod. • Am 11. Mai stürzt sich eine junge Frau in den Tod. • Am 14. Mai stürzt sich wieder ein junger Mann in Longhua vom Dach eines Gebäudes.
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2019.04.25 07:25 V13.2.0-1