Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Elektronikproduktion | 07 Mai 2010

iPad und Nachahmer mischen Lieferkette auf

Apples Design—auf das User-Interface (UI) konzentriert—wird einen großen Einfluss auf die Elektronik-Lieferkette und die Art und Weise wie elektronische Produkte in Zukunft konzipiert werden, ausüben, schreibt der Marktforscher iSuppli.

"Elektronische Produkte waren schon immer auf die gleiche Weise ausgelegt; mit einem Motherboard-orientierten Ansatz", erklärte Derek Lidow, President und CEO bei iSuppli. "So wurde das iPad jedoch nicht entworfen. Es gibt kein klassisches Motherboard. Vielmehr ist das UI der Ausgangspunkt. Dieses Design verpasst dem Gerät die Funktionalität und den Wow-Effekt", fährt er fort. Die Marktforscher gehen davon aus, dass derjenige, der bereit ist Apple herauszufordern und mit dem iPad zu konkurrieren, muss sowohl das Design als auch die spezielle Dynamik der Lieferkette studieren. Dabei werden die Lieferanten von Display, Touch Screen Assembly und verwandter Elektronik am ehesten von diesem neuen Trend profitieren. Die zugrunde liegenden Technologien beim Display sind die In-Plane Switching (IPS) Technologie (das Patent hält LG Display) oder auch die Advanced-Fringe Field Switching (AFFS)-Technologie (das Patent hält Hydis Technology). Das Touch Screen Assembly für den iPad kommt von Wintek. Andere mögliche Zulieferer sind Sintek Photronic, TPK Solutions, Touch International oder auch Young Fast Optoelectronics (keines dieser Unternehmen ist derzeit Apple Lieferant). "Das iPad bringt eine neue—wettbewerbsorientierte—Dynamik ins Spiel. Man konzentriert sich vor allem darauf, welche Unternehmen für das UI liefern; und welche Unternehmen ‚standardisiert’ werden können—in einem unbarmherzigen Kampf nach immer kleineren Preisen", sagt Derek Lidow. In den nächsten fünf Jahren wird dies eines der wichtigsten Schlachtfelder in der Elektronik-Wertschöpfungskette werden, meint er.
Anzeige
Anzeige
Weitere Nachrichten
2019.05.14 20:21 V13.3.8-1