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Allgemein | 12 Mai 2010

Irland / Portugal: Weiter Talfahrt der deutschen Elektroexporte

WÀhrend es mit den meisten EU-Staaten schon wieder bergauf geht, hinkt die wirtschaftliche Erholung in einigen besonders gefÀhrdeten Euro-LÀndern noch hinterher, vermeldet ZVEI.
Die vier Euro-LĂ€nder, die im letzten Jahr fĂŒr die deutsche Elektroindustrie die grĂ¶ĂŸten Absatz-RĂŒckgĂ€nge aufzuweisen hatten, sind auch diejenigen, um die man sich derzeit die meisten Sorgen hinsichtlich der ZahlungsfĂ€higkeit des Staates macht. Dabei war Griechenland mit -22,5% noch nicht einmal das schwĂ€chste Euroland. GegenĂŒber Irland (-25,3%), Spanien (-35,1%) und allen voran Portugal mit nahezu einer Halbierung des Absatzmarktes (-44,6%), brachen die deutschen Elektroexporte weitaus krĂ€ftiger ein. Griechenland steht mittlerweile am Rande des finanziellen und wirtschaftlichen Ruins. Die bange Frage ist nunmehr, wen könnte es als NĂ€chsten treffen? ZurĂŒckgekehrt scheint die Kauflaune - und damit vielleicht auch der wirtschaftliche Optimismus - in Spanien. Zumindest aus Sicht der deutschen Elektroexporteure hat Spanien zu Anfang des Jahres 2010 den Turnaround geschafft und zeigt ein, wenn auch bescheidenes, Absatz-Plus von 3,7% (Jan-Feb 2010). Der schwer eingebrochene Markt Portugal hingegen sattelt gleich zum Jahresanfang auf die negativen Vorjahreszahlen nochmal ein krĂ€ftiges Minus von 14,4% drauf. Auch Irland, das allerdings in 2009 bei weitem nicht so negative Zahlen aufwies wie die iberische Halbinsel, strebt weiterhin mit einer zum Vorjahr nahezu unverĂ€nderten Geschwindigkeit (-24,5%; Jan-Feb 2010) talwĂ€rts.
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