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Elektronikproduktion | 10 Mai 2010

ZF, Continental und ads-tec kooperieren

Die Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen, Continental und ads-tec starten ein Gemeinschaftsprojekt zur Entwicklung von Produktionstechniken zur optimierten Vor- und Endmontage von Baugruppen für Lithium-Ionen-Energiespeicher für den Einsatz in Hybrid-Nutzfahrzeugen.

Gefördert wird das Verbundprojekt FUEL (Future goes Electric), im Rahmen des Konjunkturpakets II und der Elektromobilitätsoffensive der Bundesregierung, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). „Ziel von FUEL ist es, innovative Fertigungstechnologien zu entwickelt und diese auf das neue Produkt Li-Ionen-Energiespeicher für Lastkraftwagen und Busse anzuwenden“, sagt Stefan Lorenz, Leiter Energy Management Hybrid & Electric Vehicles, Continental Division Powertrain. Um die notwendige Entwicklung von Hybridsystemen für Nutzfahrzeuge voranzutreiben, haben sich ZF Friedrichshafen, Continental und ads-tec im Rahmen des Verbundprojektes FUEL zusammengeschlossen. Es sollen produktionstechnische Grundlagen geschaffen werden, um die Herstellung von Energiespeichern zur Hybridisierung des Nutzfahrzeugbereiches in Deutschland zu ermöglichen. ZF als Systemlieferant für Hybridsysteme verantwortet dabei die Integration des Energiespeichers in das Gesamtsystem. Dieses besteht aus dem Parallellhybrid-Getriebe, Wechselrichter, Hybridsteuergerät inklusive Hybridstrategie sowie dem Lithium-Ionen-Energiespeicher mit Speicherelektronik von Continental. ZF entwickelt und führt auch die Tests durch, um sicherzustellen, dass Lithium-Ionen-Batterietechnik und andere Hybridkomponenten den strengen Anforderungen im Nutzfahrzeugbereich gerecht werden. Continental übernimmt den größten Teil der in drei Paketen definierten Arbeitsschwerpunkte: die Entwicklung der Batteriekomponenten mit einem herstellungsoptimierten Produktdesign sowie die notwendigen Fertigungs-, Montage- und Prüfverfahren. ads-tec als dritter Projektbeteiligter ist verantwortlich für Entwicklung und Erprobung automatisierter Produktions- und Prüftechnologien. „Mit FUEL erarbeiten sich alle Projektpartner die Basis für neues Know-how an Produktionstechnik zur Herstellung von Energiespeichersystemen für Hybrid-Nutzfahrzeuge“, erklärt Thomas Speidel, Geschäftsführer ads-tec. Projekt FUEL bis Mitte 2011 Nach Abschluss des Förderprojektes im Sommer 2011 wird die technische Weiterentwicklung der erreichten Arbeitsergebnisse bis hin zu einer Industrialisierung für verschiedenste Kundenprojekte, mit dem Ziel einer Serienfertigung von Energiespeichern für Nutzfahrzeuge am Standort Deutschland, vorangetrieben. Geplant ist ein Energiespeichersystem, das flexibel in verschiedene Fahrzeugkonzepte integriert werden kann. Ein Energiespeicherspeichersystem liefert dabei eine Leistung von 60 Kilowatt und liegt damit über den derzeit im Pkw-Bereich verwendeten Li-Ionen Energiespeicher. In leichten Lkw, die im Verteilerverkehr in den Ballungsgebieten eingesetzt werden, soll ein Energiespeichersystem für den Hybridantrieb integriert werden, das darauf ausgelegt ist, den Verbrennungsmotor vor allem beim Anfahren und im niedrigen Drehzahlbereich zu unterstützen. Für die Anwendung in Stadtbussen werden zwei Energiespeicher in einem System mit insgesamt 120 Kilowatt verwendet, da diese auch im rein elektrischen Fahrbetrieb anfahren sollen.
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2019.09.16 17:51 V14.3.11-1