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Allgemein | 26 März 2010

Erholung der Elektroexporte legt Verschnaufpause ein

Die Exporte der deutschen Elektroindustrie sind im Januar 2010 um knapp 2% gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen und beliefen sich damit auf EUR 9,7 Milliarden.

"Insgesamt setzt sich die Erholung der Ausfuhrtätigkeit weiter fort, wenn sie auch im Vergleich zum Dezember einen kleineren Gang eingelegt hat", sagte ZVEI-Chefvolkswirt Dr. Andreas Gontermann. Die deutschen Importe lagen im Januar dieses Jahres 3% über ihrem Vorjahresniveau und erreichten ein Volumen von knapp EUR 9 MIlliarden. Dabei zeigt sich Südostasien weiter als starker Motor der Erholung des Außenhandels. Während die Elektroausfuhren nach ganz Europa im Januar nur um 0,5% gestiegen sind, legten etwa die Exporte nach Südkorea um 18%, die nach China um 37% und die nach Taiwan um 47% gegenüber Vorjahr zu. In Brasilien konnten 39% mehr Ausfuhren abgesetzt werden als ein Jahr zuvor. "Auch bei den Einfuhren kam die größte Belebung aus Südostasien, hier fielen die Importe im Januar um 8% höher aus als vor einem Jahr", sagte Dr. Gontermann. Aus Europa wurden knapp 1,5% mehr elektrotechnische und elektronische Erzeugnisse nach Deutschland eingeführt, aus Amerika 8% weniger. Verlangsamt hat sich das Auseinanderdriften der Erzeuger-, Einfuhr- und Ausfuhrpreise in der Elektroindustrie, nicht zuletzt auf Grund des schwächeren Euro. Die Erzeugerpreise lagen im Februar 0,2% niedriger als vor einem Jahr. Die Einfuhrpreise unterschritten ihr Vorjahresniveau um 2,8%, die Ausfuhrpreise stiegen um 0,4%. Vor allem bei den typischerweise von starken Preisrückgängen gekennzeichneten Bauelementen hat sich die Preisentwicklung zuletzt umgekehrt. Gingen die Erzeuger-, Einfuhr- und Ausfuhrpreise hier 2009 noch um 6%, 7% und 8% zurück, so lagen sie Anfang dieses Jahres 4%, 3% und 13% gegenüber Vorjahr im Plus.
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