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Leiterplatten | 11 Mai 2010

AT&S: Umsatzrückgang von rund 18% im Gesamtjahr

Die Ergebnisse des 4. Quartals bestätigen den nachhaltigen Erfolg der erfolgten Restrukturierungs- und Kosteneinsparungsmaßnahmen. Ergebnisse für das Gesamtjahr deutlich besser als nach dem 1. Quartal erwartet.

AT&S hat das wirtschaftlich schwierige Geschäftsjahr 2009/10 erfolgreich beendet. Die Einmalbelastungen in Zusammenhang mit der Restrukturierung des Standorts Leoben-Hinterberg sowie ein negatives operatives Ergebnis bescherten dem Unternehmen im ersten Quartal kräftige Verluste, heisst es beim Unternehmen. Durch die Restrukturierung und weitere Kostensenkungsmaßnahmen konnte die Kostenbasis der AT&S deutlich gesenkt werden. Schon im zweiten Quartal wurden wieder positive Ergebnisse erwirtschaftet. Das dritte Quartal zählte überhaupt zu den profitabelsten in der Unternehmensgeschichte. Obwohl der Produktmix im vierten Quartal nicht optimal war, die Betriebsleistung im Werk in Shanghai in Folge des Chinese New Year niedriger war und die Rohstoff- und Energiekosten deutlich gestiegen waren, konnte eine EBIT-Marge von 6,2 % erzielt werden. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei -1,5 %. Die Ergebnisse stellen sich wie folgt dar: Diese Grafik hat eine Zoom-Funktion. • Wenn nicht anders erwähnt, alle Beträge in Millionen EUR; Werte aus der Gewinn- & Verlustrechnung exkl. Einmaleffekte. (GJ 2009/10: EUR -36,5 Mio.; GJ 2008/09: EUR -27,6 Mio. & EUR -2,9 Mio. steuerlicher Sonderaufwand; Q4 2009/10: EUR 0; Q4 2008/09: EUR -1,9 Mio. & EUR -1,5 Mio. steuerlicher Sonderaufwand) • Berechnet: finanzielle Verbindlichkeiten – Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente – finanzielle Vermögenswerte „AT&S hat im letzten Jahr wichtige strategische Schritte für die Zukunft gesetzt. Ich freue mich darauf, auf dieser Basis aufsetzend die nächsten Aktivitäten zur weiteren erfolgreichen Ausrichtung und Wertsteigerung des Unternehmens in Angriff zu nehmen“, kommentiert Andreas Gerstenmayer, Vorstandsvorsitzender der AT&S, die Entwicklungen des abgelaufenen Geschäftsjahrs. „Nach den hohen operativen Verlusten des ersten Quartals konnten wir eigentlich nicht von einem positiven operativen Betriebsergebnis für das Geschäftsjahr ausgehen. Nun haben wir sogar ein positives Vorsteuerergebnis – exklusive Einmalaufwendungen – erzielt“, freut sich Steen Hansen, Finanzvorstand der AT&S. Insbesondere durch die Verlagerung der Volumensproduktion von Leoben-Hinterberg nach Asien stieg der von den asiatischen Werken generierte Umsatzanteil von 61 % im Geschäftsjahr 2008/09 auf 67 % im abgelaufenen Geschäftsjahr. In diesem Zeitraum erwirtschaftete der Geschäftsbereich Mobile Devices rund 60% des Gesamtumsatzes, Industrial 28%, Automotive 11% und übrige Aktivitäten 1%. Die Nettoverschuldung konnte im Geschäftsjahr 2009/10 um EUR 26,4 Mio. auf EUR 148,0 Mio. reduziert werden. Obwohl das Eigenkapital – insbesondere aufgrund der Verluste des 1. Quartals – von EUR 252,7 Mio. auf EUR 208,8 Mio. stark sank, stieg der Verschuldungsgrad (Nettoverschuldung / Eigenkapital) nur leicht auf 71 %. Er liegt damit deutlich unter dem Zielwert von 80 %. AT&S beschäftigte am 31. März 2010 5875 Mitarbeiter an Standorten in Österreich, Indien, China, Korea und in insgesamt 16 Vertriebsbüros.
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2019.04.20 11:13 V13.1.0-1