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Leiterplatten | 05 Mai 2010

Schweizer: 1Q-Quartalsumsatz mit 23,9 Mio. EUR

Im ersten Quartal des GeschĂ€ftsjahres wurde ein Umsatz von 23,9 Mio. EUR erzielt. Damit ĂŒbertrifft er den Wert des Vorquartals um 27%.
GegenĂŒber dem ersten Quartal 2009 zeigt sich sogar eine Steigerung um 87% - erwartet hatte das Unternehmen einen Anstieg um 60%. Die UmsĂ€tze wurden zu 52% im Automobilsektor, 25% im Bereich Solarelektronik,15% im sonstigen Industriesegment und 8% in sonstigen Kundenbranchen erzielt. Der Auftragseingang betrug im ersten Quartal 35,7 Mio. EUR. Er ĂŒbertrifft damit den Wert des Vorjahresquartals um das 13-fache. Das Book-to-Bill VerhĂ€ltnis betrug im ersten Quartal 1,5. Solide Ertragskraft und finanzielle StabilitĂ€t gefestigt Die ersten drei Monate wurden mit einem EBITDA (Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern) von 3,2 Mio. EUR abgeschlossen. Die EBITDA Quote von 13% bleibt etwas unter dem Wert des Vorquartals zurĂŒck, befindet sich aber weiterhin auf einem stabilen Niveau. StĂ€rker als in den Vorquartalen prĂ€sentiert sich der EBIT (Ergebnis vor Steuern und Zinsen) mit 2,2 Mio. EUR oder 9% vom Umsatz. Durch die anhaltend gute Ergebnissituation verbessern sich die Bilanzstrukturen weiter. Zum Ende des ersten Quartals war die Eigenkapitalquote auf 31,8% angestiegen, wĂ€hrend das Vorjahresquartal mit 29,1% abgeschlossen wurde. Cashflow aus GeschĂ€ftstĂ€tigkeit leicht negativ Im ersten Quartal dieses GeschĂ€ftsjahres wurde ein negativer Cashflow von 0,1 Mio. EUR erzielt. Das deutliche Anziehen des GeschĂ€ftsvolumens hatte einen Anstieg des Working Capital um 3,8 Mio. EUR zur Folge. Insbesondere wurde dieser Anstieg durch die Forderungen verursacht, die wĂ€hrend der ersten drei Monate um 5,3 Mio. EUR anstiegen. Diese Erhöhung ist rein volumenbedingt, das Zahlungsverhalten der Kunden hat sich nicht verĂ€ndert, heisst es in einer Mitteilung. Ausblick: Verteuerung und Verknappung bei Basismaterialien und Rohstoffen Aufgrund des breiten und steilen Anstiegs der weltweiten Nachfrage nach Rohstoffen und Basismaterialien kommt es in den nĂ€chsten Monaten verstĂ€rkt zu lĂ€ngeren Lieferzeiten sowie signifikanten Preisanpassungen auf der Zuliefererseite. "Diesen Signalen stellt sich die Schweizer Electronic und hat bereits Maßnahmen eingeleitet, um spĂŒrbare negative Auswirkungen auf die Ergebnisse zu vermeiden", heisst es weiter. Ausblick: Anhaltend gute Auftragslage "Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es noch keine Anzeichen eines Abflauens der regen AuftragstĂ€tigkeit unserer Kunden. Daher sind wir optimistisch, das hohe Umsatzniveau auch in den nĂ€chsten Monaten aufrecht erhalten zu können", schreibt das Unternehmen. Die mittel- bis langfristige Entwicklung ist jedoch weiterhin mit Unsicherheiten behaftet. Die schnelle und intensive Erholung in der Elektronikindustrie birgt die Gefahr eines eben so schnellen RĂŒckfalls („double-dip Risiko“). Ebenso sind die mittelfristigen Auswirkungen der Verschuldungssituation einiger sĂŒdeuropĂ€ischer Staaten auf die Weltwirtschaft heute noch nicht absehbar. 2010 fĂŒr Schweizer vielversprechend Bei weiterer Ausgabendisziplin wird Schweizer Electronic an wesentlichen Produktentwicklungen und gezielten Investitionen in Wachstumsfelder festhalten. Im Stammwerk Schramberg verfolgt man das Ziel, Prozesse und Strukturen weiter zu flexibilisieren, um auf kurzfristige und weiterhin zunehmende Nachfrageschwankungen reagieren zu können. FĂŒr 2010 sieht das Budget mehrere Millionen Investitionen in Schramberg vor – zur FlexibilitĂ€ts- und ProduktivitĂ€tserhöhung und fĂŒr spezifische KundenbedĂŒrfnisse in Wachstumsfeldern. DarĂŒber hinaus investiert der Produktionspartner Meiko Electronics in einen signifikanten KapazitĂ€tsaufbau der asiatischen Werke. Prognose 1. Halbjahr 2010 Vor diesem Hintergrund erwartet die Schweizer Electronic fĂŒr das erste Halbjahr des GeschĂ€ftsjahres 2010 ein Umsatzniveau von 48 bis 50 Mio. EUR bei einer EBIT- Quote zwischen 8% und 9% (Vorjahresperiode: Umsatz 28,2 Mio. EUR / EBIT- Quote -20%). Damit entspricht der prognostizierte Umsatz einem Wachstum von ĂŒber 70% im Vergleich zur Vorjahresperiode.
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